Der Ton wird härter bei Opel Bochum
06.05.2011 | 17:17 Uhr 2011-05-06T17:17:00+0200
Bochum. 1200 Stellen sollen bei Opel in Bochum abgebaut werden, doch per Abfindung will keiner mehr gehen. Am Montag trifft sich die Einigungsstelle. Als gutes Omen für die Gespräche deutet der Betriebsrat, dass Opel zuletzt Gewinne einfuhr.
Der Ton wird härter bei Opel Bochum. 1200 Stellen sollen bis Jahresfrist abgebaut werden, doch kaum einer will per Abfindung gehen. Am 9. und 10. Mai tagt erneut die Einigungsstelle in Bochum. „Falls Opel eine Kündigung ausspricht, werden wir die Unternehmensleitung durch alle Instanzen jagen“, schwor Betriebsratschef Rainer Einenkel bei der letzten Belegschaftsversammlung.
Im Mai schiebt Opel Bochum wieder Kurzarbeit, an sechs Tagen im Werk 1 in Laer, wo die Autos vom Band laufen, an drei Tagen ist auch die Achsenproduktion im Werk 2 in Langendreer betroffen. Lieber Kurzarbeit als Stellenabbau, sagen sich die Beschäftigten, auch wenn sie dadurch 200 Euro monatlich weniger haben. Ob auch im Juni Kurzarbeit herrscht, entscheidet sich am 20. Mai. Zusätzliche Aufträge seien ‘reingekommen.
General Motors machte im ersten Quartal 3,2 Milliarden Dollar Gewinn
Versuche, den geplanten Stellenabbau durch reguläre Arbeitszeitverkürzung zu verhindern, verliefen erfolglos. Doch der Betriebsrat lässt nicht locker. Nächste Woche, wenn die Kontrahenten in der Einigungsstelle weiter verhandeln, komme das Thema wieder auf den Tisch. „Ich hoffe auf einen klugen Kompromiss“, sagt Einenkel. Vorsorglich wurden die nächsten Termine der Einigungsstelle bis Ende Juli festgelegt.
Dass die Opel-Mutter General Motors im ersten Quartal 3,2 Milliarden Dollar Gewinn einfuhr und auch Opel nach deutscher Rechnungslegung und nach Bereinigung von Restrukturierungsausgaben die Gewinnschwelle erreichte, nimmt der Betriebsratschef als gutes Omen für den Gang zur Einigungsstelle. „Wir müssen über Autos reden, nicht über soziale Konflikte“, mahnt er. „Ich hoffe, dass das Unternehmen mehr darüber nachdenkt, wie man Opel besser in der Öffentlichkeit darstellt.“ Nicht wenige Kunden würden beim Kauf zurückzucken, wenn ständig nur von Personalabbau bei Opel die Rede sei, meint er.
So freut sich Einenkel über die 12. Bochumer Oldtimer-Meile am Samstag, 7. Mai. Immerhin haben sich dafür 90 Autos der Marke mit dem Blitz angesagt. Die Oldies treffen sich um neun Uhr im Werk, fahren als lange Kolonne durch das Presswerk über die Wittener Straße in die Stadt, wo OB Ottilie Scholz ihnen den Willy-Brandt-Platz vor dem Rathaus reserviert habe.

21:10
Am Besten, ihr Opelaner, ihr macht euer eigenes Ding, vielleicht in Polen, Sachsen oder Thüringen und baut euren eigenen Autos, nicht die von Familei Opel, nicht die von General Motors, nee, eben deutsche eigene Autos, gut und solide, opels sind für alle da, erschwinglich, haltbar und ohne Tricks.
21:06
Hat Mutti Opel ja dann doch toll hinbekommen: einst geadelt wegen Autobau und das in Massen, schließlich alle Kinder schön unter ihresgleichen nämlich deutscher Adel verheiratet, dann Opel schnell bis ins ferne Amerikka verkauft- tja und nun Leute, sieht zu wie ihr fertig werdet. Und wem habt ihr alles Gute schließlich wieder zu verdanken? Richtig: den adeligen Opels! Das ist Verkaufsgenie. So lassen sich selbst Lohnarbeiter an der Nase herumführen. oh verzeihung, in Freiheit, Einigkeit und Gerechtigkeit führen....
09:21
gewinne ??? Hmmmmmmmm
laut großen deutschen wirtschaftzeitungen hat opel im 1. quartal einen verlust von 392 mio € gemacht !!
vielleicht sollte die wirtschaftredaktion mal genauer recherchieren oder aber artikel über dinge, von denen sie nicht versteht, weglassen !!
dieser laden ist unrentabel und muss den weg in den konkurs gehen !! bloss keine steuergelder hinterherwerfen !!
und am lustigsten ist es ja, wenn zeri-dreienkel den amis droht !! vermutlich kennt nicht einer dort seinen namen, sooo wichtig ist der mann
00:35
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00:25
Oh, Opel hat Gewinne eingefahren!
Solange das Ebit aber nicht mindestens 20% beträgt, schließt man lieber den ganzen Laden oder schmeißt Leute raus.
Zweistellige Ebits, das sind heute die Landmarke.
Allerdings, wenn jedes Untgernehmen einen Ebit dieser Höhe einfahren wollte, dann müssten unsere Volkswirtschaften jährlich zweistellig wachsen.