Explosionen in Bochum? - Seit Anfang Mai herrscht Ruhe

Anwohner der Röntgenstraße wurden von nächtlichen Explosionen immer wieder aus dem Schlaf gerissen.
Anwohner der Röntgenstraße wurden von nächtlichen Explosionen immer wieder aus dem Schlaf gerissen.
Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach Berichten über die nächtlichen Explosionen an der Röntgenstraße in Bochum haben sich Anwohner gemeldet, die nachts ebenfalls unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden. Seit dem 1. Mai herrscht nun Ruhe. Konkrete Ermittlungsergebnisse gibt es jedoch nicht.

Bochum.. „Danke an die WAZ!“ Seit zwei Wochen hat’s nicht mehr geknallt. Klaus Hermann (65) und seine Nachbarn hoffen nach den Berichten über die ominösen Explosionen auf eine dauerhafte Nachtruhe.

Seit März wurden die Anwohner der Röntgenstraße durch nächtliche Detonationen aus dem Schlaf gerissen. Die Ursache ist ebenso unbekannt wie der Verursacher. Gezündelt wird offenbar im Bereich der Sauren Wiese. Polizeibeamte und ein eigens abgerichteter Spürhund haben dort in der vergangenen Woche aber keine verdächtigen Überreste von Sprengstoff, XXL-Böllern oder gar Handgranaten gefunden.

Kein konkretes Ermittlungsergebnis

Dafür haben sich nach dem ersten WAZ-Artikel über 30 weitere Anwohner bei Klaus Hermann gemeldet. „Schützenstraße, Rosendelle, Engelsburger Straße: Unsere Vermutung war richtig. Die Explosionen waren weit über unsere Straße hinaus zu hören“, schildert der ehemalige Polizeibeamte, der vor 14 Tagen die WAZ um Hilfe gebeten hat.

Dies könnte den besorgten Nachbarn auch ohne konkretes Ermittlungsergebnis wieder einen erholsamen Schlaf bescheren. In der Nacht zum 1. Mai rummste es zum letzten Mal. Seitherr herrscht Ruhe. „Die Zeitungsberichte könnten den Wahnsinnigen abgeschreckt haben. Wenn’s so ist, haben wir unser Ziel erreicht“, sagt Klaus Hermann.