Einblicke ins Bochum der Nachkriegszeit

Querenburg..  Einen ungeschminkten Einblick in die ökonomischen, sozialen und kulturellen Gegebenheiten der unmittelbaren Nachkriegszeit in Querenburg gewährt Günter Brakelmann, von 1972 bis 1996 Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Ruhr-Universität. Am 22. Januar liest der Sozialethiker in der Bücherei Querenburg aus seiner Autobiografie. „Meine Aufzeichnungen geben einen Einblick in meine Nachkriegsjahre. Die Schatten- und Lichtseiten stehen hart neben- und gegeneinander“, so Brakelmann. Der renommierte Wissenschaftler stammt aus einer Bergarbeiterfamilie, wuchs im damals eher ländlich geprägten Querenburg auf. In „Meine Querenburger Jahre 1945 - 1952“ bietet Brakelmann die Alltagsgeschichte eines Jungen, Jahrgang 1931, für den die Jahre nach dem Kriegsende prägend für seine weitere Biographie waren: „Meine Oma kannte nur vier Bücher: die Bibel, das Gesangbuch, das Miet- und Sparkassenbuch.“

Der Abend beginnt mit der Eröffnung der Ausstellung „Der Lauf des Lebens“ mit Bildern von Peter Starcke.