Der Zukunft auf der Spur

Das „Einleuchten“ des Kunst-Schriftzugs an der RUB ist durchaus keine Selbstverständlichkeit. Stadt, Theater und Universität ziehen damit an einem Strang, so nachdrücklich, wie es noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre. Dass die Hochschulen Bochums wichtigste Wechsel auf die Zukunft sind, ist inzwischen erkannt. Gut so.

Die RUB engagiert sich stark für die Weiterentwicklung der Stadt hin zu einem lebenswerten Wissensstandort. Aber das Bekenntnis wird eben auch von der andren, der künstlerischen Seite abgegeben. Was das Schauspielhaus mit dem Detroit-Projekt nachdrücklich unter Beweis gestellt hat.

Hinter den knallroten „How love could be“-Buchstaben, deren Bedeutung manchen zunächst rätselhaft vorkommen mag, stecken viele Bochumer Geschichten, Fragen und Überraschungen. Ein jeder ist aufgefordert, ihnen auf die Spur zu kommen.

Jürgen Boebers-Süßmann