Detroit-Projekt und die Antike

Morgen wird im Schauspielhaus das Arbeitsbuch „Schichtwechsel. Das Detroit-Projekt“ vorgestellt. Das Theater und der Ruhr.2010-Nachfolger Urbane Künste Ruhr wollen mit diesem „Handbuch für Städte im Wandel“ zweierlei erreichen. Zum einen werden sämtlich Arbeiten des im letzten Jahr unter weiter überregionaler Beachtung absolvierten „Detroit“-Kunstfestivals dokumentiert und durch theoretische, thematische Beiträge ergänzt. Und: Es soll dazu aufgefordert werden, sich auch nach dem Ende von Opel – generell nicht nur in Bochum – mit dem Wandel auf der Suche nach einer neuen urbanen Kultur im Ruhrgebiet auseinanderzusetzen. „Nachhaltigkeit“ heißt auch hier das Schlüsselwort.

Dass die Ruhr-Universität ein Antikenmuseum besitzt, sollte sich herumgesprochen haben. Dass es das vorzeigbarste in der Region ist, wird unter anderem durch die aktuelle Sonderausstellung belegt, die sich dem Andenken Augustus’ widmet, des ersten römischen Kaisers (31.v.Chr. bis 14. n. Chr.). Eine große Kollektion historischer Münzen bezeugt den Aufstieg des Imperators zur Macht und deren Sicherung. In dieser Woche werde ich mich auf diese ziemlich ungewöhnliche geschichtlich-kulturelle Zeitreise begeben.