Facharbeiten mit Praxisbezug gesucht

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Im vergangenen Jahr räumte das Neue Gymnasium groß ab. Mit Svenja Kächele und Theresa Hagemann stellte die Schule gleich zwei Sieger beim Facharbeiten-Wettbewerb Fa-Wi-S. Auch in diesem Jahr wird der Wettbewerb fortgeführt, dabei geht es um Fragen wie: Kann man mit Mathematik das Klima retten? Wie verändern Farben den Geschmack von Lebensmitteln? Und wie verändert ein Einkaufszentrum die Wirtschaftsstruktur einer Stadt? Wer Fragen wie diese in seiner Facharbeit beantworten und dabei theoretisches Schulwissen mit der Arbeitswelt verknüpfen kann, der kann gewinnen.

Der Facharbeiten-Wettbewerb geht in eine neue Runde. „Aus gutem Grund“, wie Norbert Dohms von der Hochschule Bochum, einem der Wettbewerbsträger, sagt. „Wir möchten frühzeitig für praxisnahe Themen sensibilisieren. Aus welchem Bereich beziehungsweise Fach die Arbeit kommt, ist egal. Wichtig ist der Praxisbezug.“

Seit dem Jahr 2002 leistet der Facharbeiten-Wettbewerb damit eine wichtige Verknüpfung zwischen Schule und Wirtschaft. Vorschläge können durch die betreuenden Lehrkräfte oder durch die Schülerinnen und Schüler eingereicht werden. Teilnehmen können Schulen aus den Städten Bochum, Herne, Witten, Hattingen und dem Kreis Recklinghausen. Aus jedem beliebigen Unterrichtsfach.

Träger des Wettbewerbs sind die Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen, die Stadtwerke Bochum, die Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co. KG, die Agentur Steuerung B, das Gisela Vogel Institut für berufliche Bildung sowie das Innovationszentrum Schule-Technik in Bochum. Koordinator ist die Hochschule Bochum. Neben Urkunden und Sachpreisen für alle werden für die besten praxisnahen Facharbeiten sechs Mal 250 Euro an Schülerinnen und Schüler vergeben.