Der falsche Weg

GEW verunsichert Eltern. Eckhard Buda, Schulleiter des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums, behauptet, die GEW führe „fast eine Rufmordkampagne“ gegen seine Schule. Dies weist der GEW–Stadtverband mit aller Schärfe zurück. Zwar favorisiert die GEW die Gründung einer fünften Gesamtschule, da seit Jahren ein Anmeldeüberhang im dreistelligen Bereich für die integriert arbeitenden Gesamt-, Sekundar- und Gemeinschaftsschulen besteht, der aber durch die vorhandenen Schulen nicht aufgefangen werden kann. Problematischer wird die Lage dadurch, dass die Bochumer Gesamtschulen seit Jahren mehr Schülerinnen und Schüler aufnehmen, als ihre Kapazitäten eigentlich hergeben. Verschärft wird diese Problematik zusätzlich, so Bauer weiter, dass die integriert arbeitenden Schulen in die Inklusion einsteigen und Seiteneinsteiger aus Osteuropa aufnehmen, ohne dass dafür die erforderlichen Raumkapazitäten vorhanden sind. Die GEW verlangt allerdings nicht, dass die Gründung einer fünften Gesamtschule durch die Schließung anderer Schulen erfolgen soll. Vielmehr ist der Schulträger gefragt. Gewerkschaftsbashing ist der falsche Weg dafür.