Der Mix macht den Reiz
31.08.2010 | 00:00 Uhr 2010-08-31T00:00:00+0200
„Wir können uns auch Abgedrehtes erlauben, schließlich ist der Bochumer Musiksommer keine kommerzielle Veranstaltung“, sagt Michael Glotz von Bochum Marketing.
Zwar weist der vierte Musiksommer auf dem Boulevard (2. bis 5. September) eine beachtliche Vielfalt künstlerischer Stilrichtungen auf; doch Experimente erlaubt sich Marketing regelmäßig. Im letzten Jahr war es Tom Liwa mit seinen chilligen Video-Installationen aus dem Wohnwagen, diesmal macht wohl der Mix scheinbar konträrer Beiträge den Reiz dieser weiter wachsenden Open-Air-Reihe aus.
Es sind die lokalen Künstler, denen vorrangig die Bühnen entlang des Boulevards und am Konrad-Adenauer-Platz gehören werden. Großen Raum nehmen Ensembles der Musikschule ein, Bochumer Chöre, die Bands der Milli-Häuser-Reihe Tatort Jazz und Nachwuchscombos. Tatort Jazz bietet nicht allein Jazz; die Künstler stehe überdies für Crossover, Blues und Latinoklänge. 15 Musiker des Orchesters werden am Sonntag gemeinsam mit dem Entertainer und Sänger Ron Williams auf der FIFA-Frauen-WM-Bühne am Kuhhirten auftreten. Auf dem Programm steht ein Potpourri aus Ray-Charles-Stücken.
Auf der Frauen-WM-Bühne, die am Kuhhirten zu finden sein wird, gibt’s nicht nur Musik, sondern auch einen sportlichen Vorgeschmack auf die bevorstehende WM 2011 (die u.a. auch in Bochum stattfindet). Radio Bochum hat einen Frauenchor auf die Beine gestellt, der bekannte Fangesänge intonieren wird. Chefredakteurin Andrea Donat: „Wer vorbeikommt, fühlt sich ermuntert mitzusingen; die Lieder kennt jeder.“ Begleitet wird der Chor am Samstag, 4. September, von der Newcomerband Last Exit, gecastet ebenfalls von Radio Bochum.
Zu den alten Hasen im Musikgeschäft hingegen gehört Volker Wendland. Der Bochumer Musiker hat vor gut 15 Jahren die Band Douce Ambiance mitbegründet, benannt nach einem Stück von Django Reinhardt. Und genau dem Gipsy Swing dieser Gitarrenlegende widmet sich das Quintett am Sonntag, 13 Uhr. Wendland tanzt auf vielen Hochzeiten: „Ideologisch bin ich dem Punk näher“. Weil es in Bochum zu wenig Kneipen gebe, die Live-Gigs böten, sei für ihn der Musiksommer eine angenehmes Forum für lokaler Künstler.
Zu denen gehören auch die DJs, die die „Zwillingsbühne“ Rewirpower-Lounge, im Kreuzungskarree Bongard-/Kortumstraße am Samstag und Sonntag beschallen werden. Mit dabei: Gärtner der Lüste, Mike Litt, Blank & Jones und das Discover-DJ-Team anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Bochumer Kult-Plattenladens. Auf der Lounge-Bühne wird es erstmals eine Modenschau geben, Motto: „Fashion meets Music“. Viermal am Samstag werden die neuesten Trends präsentiert, abends übernehmen professionelle lebende Schaufensterpuppen auf einem Turm Mode.

22:30
SAUFEN!!!!!!!!!!
16:40
-i
16:39
lol
Ihr seit echt süss!
Vielleicht sollte Staulenberg seine Kommentare mit dem allseits beliebten Ironiebutton kennzeichnen, damit auch der Allerletzte kapiert, dass Ironie ein durchaus priobates Stilmittel ist.
13:08
Der Musiksommer ist ein lobenswertes Fest, weil generationenübergreifend, kulturvermittelnd.
Ich werde hingehen!
Vielleicht traut sich Herr Staufenberg ja, sich mit einem Namenschild auch für 1 Stunde dorthin, ich würde ihn gehörig begrüßen!
22:06
Für Mathias Glotz ist schon die gelockerte Kravatte abgedreht.
18:23
der abgedrehte von strahlenberg übt schon mal weinfest....
16:36
Wer zur Hölle ist StauLenberg?
16:09
Abgedreht sind vor allem meine Kommentare. Der Musiksommer sollte bei dem momentanen Wetter sowieso in Musikherbst umbenannt werden. Gut ist aber das gleichzeitig stattfindende Weinfest. Da kann man sich gut die Kante geben. Dann stört auch die Musik nicht.
15:16
Frag mich gerade was daran abgedreht sein soll...
?
14:50
Warum nach Bochum-Tolat und Zeltfestival es nun auch noch einen Musiksommer geben muss ist nicht mehr nachvollziebar. Bekanntlich ist der Musiksommer die mit Abstand schlechteste Musikveranstaltung des Jahres. Schuster bleib bei Deinen Leisten heißt es. Die Bo-Marketing sollte zuerst mal einen ordentlichen Kindergeburtstag veranstalten, dann vielleicht mal eine Abi-Feier. Der Musiksommer aber ist und bleibt Krampf.