Einladung zur Podiumsdiskussion mit Rektor Weiler
16.12.2009 | 16:56 Uhr 2009-12-16T16:56:00+0100
Mit Spannung wird an der Ruhr-Uni der Donnerstag, 17. Dezember, erwartet. Für 12 Uhr ist eine weitere Podiumsdiskussion im weiterhin besetzten Audimax anberaumt, zu dem Rektor Prof. Elmar Weiler sein Kommen zugesagt hat.
Diskutiert werden die von der letzten Vollversammlung vom 9. Dezember beschlossenen studentischen Forderungen an das Rektorat Unter anderem geht es heute mittag um die Abschaffung der Studiengebühren, die Verbesserung der als ungenügend empfundenen Studienbedingungen und um die Struktur der Bachelor- und Masterstudiengänge. Und natürlich um die große, die eine Frage: Wann wird das Audimax geräumt?
Sechs Themenblöcke
Geplant sind sechs Themenblöcke, die sich an die Forderungen der VV anschließen. Auf dem Podium werden RUB-Rektor Weiler, der AStA-Vorsitzende Karsten Finke sowie Manuel Zauner und Julia Schmidt vom Protestkomitee gegen Studiengebühren sitzen. Im ersten Block soll es um das, wie es heißt, „Ideal eines Studiums” gehen. „Wir wollen wissen, ob Bildung vom Rektorat tatsächlich nur noch als Ware angesehen wird und die Studierenden somit nur noch als Kunden”, so Finke. Der zweite Fragenkatalog beschäftigt sich mit der Situation der Bachelor- und Masterstudiengänge an der RUB. Die Protestler möchten die Zugangsbeschränkungen zum Master abschaffen und fordern u.a. die Erhöhung der Regelstudienzeit beider Studiengänge auf 12 Semester, anstatt der derzeitigen Regelung von zehn Semestern. Das widerspricht allerdings dem mit dem Bologna-Prozess formulierten Anspruch eines stringenten, inhaltlich komprimierten Hochschulstudiums.
Gegen die "Hochschul-Maut"
Schließlich soll es um die Abschaffung der Studiengebühren gehen; die Aktivisten des Protestkomittees lehnen die „Hochschul-Maut” bekanntlich aufgrund deren angeblicher „sozialer Selektivität” kategorisch ab. Die studentische Mitbestimmung in den beratenden Hochschulgremien sowie angebliche Verstöße gegen den Tierschutz bei Tierversuchen an der Ruhr-Uni sollen ebenfalls zur Sprache kommen. Nach jedem Themenblock sind Fragen und Redebeiträge aus dem Publikum eingeplant, um alle Anwesenden an der Diskussion zu beteiligen – man/frau sollte also Zeit mitbringen.

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