"Es wird keiner arbeitslos sein"
09.05.2007 | 23:41 Uhr 2007-05-09T23:41:17+0200Propst Ludwig zur Neuverteilung des Personals in der künftigen Großpfarrei St. Peter und Paul
Nord. Die Großpfarrei St. Peter und Paul wird offiziell zum 1. September 2008 gegründet. Die kirchliche Feier hierzu strebt Propst Michael Ludwig vor den Herbstferien 2008 an. Dies solle geschehen, damit die erforderliche Wahl zum Kirchenvorstand der Pfarrei mit dann etwa 31 000 Katholiken schnell stattfinden kann. Ludwig. "Wir haben eine Riesentruppe zu mobilisieren."
Mit der Neugründung werden die bislang eigenständigen Pfarreien des Dekanats Mitte aufgelöst und unter dem Dach von St. Peter und Paul zusammengeführt. Es kommt dann auch zu einer neuen Verteilung des Personalschlüssels. Erst nach der Wahl einer neuen Mitarbeitervertretung wird gemeinsam ein Sozialplan aufgestellt. "Es wird keiner am 2. September arbeitslos sein", versichert Ludwig. Mit allen Kleinstverträgen und 400-Euro-Jobs gehen etwa 50 Mitarbeiter in die neue Pfarrei über.
Ungeklärt ist auch die Frage der "weiteren Kirchen". Diese erhalten ab der Pfarreigründung keine finanziellen Mittel mehr. Betroffen im Dekanat Mitte sind die Kirchen Herz-Jesu Hordel, Heilige Dreifaltigkeit, Christ-König, St. Antonius und St. Barbara. Die Entscheidung über die weitere Verwendung sei noch für keine Kirche gefallen, so Ludwig. Einige interessante Konzepte gebe es jedoch: "Es laufen spannende Gespräche."
Der Gründungstermin gilt auch für die künftige Großpfarrei Liebfrauen im aktuellen Dekanats Ost. Zu ihr gehört im Norden die St. Elisabeth-Gemeinde. St. Joseph in Hiltrop und St. Maximilian Kolbe in Kornharpen werden "weitere Kirchen". MH

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