Das aktuelle Wetter Bochum 21°C
Unfall

Elfjähriger Junge gerät unter fahrende Straßenbahn in Bochum

25.01.2013 | 10:11 Uhr
Ein 11-jähriger Junge ist in Bochum unter eine Straßenbahn geraten und wurde dabei schwer verletzt.Foto: WAZ FotoPool

Bochum.   Sehr schwerer Unfall in Bochum: Ein elfjähriger Junge geriet am Freitagmorgen unter eine fahrende Straßenbahn. Lebensgefahr soll aber nicht bestehen. Der Junge lief bei Rot über die Fußgängerampel. Die Feuerwehr befreite ihn mit hydraulischen Geräten. Notfallbetreuer kümmern sich um den Bahnfahrer.

Ein elfjähriger Junge ist am Freitagmorgen auf der Wittener Straße unter eine fahrende Straßenbahn geraten. Der Junge wurde im vorderen Bereich zwischen Gleis und Bahn eingeklemmt. Die Feuerwehr musste ihn mit hydraulischem Gerät befreien. Er wurde sofort mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr soll aber ersten Angaben zufolge nicht bestehen.

Das Unglück passierte laut Polizei um 7.09 Uhr auf der Wittener Straße 249 an der Haltestelle „Altenbochum Kirche“ in Altenbochum. Der Junge überquerte dort laut Zeugenaussagen bei Rot die Fußgängerampel, um auf der gegenüberliegenden Straßenseite den Bus zur Schule zu erreichen. Dabei übersah der Schüler jedoch eine gerade aus der Innenstadt in den Haltestellenbereich einfahrende Straßenbahn. Der 11-Jährige wurde von der Bahn erfasst.

Verkehr wurde umgeleitet

Die Mutter wurde umgehend benachrichtigt und zu ihrem Jungen gefahren. Notfallbetreuer der Bogestra kümmerten sich ihrerseits eingehend um den Fahrer der Straßenbahn.

Video
Gegen 7.15 Uhr ereignete sich auf der Wittener Straße an der Haltestelle "Altenbochum Kirche" ein tragischer Unfall. Nach Zeugenaussagen hatte ein 11-jähriger Junge bei Rot die Fußgängerampel überquert, um auf der gegenüberliegenden Straßenseite den

Der Verkehr wurde für die Dauer der Unfallaufnahme stadtauswärts in Höhe der Goystraße und stadteinwärts in Höhe Freigrafendamm abgeleitet. Ab 8.15 Uhr war der Verkehr wieder frei. Die Polizei ermittelt jetzt.



Kommentare
28.01.2013
22:56
Westwind | #25
von schRuessler | #26

???????????????????

28.01.2013
20:30
von schRuessler | #24
von Westwind | #25

...indireket schon.
Ende und aus...

28.01.2013
15:17
Westwind | #23
von schRuessler | #24

"Wollen Sie´s nicht verstehen? Ohne, dass wir uns an Regeln halten, funktioniert eine Gesellschaft nicht."

Lesen Sie gefälligst die Kommentare, auf die Sie antworten!
Das ist ja nicht zum Aushalten.
Habe ich irgendwo geschrieben, dass man sich nicht an Regeln halten muss?

Mannomann!

28.01.2013
10:39
von schRuessler | #22
von Westwind | #23

Wollen Sie´s nicht verstehen? Ohne, dass wir uns an Regeln halten, funktioniert eine Gesellschaft nicht. Auch was den Straßenverkehr anbelangt. Zudem ist Eigenverantwortung verlangt: Nicht immer auf die anderen zeigen, die sollen bremsen, die sollen Rücksicht nehmen, die sollen Regeln beachten. Mir haben meine Eltern beigebracht, dies zu beherzigen. Auch ich musste auf meinem Schulweg stark befahrene Straßen queren. Nur: Heute schaffen es viele Kinder z.B. nicht, mit einer Hand die Fahrtrichtung anzuzeigen und mit der anderen den Fahrradlenker zu halten. Die Motorik ist nicht entsprechend ausgebildet. Viele Kinder sind überfordert von dem, was sie "draußen" erwartet, weil ihre Eltern nicht willens oder fähig sind, ihnen dieses Wissen und Können mit auf den Weg zu geben. DA klemmt es! Unterhalten Sie sich mit Verkehrspolizisten, Lehrern. Es ist traurig, was da berichtet wird...

27.01.2013
20:56
Westwind | #21
von schRuessler | #22

Na, Sie scheien ja nicht nur alles beser zu wissen, Sie scheinen auch alle Mitmenschen für komplette Idioten zu halten.

Und schmeißen wieder mal alles in einen Topf, rühren einmal durch und am Ende sidn halt alle doof.

Aber was hat jetzt das Fehlverhalten mancher Verkehrsteilnehmer damit zu tun, dass die Verkehrsplaner die Pflicht haben, Schilder und Ampeln möglichst übersichtlich zu gestalten?

27.01.2013
13:31
von hubertvomhellweg | #20
von Westwind | #21

lieber von hubertvomhellweg | #20,
sorry, aber wenn man sich durch notwendige Verkehrszeichen und Ampeln überfordert sieht, über gesperrte Bahnübergänge und an Stopschildern vorbei semmelt, durchgezogene Linien und Sperrflächen oder das Blinken nicht kennt, sollte man sich per ÖPNV oder Taxi fahren lassen. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer/-innen verhalten sich wie auf dem Autoscooter der Cranger Kirmes. Auch dort gibt es keine Verkersschilder und -regeln... Setzen Sie sich einmal mit vier Personen um einen Tisch und spielen Mensch-ärger-dich-nicht ohne Spiel-Regeln. Das gibt NUR Ärger wie im Straßenverkehr...

27.01.2013
11:33
Elfjähriger Junge gerät unter fahrende Straßenbahn in Bochum
von hubertvomhellweg | #20

Es wird in den Automobilclups immer vom Schilderwald geredet( geschrieben) aber das Ampelwirrwar nicht nur in Altenbochum ist die reine Katastrophe.Es ist dort sehr schwer sich auf den ( Berufs) verkehr zu konzentrieren.Ob für Autofahrer oder anderen Verkehrsteilnehmern.Vor allen Dingen in der dunklen Jahreszeit.

27.01.2013
11:32
volksentscheid/#17-1
von chemtrail | #19

Glauben Sie mir, Springlichter machen Sinn!
Sie könnten ja pardon- um es mit Ihren Worten zu sagen: "einen blöden Zeitgenossen oder pardon erwachsenen Deppen" der Ihnen zufällig sehr nahesteht, vor Schlimmsten bewahren!
Die Technik ist da, sie sollte auch den Blöden und Deppen dienen, das nenne ich Menschlichkeit!

26.01.2013
11:47
von schRuessler | #15
von Westwind | #18

... dann unterhalten Sie sich bitte einmal mit Polizeikräften, Berufskraftfahrern. DIE können Ihnen berichten, wie sich täglich über Regeln im Straßenverkehr hinweggesetzt wird. Jammern, wenn es einen Unfall gab, hilft nicht weiter. Die Eltern und deren Schützlinge müssen angesprochen und sensibilisiert werden um die Zahl der Unfälle zu senken. Es sind nicht immer nur die motorisierten Verkehrsteilnehmer. Nein, Fußgänger und Radfahrer haben auch Regeln zu beachten. Aber wer schickt sein Kind heute noch zu "den Bullen" zur Verkehrsschule ?! Dort stellt man erschreckt fest, dass etliche Kinder es heutezutage nicht mehr fertig bringen, mit einer ausgestreckten Hand die Fahrtrichtung anzuzeigen und mit der anderen Hand den Fahrradlenker zu halten. Aber wozu, wenn Mami oder Papi beim Autofahren auch nicht blinken...



und der anderen

1 Antwort
volksentscheid/#17-1
von chemtrail | #18-1

Glauben Sie mir, Springlichter machen Sinn!
Sie könnten ja pardon- um es mit Ihren Worten zu sagen: "einen blöden Zeitgenossen oder pardon erwachsenen Deppen" der Ihnen zufällig sehr nahesteht, vor Schlimmsten bewahren!
Die Technik ist da, sie sollte auch den Blöden und Deppen dienen, das nenne ich Menschlichkeit!

26.01.2013
11:22
Elfjähriger Junge gerät unter fahrende Straßenbahn in Bochum
von chemtrail | #17

Nochmal klar und deutlich, für den 2 spurigen Gleisbereich für Bus und Bahn gibt es keine Warnanlage, die man mißachten kann!

1 Antwort
Elfjähriger Junge gerät unter fahrende Straßenbahn in Bochum
von Volksentscheid | #17-1

Jein...selbst sog.Springlichter mit dem Bahnsymbol oder Hinweistafeln machen nur dann Sinn, wenn sie auch beachtet werden.Und das grün für Fußgänger endet nun mal spätestens am Gleisbereich.Aber die wirkliche-pardon-Blödheit einiger Zeitgenossen lässt sich ja Tag für Tag zur Genüge auch an den Haltestellen Mettestr.und Freigrafendamm beobachten.Es kümmert die zumeist sogar erwachsenen Deppen nicht die Bohne das die Fußgängerampel Rot zeigt.Hauptsache Bus oder Bahn erwischen...oder halt erwischt zu werden."Tolle" Vorbilder für Kinder.

Aus dem Ressort
Web-Individual-Schule hilft auch Mobbing-Opfern
Schule
Abseits des normalen Schulsystems lernen kranke, traumatisierte oder prominente Schüler für ihren Abschluss. Sie lernen per E-Mail oder Videotelefonie . Sie machen das auf/mit der Web-Individual-Schule in Bochum.
7. Blitzmarathon in Bochum - Kinder und Jugendliche im Fokus
Polizei
Beim nunmehr siebten Blitzmarathon in Bochum, bei dem die Polizei im September wieder 24 Stunden lang das Tempo von Autofahrern kontrolliert, stehen Kinder und Jugendliche Focus. Sie können der Polizei Verkehrsbrennpunkte melden. Nicht nur auf dem Schulweg sind sie besonderen Gefahren ausgesetzt.
Folgen von Sturm "Ela" in Bochum bis Jahresende noch spürbar
Sturmfolgen
Noch bis zum Ende des Jahres werden die Aufräum- und Sicherungsarbeiten in Bochumer Parks und Wäldern dauern. Die Kommune gehört zu den Städten in NRW, die ganz besonders vom Pfingststurm „Ela“ betroffen sind und die nun Unterstützung vom Land erhalt hat. 2,3 Millionen Euro fließen aus Düsseldorf.
UCI-Kino in Bochum feiert 15 Jahre Kultfilm „Bang Boom Bang“
Kino
Eine wohl einzigartige Story. Und ein Ende ist nicht abzusehen: Seit 15 Jahren zeigt das UCI-Kino in Bochum an jedem Freitagabend die Revierkomödie „Bang Boom Bang“. Am Freitag, 29. August, wird das Jubiläum mit Stars und Fans gefeiert.
Pflegedirektorin Bochumer Klinik seit 46 Jahren verbunden
150 Jahre Augusta
Die Augusta-Krankenanstalten feiern ihr 150-jähriges Bestehen. Eva-Maria-Karmelita ist mit 46 Berufsjahren die dienstälteste Mitarbeiterin an der Bergstraße. Dabei war der sittenstrenge Anfang als Schwesternschülerin nicht eben einfach.
Umfrage
Am 18. und am 19. September steigt im Bezirk des Bochumer Polizeipräsidiums die 7. Auflage des 24-Stunden-Blitzmarathons. Für die Polizei ist die Aktion längst eine Erfolgsgeschichte. Was halten Sie davon?

Am 18. und am 19. September steigt im Bezirk des Bochumer Polizeipräsidiums die 7. Auflage des 24-Stunden-Blitzmarathons. Für die Polizei ist die Aktion längst eine Erfolgsgeschichte. Was halten Sie davon?

 
Fotos und Videos