Friederike Becht zu Gast beim Freundeskreis

Nach der Premiere mit „Songs & Lyrics“ entdeckt auch der Freundeskreis des Schauspielhauses die neu eröffnete Eve Bar. „Früher sah es hier origineller aus“, meint Vorsitzender Hajo Salmen und schaut sich die frisch gestrichenen Wände im Einheits-Weiß an. Allgemeine Zustimmung.

Zur Wiederauflage der Reihe mit Schauspieler-Gesprächen ist Ensemblemitglied Friederike Becht (28, Bild) in die Eve Bar gekommen und erzählt eine Stunde lang so entspannt wie charmant von ihrem Werdegang. Wie sie als Elevin plötzlich in Peter Steins neunstündigem „Wallenstein“ neben Größen wie Klaus Maria Brandauer und Peter Fitz auf der Bühne stand („ich war extrem unsicher“) – oder wie sie später von Berlin nach Essen zog („das war schon ein Kulturschock“). Dass sie die Stadt Bochum, seit fünf Jahren ihre Heimat, indes tiefer ins Herz geschlossen habe, glaubt man ihr gern. „Hier wurde mein Sohn geboren“, sagt sie. „Das prägt sich ein.“

Wie Friederike Becht es schafft, neben den immer größer werdenden Rollen am Theater auch eine stolze Anzahl von Filmen zu drehen (zuletzt war sie als „Käthe Kruse“ in der ARD zu sehen), das sei Teil einer exakten Zeitplanung. „Es ist anstrengend, aber es klappt“, sagt sie und lächelt. Ein wahrhaft hinreißendes Lächeln. / Foto: dpa