Das Kinderbüro steht vor der Schließung

Die Stadt spart. Nächster Punkt, an dem sie Geld und Personal einsparen könnte, könnte das Kinderbüro sein. Das hat seit Kurzem geänderte Öffnungszeiten, hat – krankheitsbedingt – täglich nur noch von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Nicht ausgeschlossen, dass es demnächst ganz geschlossen wird. Zumindest wird das derzeit von der Verwaltung diskutiert, wie Hermann Päuser (SPD), Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses auf WAZ-Anfrage bestätigte. „Dass bereits beschlossen ist, dass das Kinderbüro schließt, kann ich dagegen nicht bestätigen. Die Politik hat die Diskussion darüber in der Verwaltung aber mitbekommen und nun wollen wir auch wissen, was an diesen Plänen dran ist.“ Aus diesem Grund trifft er sich kommenden Montag mit Sozialdezernentin Britta Anger (Grüne). „Es gibt da ganz dringenden Gesprächsbedarf.“

Spätestens bei der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses im März könnte das ein Thema sein. Päuser: „Dass es geschlossen wird, könnte ein Beschlussvorschlag sein. Möglich wäre auch, dass es an anderer Stelle betrieben werden soll oder völlig anders aufgestellt wird.“