Der Werner Wahnsinn in Bochum-Werne geht weiter

Ursula und Klaus-Peter Greb hoffen auf einen tollen Besuch beim 19. Werner Wahnsinn.
Ursula und Klaus-Peter Greb hoffen auf einen tollen Besuch beim 19. Werner Wahnsinn.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv
Was wir bereits wissen
Neues Organisationsteam sorgt für den Erhalt der Traditionsveranstaltung. Konzertabend steigt am 12. März. Am Erfolgskonzept ändert sich nur wenig.

Bochum.. Gute Nachricht für alle Fans von handgemachter (Cover-)Rockmusik: Der Werner Wahnsinn geht weiter. Die 19. Auflage der Traditionsveranstaltung steigt am 12. März. Sechs Bands werden an diesem Abend bis in die Nacht wieder alles geben, um den Saal im Erich-Brühmann-Haus zum Kochen zu bringen.

Doch fast wäre es dazu gar nicht mehr gekommen. Der Werner Wahnsinn stand vor dem Aus. Hintergrund: Entstanden ist die Kultveranstaltung als Benefizkonzert für das Arbeitslosenprojekt Kirina (steht für Kirchliche Initiative Arbeit). Aus dem Erlös konnten Kirina-Projekte wie die Textilwerkstatt, die Kleiderläden oder auch die Unterstützung von Hauptschulabgängern unterstützt werden. Doch Kirina gibt es nicht mehr, der Förderverein wurde aufgelöst. Dennoch sollte der Werner Wahnsinn als Benefizveranstaltung erhalten bleiben. Also bildete sich ein neues Organisationsteam unter dem Dach der evangelischen Gemeinde Werne.

Erlös für die Flüchtlingshilfe

Treibende Kräfte sind Ursula Greb und Klaus-Peter Greb aus Langendreer, die zusammen mit Iris Moschner, Kirsten Roshoff und Stephanie Dembek aus dem Presbyterium seit Monaten damit beschäftigt sind, den Werner Wahnsinn zu organisieren. Am Erfolgskonzept soll nur wenig geändert werden. Nach wie vor werden sechs Coverbands auftreten: (in dieser Reihenfolge) LA-West, Unknown Bluesband, Radio Fink, EN-1, Bielefeld Ahoi und Sabows-
ki. Nur am Preis wird gedreht. „12 Euro wie zuletzt erschienen uns doch etwas viel“, sagt Klaus-Peter Greb. „Wir sind jetzt wieder wie vorher bei 9,90 Euro. Es muss ja alle auch bezahlbar bleiben.“ Der Erlös ist in diesem Jahr für die Flüchtlingshilfe bestimmt. „Das kann in Zukunft aber auch immer wieder für einen anderen gemeinnützigen Zweck sein“, will sich Ursula Greb nicht festlegen.

Den Schnitt der vergangenen Konzerte – rund 400 Besucher – will man möglichst überbieten. „Es dürfen gerne 700 kommen“, hoffen die Grebs auf eine volle Bude. Die beiden kennen den Werner Wahnsinn bestens, haben sie ihn vor 19 Jahren doch mit ins Leben gerufen. „Wir veranstalten seit mehr als 30 Jahren immer am letzten Samstag im November eine Party mit Bielefeld Ahoi und Sabowski in Lütgendortmund. Irgendwann entstand dann die Idee, eine Benefizveranstaltung in Werne auf die Beine zu stellen“, sagt Klaus-Peter Greb, der selbst den Bass bei Bielefeld Ahoi und LA-West zupft. Als später Lothar Schwachenwalde von Kirini die Organisation übernahm, blieben die Grebs im Helferteam. Nun stehen sie wieder in der Verantwortung. Der Kreis schließt sich.

Termin: Samstag, 12. März, Erich-Brühmann-Haus, Kreyenfeldstraße 36, Werne. Beginn: 19 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr, Karten: 9,90 Euro.