Elisabeth-Hospital spricht von einem „Jahrhundertereignis“

Im Elisabeth-Hospital sind sie immer noch hin und weg. Die Geburt der eineiigen Drillinge sei für die Klinik „eine absolute Premiere, ein Jahrhundertereignis“, sagt Gynäkologie-Chefarzt Dr. Peter Kern.

Auf 1:200 Millionen beziffert die Medizin die Wahrscheinlichkeit, dass aus einer Eizelle drei Kinder entstehen. Im „Eli“ hat man recherchiert. Ergebnis: Zumindest in den letzten zehn Jahren, zumindest in Deutschland gab es keine eineiigen Drillinge, die – wie bei Tina Herklotz – ohne künstliche Befruchtung oder Hormonbehandlung geboren wurden. „Dass alle drei Säuglinge gleichmäßig ernährt wurden und gesund sind, ist dabei ein großes Glück“, weiß der Leitende Oberarzt Dr. Stefan Teubner, der das Trio mit Dr. Jan Weber und Hebamme Conny Weigelt per Kaiserschnitt zur Welt brachte.

Bis zur Zugabe bleibt noch etwas Zeit. Der Neonatologe Dr. Norbert Teig hat es ermittelt: Die nächsten eineiigen Drillinge sind in Bochum laut Wahrscheinlichkeitsrechnung in 74074 Jahren zu erwarten.