Ex-Heimkinder protestierten gegen Antje Vollmer
22.11.2011 | 19:18 Uhr 2011-11-22T19:18:00+0100
Bochum. Rund 30 ehemalige Heimkinder protestierten am Dienstag vor der Bochumer Christuskirche gegen die Verleihung des Hans-Ehrenberg-Preises an Antje Vollmer, der ehemaligen Vizepräsidentin des Bundestages.
Mit Sprüchen wie „Noch ein Schlag ins Gesicht“ demonstrierten am Dienstag ehemalige Heimkinder gegen die Verleihung des Hans-Ehrenberg-Preises an die ehemalige Vizepräsidentin des Bundestags, Antje Vollmer . Der Preis, benannt nach dem Widerstandskämpfer und Bochumer Pfarrer Hans Ehrenberg, wird vom Ev. Kirchenkreis und der Landeskirche verliehen.
Rund 30 Mitglieder des Vereins ehemaliger Heimkinder hatten im Zuge ihres Protestes ein Zelt vor der Christuskirche am Rathaus aufgebaut - dort, wo ab 19 Uhr die Preisverleihung geplant war, samt Diskussion mit Ex-Bischöfin Margot Käßmann .
Der Protest galt der Art und Weise, wie die Theologin Antje Vollmer ihre Aufgabe als Vorsitzende des „Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ wahrgenommen hatte. Zwar wurde nach zweijährigen Verhandlungen u.a. mit kirchlichen Trägern ein Fonds von 120 Millionen Euro vereinbart, aus dem misshandelte Ex-Heimkinder in Deutschland entschädigt werden sollen, aber der Heimkinder-Verein zeigte sich gleichwohl enttäuscht.
Drastische Vorwürfe im Internet
Im Internet finden sich drastische Anwürfe gegen die mit vielen Auszeichnungen geehrte Spitzen-Grüne. Auch vor der Christuskirche hauten Ex-Heimkinder, inzwischen teils im Rentenalter, verbal auf den Putz. In Anspielung an das mit 5000 Euro dotierte Preisgeld hieß es auf einem Plakat: „5000 Silberlinge für Antje Vollmer. Jesus sagt: Ich schäme mich für Sie.“
Pfarrer Thomas Wessel als Hausherr der Christuskirche sorgte dafür, dass die Demonstranten in ihrem Zelt Strom bekamen, weil es draußen dunkel wurde.
Einzelne Ex-Heimkinder erzählten aus ihrem Leben. Eckhard O. (62) aus Hamm, wie er wegen Nichtigkeiten („Störung der Nachtruhe“) eingesperrt worden war. Heute sei er „zu hundert Prozent schwerbehindert, ein Krüppel, seelisch und körperlich“. „Das steht in den Sternen“ sagte er auf die Frage, wann er mit einer Entschädigung aus dem Fonds rechne.

20:20
So wirklich verstehe ich diese Dauerdemos gegen Kirche nicht. Was will man/frau erreichen? Wollt ihr euch weiterhin lächerlich machen oder wollt ihr Ergebnisse? Wenn ihr letzteres wollt helfen Demos wenig sondern fahren nur Kosten ein. Mich nerven schon ewig diese selbsternannten Rächer aller ehemaligen Heimkinder. Nicht zuletzt deshalb weil jeder diese "Komiker" glaubt mitreden zu können/dürfen oder Anführer sein zu wollen. Fast schon wie zur Heimzeit. Nur spöttlicher. Und - kommt was bei rum? Nein. Und genau das ist es was ich meine. Wer dieser Dreckskirche an den "Ar*ch will", wie die Pfaffen einst an den der Kids .. der muss klagen. Nur geht das nicht hier in der BRD. Zumal diese BRD KEIN Staat ist sondern Unsouverän und Gesteuert Fragmentstaat. Ersatzverwaltung für die Alliierten. Hier in BRD gibt es keine Staatsgerichte sondern hier gilt das "Alliierten Recht". Also müsst ihr - um es klar zu sagen - "vorübergehend" aus diesem Staat austreten und eine eigene Selbstverwaltung öffnen. Erst dann - wenn ihr das gemacht habt, also nicht mehr Kriegsbeute seid, könnt ihr vor jedem Strafgerichtshof - selbstverwaltend - gegen die kath. Kirche klagen. Meine Klage liegt im Gericht zu Washington.
Euer Strategieberater ..
Ps. werdet erwachsen.
13:48
Diese Demo ehemaliger Heimkinder gegen Antje Vollmer, war keine Veranstaltung des Verein ehmaliger Heimkinder. Es waren ein paar Leute des Vereins dabei, die meisten gehören den Verein aber nicht an. Ich bin zur Demo als ehemaliges Heimkind ohne Verein gegangen. An dieser Stelle, möchte ich mich bei den Gästen dieser Veranstaltung und die Gespräche danach, bedanken.
Wolfgang Petersen
09:11
Nur der Schweinestaat Deutschland entzieht sich seiner Verantwortung.
Typisch !!!
Da muß wohl wieder ein internationales Tribunal den Nazis auf die Sprünge helfen !!!