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Ruhr-Uni

Den "Elite"-Titel weiter im Blick

14.01.2009 | 13:11 Uhr
Den "Elite"-Titel weiter im Blick

Bochum. Die ersten drei von insgesamt fünf interdisziplinären Forschungsverbünden der Ruhr-Uni sind an den Start gegangen. Das Land fördert sie mit 20 Millionen Euro.

Dieser Tage unterzeichnete Rektor Prof. Elmar Weiler und die Sprecher der drei Verbünde die Zielvereinbarung für die so genannten „Research Departments”.

Lebens- und Materialwissenschaften

Die Research Departments (= Forschungsabteilungen) bilden das Fundament für die beiden zentralen Forschungscluster in den Lebens- und Materialwissenschaften an der RUB, die mit rund 20 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert werden. In den interdisziplinären Forschungsverbünden wollen Bochumer Wissenschaftler zukünftig sowohl innerhalb der Hochschule als auch mit internationalen Forschern über Fachgrenzen hinweg zusammen arbeiten.

Säulen im Zukunftskonzept 

Die Forschungscluster sind wichtige Säulen im Zukunftskonzept der Bochumer Hochschule. Wie berichtet, hatte im Sommer 2008 das Land, die Stiftung Mercator und die Ruhr-Uni vereinbart, sich gemeinsam für die Exzellenzentwicklung des Bochumer Hochschule stark zu machen. 40 Millionen Euro stehen für die Umsetzung der zentraler Elemente des Zukunftskonzepts zur Verfügung, das im Herbst 2007 die Endrunde der Exzellenzinitiative des Bundes erreicht hatte. Das Zukunftskonzept soll die Entwicklung der Universität zu einer, wie es heißt, „international sichtbaren Forschungsuniversität” beschleunigen.

Die Vernetzung des Research Departments zu Forschungsverbünden findet in zwei Bereichen statt: Im lebenswissenschaftlichen Cluster werden Forscher aus Biologie, Chemie, Medizin, Informatik und Psychologie die Aufnahme und Verarbeitung von Signalen in Zellen untersuchen.

Gedächtnisforschung

Ziel ist die Entschlüsselung molekularer Reaktionsketten und das Systemverhalten z.B. bei Gedächtnisfunktionen.

Im materialwissenschaftlichen Cluster sind die Fakultäten Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik, Chemie, Physik und Geowissenschaften eingebunden. Die Forschungsschwerpunkte berücksichtigen sowohl grundlegende als auch anwendungsbezogene Fragen, z.B. Design und Lebensdauer von Mikro-Maschinen.

JBS

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Kommentare
16.01.2009
07:33
Den Elite-Titel weiter im Blick
von Argus | #1

Research Departments - Wann wird die Nomenklatur des Universitätswesens endlich wieder an der deutschen Universitätsgeschichte ausgerichtet?! Das ganze Elite-Gequatsche dürfte dann auch in den Papierkorb wandern. Die RUB hat Qualität - auch international. Die sog. Elite-Universität Göttingen liefert in vielen Bereichen nichts Elitäres.

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