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Elektro-Zafira weckt Hoffnungen

08.07.2010 | 19:37 Uhr
Elektro-Zafira weckt Hoffnungen
Opel Chef Nick Reilly besucht erneut das Bochumer Opelwerk. Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool

Bochum.Im Bochumer Opelwerk hofft man auf den Bau des Elektro-Zafira, um bedrohte Arbeitsplätze zu retten. Am Freitag, 8. Juli, kommt Opel-Chef Reilly. Es geht um Elektromobilität.

Manche Experten hatten das Bochumer Werk schon öfter totgesagt. „Dieser Mann spinnt“, bemerkte der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel kürzlich, als er auf den sogenannten „Autopapst“ Prof. Ferdinand Dudenhöffer zu sprechen kam. Der ist den Bochumern Opelanern seit langem ein brennender Dorn im Auge, weil er seit Jahren die Schließung des hiesigen Werkes für beschlossene Sache hält und daraus wahrlich kein Geheimnis machte.

Einenkel hatte den neuen Opel-Chef Nick Reilly aufgefordert, „Dudenhöffer und seine Stichwortgeber“ endlich in die Schranken zu weisen, damit das „böse Spiel gegen Opel und diesen Standort“ endlich ein Ende habe.

Am Freitag, 9. Juli, hat Reilly Gelegenheit, auch in dieser Sache aufzuklären. Zusammen mit Noch-NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben besucht er das Bochumer Opelwerk. Anlass ist ein Workshop, den das AutoCluster.NRW veranstaltet und den Namen „Automotiveland NRW - Vorsprung durch Elektromobilität“ trägt. Experten aus Autobranche, Politik und Forschung treffen sich.

Dabei geht es auch um die Zukunft des Bochumer Opelwerks, wie Rainer Einenkel im Gespräch mit der WAZ verdeutlicht: „Sollte der Zafira auf Elektrobasis kommen, wird er in Bochum produziert. Das ist uns von General Motors vertraglich zugesichert. Mit Elektromobilität retten wir Arbeitsplätze in Bochum.“

Das ist auch bitter nötig, denn nach dem Willen der GM- und Opel-Bosse sollen 1800 Arbeitsplätze im Bochumer Opelwerk vernichtet werden, 650 noch in diesem Jahr, 1150 in 2011.

„Das sind die Personalplanzahlen der Geschäftsleitung“, relativiert der Betriebsratschef das Vorhaben auf seine Weise und bemerkt dazu: „Unsere Aufgabe ist es zu beweisen, dass das nicht klappt.“

Das ist ihm und seinen Mitstreitern in letzter Zeit recht gut gelungen. So sind an die 900 Opelaner, die schon lange gehen sollten, immer noch bei der Arbeit. Ihre Zahl ist in den 1800 Stellen, die gestrichen werden sollen, enthalten. Der Zuschlag für einen Elektro-Zafira könnte den Personalabbau spürbar bremsen, sagt Einenkel. Aktuell kämpft der Betriebsrat auch für die Getriebefertigung, wo 650 Menschen beschäftigt sind. Ab 2012 werde sie angeblich nicht mehr gebraucht. Einenkel: „In Bochum sollen die Beschäftigten ihre Arbeitsplätze verlieren und woanders sollen Leiharbeiter Getriebe bauen. Das wird nicht funktionieren und ist zum Schaden von General Motors und Opel, weil das Bochumer F 13-Getriebe nachweisbar gebraucht wird und eine teure Neuentwicklung nicht nötig ist.“

Am 6. Juli gab Opel bekannt, dass für den neuen Astra, der seit Ende 2009 in England gebaut wird, schon 180 000 Bestellungen vorliegen. Schaffen die Briten die Produktion nicht, soll der neue Astra auch in Bochum gebaut werden.

Rolf Hartmann

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Kommentare
09.07.2010
11:47
Elektro-Zafira weckt Hoffnungen
von meier1 | #11

Das ist Bochum!!!

09.07.2010
10:58
Blockierter Kommentar.
von Schlimmer | #10

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

09.07.2010
10:23
Elektro-Zafira weckt Hoffnungen
von Saufenberg | #9

Ich bringe mir meine Getränke immer selber mit. Hoch die Tassen!

09.07.2010
09:22
Elektro-Zafira weckt Hoffnungen
von Kritiker12 | #8

Falsch getippt skunkie *lol*

09.07.2010
09:00
Elektro-Zafira weckt Hoffnungen
von Bananenrepublik | #7

@Kritiker12
Ihre Herrin und Meisterin, das ist wohl das Bochumer OB, ansonsten würde man sich ja nicht darüber so aufregen wenn andere die Wahrheit sagen.
Wenn man keine Ahnung hat einfachmal die F.... halten.
Es ist schwer die Wahrheit zu ertragen.
Und wen man nicht weis wer am anderen Ende schreibt sollte man mal ganz vorsichtig sein, mit dem den man anspricht aber wie gesagt Bochumer sind da halt etwas enfacher gestrickt, muss an der mit Schwermetalen verseuchten Luft liegen, aber acu das Problem lösst sich, irgendwann sogar von allein, man muss nur lange genug warten.

09.07.2010
08:53
Elektro-Zafira weckt Hoffnungen
von Kritiker12 | #6

Ach skunkie oder auch b.schmitz die sich nun hier Bananenrepublik nennt. Es ist doch klar das du deinem Herrn und Meister verteidigen musst.

Übrigens selbst aus solchen Abhängigkeiten kann man sich befreien, man muss sich nur fachliche Hilfe zu suchen.

09.07.2010
08:45
Elektro-Zafira weckt Hoffnungen
von Bananenrepublik | #5

@Kritiker12
Es muss schon hart sein wenn man die Wahrheit nicht erkennt und sie als Beleidiung hinstellt, zeigt es doch das Staufenberg und die anderen unteranderem auch ich Recht haben mit unseren Darstellungen. Lebt ihr weiter im Wolkenkuckuksheim und glaubt weiter den Scheiss der euch vom Rat erzählt wird, ihr Bchumer scheint ja auf bankrotte, dreckige, kuklturlose, schmierige und von verfilzten Politikern regierte Stadt zu stehn.
Wann kapiert ihr endlich das es in Bochum nichts gibt was auch nur im Ansatz mehr als Provinzteather ist. Bochumer werden belogen und betrogen und finden das noch toll, also wer über 50 Jahre diesen roten Filz alles noch weiter in den Abgrund fahren lässt, bei dem muss schon ein schön Naives Denken vorhanden sein. Schaut euch Bochum an, Stahlhausen, Dahlhausen, Ehrenfeld, Hofstede, ausser in Stiepel gibt es doch keinen Ort in Bochum wo man auch nur ansatzweise in einer sauberen Umgebung wohnen kann. Dann das Kulturangebot, Schauspielhaus, seit Hartmann nur noch drittklassig, alles Intendanten welche was konnten haben sich verabschiedet und zwar nicht im Frieden, dann diese Fiedeltruppe Bosys, ausserhalb von Bochum unbekannt, dann die Industrie, abgewandert, wo anders siedelt sich wieder Industrie an, in Bochum Fehlanzeige. Schliessung von über 16 Schulen, damit es ja keine kleinen Klassen gibt, da könnten Kinder was lernen, das wäre aber schlecht für spätere Wahlen, könnte ja sein das man dann kein Rot mehr wählt. Die Krönnung der Schulpolitik, die Schliessung des GAO, mit der Zusammenführung mit einem der schlechtesten Gymnasien Bochums dem albert Einstein Gym. Ich schliesse Bochums beste Schule und schliesse sie mirt der Schlechtesten zusammen und alle Jubeln, klasse, wirklich sehr schlau aber so ist Bochum, einfach Bildungsfern. Selbst der eingefleischeste Bochumer sollte erkennen, dass es in Bochum nichts mehr gibt auf was man auch nur im geringsten stolz sein kann, alles und jeder der einen Namen hat bzw hatte, hat sich aus Bochum verpisst, Gröhlemeyer, Krebs um nur die bekanntesten zu nennen, Peymann hat nur Hohn und Spot für Bochum über, so sieht die Wahrheit aus. In Bochum ist halt alles Provinz, wenn überhaupt und nur in einer Sache zweitklassig, im Fussball, die Unabsteigbaren.

09.07.2010
08:21
Elektro-Zafira weckt Hoffnungen
von fahrt mehr Rad | #4

Dass Elektroautos DAS Konzept der Zukunft sind, können wirklich nur naive Menschen glauben. Aber Glaube war ja immer schon dafür da, sich die Realitäten schön zu färben.

09.07.2010
07:51
Elektro-Zafira weckt Hoffnungen
von Kritiker12 | #3

Die Dreistigkeit mit der Staufenberg und seine Mitarbeiterin hier alles beleidigen was mit Bochum zu tun hat sollte nun endlich einmal zum Einschreiten der Moderation führen. Oder macht sich der Westen mit den beiden gemein?

09.07.2010
07:27
Elektro-Zafira weckt Hoffnungen
von Bananenrepublik | #2

Fragt sich eigentlich mal einer, wie umweltschädigend die Entsorgung der Akkus von so einem E-KFZ sind oder wie der Strom erzeugt wird mit dem diese Kisten fahren.
Es ist doch alle snur dummer Aktionismus, ohne das sich mal einer Gedanken macht wird einfach mal was von Umweltverteräglichkeit und Ökologisch gefaselt. E-KFZ sind alles andere als Ökologisch wenn man sich die Herstellungsenergie, die Stromerzeugung und vor allem die Entsorgung der Akkus mal anschaut, sind sie Umweltschädigender als normale KFZ, nämlich genau diese Deppen die E-KFZ anpreisen sind doch gegen Atomstrom weil dessen Entsorgung so gefährlich ist, diesen Braucht man aber um den Strom zu erzeugen damit diese Kisten fahren. Windenergie ist nämlich die grösste Umweltbelastung von den erneuerbaren Energien, zerstören sie doch die Landschaft, Schattenwurf, Energieaufwand bei der Herstellung, die Lautstärke, dann liefern sie nur wenn die Windgeschwindigketi es zu lässt, nicht zu viel und nicht zu wenig.
Ich fahre lieber weiter meinen 500 Benz, der ist was Energieeffizienz angeht jedem Opel weit überlegen, verbraucht mein 500er doch bei weit mehr als dem dreifachen an PS nur knapp 4 Liter mehr Sprit als so ein Kleiwagen, egal von was für einem Hersteller.
Also Opel gleich dicht machen, das wäre das bestge für alle.

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