Frühstück auf der Terrasse ist wie Urlaub

Vor etwa vier Jahren ist Daniel Bojko mit seiner Lebensgefährtin in die Straße Am Palmberg gezogen. Dort wohnt das Paar mit ihrem Hund. Stundenlang können sie hier durch die Felder und Wiesen spazieren gehen. Bojko liebt das viele Grün und die ländliche Gegend. Durch einen glücklichen Zufall ist er an das einzige Wohnaus, das am Ende der Straße zu finden ist, gekommen. Über Freunde ist der Kontakt zur Vermieterin hergestellt worden.

Besonders an warmen Sommer-Sonntagen weiß er die einsame Wohngegend zu schätzen. Denn dann kann er in trauter Gemütlichkeit auf seiner Terrasse sitzen und nicht nur das Frühstück, sondern auch den tollen Ausblick in die Natur genießen. Für ihn sei das immer wieder wie ein kleiner Urlaub, sagt er. Die A44 rauscht direkt an seiner Haustüre vorbei. Daran hat er sich mittlerweile gewöhnt. Doch am Sonntag, da ist Ruhe. Denn dann sind keine Berufspendler unterwegs.

Naturverbundenheit ist ihm sehr wichtig. Der 39-Jährige fährt gerne Fahrrad und treibt auch sonst viel Sport. Dass er durch die einsame Lage am Stadtrand auf das Auto angewiesen ist, macht ihm aber nichts aus. Die Autobahn ist nicht weit und auch sonst kann er Geschäfte und Kaufhäuser innerhalb weniger Autominuten erreichen. Er lebe hier wie auf dem Lande, sagt der einzige Bewohner dieser Straße. Ärger mit den Nachbarn ist ihm fremd und die Schafe hätten sich noch nie beschwert.