Fachleute stufen Bochumer U-Bahnhof als sicher ein
07.01.2010 | 11:44 Uhr 2010-01-07T11:44:00+0100
Bochum. Der U-Bahnhof Oskar-Hoffmann-Straße in Bochum ist sicher. Das erklärten Stadt und Nahverkehrsunternehmen Bogestra erneut. Nachdem U-Bahn-Nutzer kleine Risse in den Betonwänden gesehen hatten, gab es Vermutungen, dass diese durch Bauarbeiten an einem Hochhaus entstanden seien.
Kleine Risse in den Betonwänden der U-Bahnstation an der Oskar-Hoffmann-Straße sind ungefähr 15 Jahre alt, völlig ungefährlich und stehen in keinem Zusammenhang mit dem Neubau des Exzenterhochhauses auf dem Hochbunker an der Universitätsstraße: Das jedenfalls war die gemeinsame Botschaft von Stadt- und Bogestra-Vertretern bei einem Pressetermin mit Bauexperten vor Ort. „Der Bahnhof ist sicher,” versicherten dabei die Fachleute.
Die Risse in der Betonröhren waren sichtbar geworden, nachdem stellenweise die Schutzverkleidung entfernt wurde, um Reflektoren für Kontrollmessungen anzubringen. So die Darstellung der Stadt. „Diese nadelfeinen Risse entstehen oft im Beton, wenn er sich abbindet und Wasser verliert,” bemerkte Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch dazu. Mutmaßungen eines Internetmagazins über mögliche Einsturzgefahren an diesem Bahnhof seien abwegig, fanden die Experten.
Ständige Messungen im Tunnelwerk
Nachfragen aus den Medien waren für Stadt und Bogestra ein Anlass, klar zu machen, wie derartige Bauverfahren durchgeführt und wie sie kontrolliert werden.
Beim geplanten Exzenterhaus habe es zahlreiche Auflagen gegeben, um auch den darunter befindlichen U-Bahnhof samt Tunnel zu schützen. Zwölf 30 Meter lange Betonpfeiler, die das Hochhaus tragen sollen, reichen tiefer als die U-Bahn und führen seitlich an ihr vorbei.
Auflagen für den Bau des Exzenterhochhauses
Schon für der Entkernung des Rundbunkers seien Auflagen gemacht worden - im Vorfeld und im Genehmigungsverfahren. Ebenso für das Hochhaus, das auf den Bunker gleichsam draufgesattelt wird. Die Unschädlichkeit der Arbeiten für die U-Bahn sei verbürgt, weil die nötige Statik nachgewiesen und von einem Prüfingenieur überprüft worden sei, teilte die Stadt mit.
Für die Kontrolle würden regelmäßig Messungen im Bahnsteignähe und in der Verteilerebene gemacht. Dabei würden eine Vielzahl von Punkten (Reflektoren) nach Lage und Höhe je nach Baufortschritt beim Exzenterhaus gemessen. Bei allen Messungen seien bisher keine signifikanten Veränderungen festgestellt worden.
Weder die Bohrarbeiten für die Pfähle noch die Bauarbeiten hätten sich auf den U-Bahnbereich ausgewirkt. Während der Abbrucharbeiten habe man zusätzlich ein „Erschütterungsmessgerät” eingesetzt. Auch dabei habe es keinen Hinweis auf Einwirkungen auf das Tunnelwerk gegeben.

22:56
BINGO!
20:56
Hallo? Ich lese seit Jahren in meinbochum, unentgeltlich!!!, und finde die Schmitz-Schwestern genial und echt couragiert. Die nehmen kein Blatt vor den Mund und sagen was Sache ist. Wie kann man eigentlich so bescheuert sein und sich auf die Seite der Städter schmeißen, die nur an ihr eigenes Vergnügen denken Rene Schmitz? und warum haben hier eigentlich alle Angst vor den Darlegungen der meinbochumredakteure und vor einem bürgernahen Magazin, das sich für die Bochumer einsetzt? Vielleicht sollte man erst darin lesen bevor man sich Fehlurteile herausnimmt
08:50
die Namen der Experten dürfen auf Grund des gewährten Informantenschutzes nicht genannt werden
...das schreib ich bei meiner nächsten Hausarbeit für die Uni auch ins Literaturverzeichnis^^
00:03
die Namen der Experten dürfen auf Grund des gewährten Informantenschutzes nicht genannt werden
muhaaahh!
23:48
Sorry!
Ees müssten die Exibitionisten sein. Auf alle Fälle dumm.
23:45
Hallo Maulwurf -Mitleidender-
Wie der Maulwurf gut beschrieben hat, denke ich auch, dass diese Risse nicht bauwerksgefährdent sind.
Zur Begutachtung durch den TÜV. Der hat gar keine Gutachter!!!!
Der TÜV wüde den Auftrag zwar annehmen, aber wegen mangelnder Kompetenz an einen vereidigtenen Sachverständigen weiterleiten. und die Kosten mit 30%? oder mehr beaufschlagen.
Zu Schmitz/und Schmitz und Staufenberg:
Traurig, das das Internet für solche Exitionisten wie geschaffen ist. Der Maulwurf hat Ahnung.
Wir sollten uns wegen der Schwätzer zusammentun. Panikmache ist dumm.
23:36
Lieber (#29) Maulwurf2, Antwort auf Ihre Frage: Quellenangaben und die Namen der Experten dürfen auf Grund des gewährten Informantenschutzes nicht genannt werden.
Anke Schmitz & Silke Schmitz
Mein-Bochum.de / Redaktion Online Stadtmagazin
http://www.Mein-Bochum.de
Deine Stadt spricht Klartext
21:01
Wenn die sogenannten Recherchen von bo.de genauso zappelig sind wie die Einstiegseite können wohl schon mal Risse im Beton vorkommen.
So eine augenunfreundliche Web Seite. Grauenvoll
18:59
Ein solches Portal sollte nicht beachtet, also auch nicht genannt und schon gar nicht angeklickt werden!
17:56
Wie seriös ist ein Portal, das Zivilklagen zu 2/3 gewinnt?
Vermutlich sind die Artikel auch nur zu 2/3 recherchiert...
Aber wenn nur 2/3 aller Bochumer auf die Homepage gehen, hat sich die Sache trotzdem gelohnt, weil nämlich....
2/3 des Portals nur aus kommerzieller Werbung bestehen.