Das Jahr des Baggers
28.12.2009 | 17:16 Uhr 2009-12-28T17:16:00+0100
Bochum. Gleich mehrere innerstädtische Baustellen sorgen auch im kommenden Jahr vermutlich wieder für reichlich Gesprächsstoff, vor allem bei den betroffenen Anliegern und Autofahrern.
Kurz vor dem Jahreswechsel lohnt sich ein Blick auf die Baustellensituation in der Stadt. Innerstädtisch sind es insbesondere zwei Projekte, die im nächsten Jahr – und darüber hinaus fortgesetzt werden. An der Herner Straße können zwar die Anlieger und Geschäftsinhaber im Riemker Zentrum aufatmen, mit dem Baustellenärger ist es jedoch noch lange nicht vorbei.
Spezielle Infoveranstaltung für die Anwohner
Ab Februar rücken auf dem Castroper Hellweg erneut die Bagger an. Gas- und Wasserleitungen müssen erneuert werden, Abwasserkanäle werden erneuert und zum Schluss verlegt die Bogestra neue Gleise. Aufatmen dürfen die Anwohner ab Oktober. Dann wird das Projekt mit der Verlegung von Flüsterasphalt abgeschlossen. Die Stadt plant, die Anwohner Ende Januar bei einer speziellen Informationsveranstaltung über den genauen Ablauf der umfangreichen Arbeiten zu informieren.
Auf der Herner Straße dauern die Verkehrsbehinderungen auf dem Teilstück zwischen Rensingstraße bis zur Herner Stadtgrenze noch bis voraussichtlich August des kommenden Jahres an. Schon jetzt bittet die Stadt um Verständnis: „Die Zufahrten zu den Grundstücken bleiben gewährleistet, es ist jedoch mit Behinderungen während der Bauzeit zu rechnen.”.
In Riemke knubbelt sich der Verkehr
Betroffen sind vor allem Menschen, die mit dem Auto von der A 43 in die Stadt fahren, oder von Bochum aus die Autobahn benutzen möchten. Voraussichtlich bis Ende Februar gesperrt bleibt die Anschlussstelle Riemke: Die Abfahrt aus Richtung Wuppertal kommend ist nicht zu nutzen, wie auch die Auffahrt von der Herner Straße in Richtung Wuppertal.
Einen proppenvollen Wunschzettel haben naturgemäß die Mitarbeiter der für Bochum zuständigen Straßenmeistereien von Straßen.NRW, dem Landesbetrieb Straßenbau. Sprecher Bernhard Meier zögert und bestätigt dennoch: „Im Bereich des Bochumer Außenrings ist eine Erneuerung der Fahrbahndecke nötig.” Wann diese Arbeiten jedoch durchgeführt werden können, hänge von den entsprechenden Finanzmitteln ab.
Umfangreiche Fahrbahnarbeiten
Ungebremst voran gehen die Arbeiten auf der A 40. Nachdem bereits die Aufträge für den sogenannten Bauabschnitt B vergeben worden sind, laufen zwischen der Bahnhofstraße und der Walzwerkstraße in Wattenscheid bereits die vorbereitenden Arbeiten auf dem Mittelstreifen der Autobahn. Etwa von Ende Januar an geht es dann an die umfangreichen Fahrbahnarbeiten, zuerst auf dem südlichen rund 1780 Meter langem Teilstück in Fahrtrichtung Dortmund.
Eigentlich längst abgeschlossen sein sollte die Baustelle auf der Hattinger Straße, in Höhe der Wuppertaler Straße. Dort stießen die Kanalbauer auf unerwarteten Widerstand: Sehr hartes Felsgestein warf den Terminplan um.

14:14
Straßen Baustellen wird es immer geben, was soll die Aufregung also? Wichtiger wäre zu überprüfen warum an machen Tagen oder Wochen nur 3- 4 Mann an so einer Baustelle werkeln, da braucht man sich auch nicht wundern warum das so lange dauert. 3 Malocher aber 10 Planer, keine Wunder das es so teuer ist.... :-)
10:57
ein i nachwerf
10:57
transrapid alas Staufenberg alias Christian Kluth bleibe doch einfach auf deiner schmierenwebsite
16:06
Hallo Cinici, Meine Antwort lautet: Nein!
08:23
Hallo Herr Staufenberg, sind Sie einer der nicht genannten Experten, von denen im mein-bochum.de-Artikel mehrfach die Rede ist?
00:55
Hallo Herr Weeke, bitte Aufwachen. Im Mein-Bochum.de Online-Stadtmagagin ist zu lesen, dass der Tunnel der U35 vor dem Einsturz steht. Also was soll der Bericht von den Baustellen von Anno dazumal? Ach, schlafen Sie weiter!
00:42
Das Leben ist eine Baustelle!
Und nächstes Jahr ist wie jedes Jahr!
Bochum ich komm aus dir........
22:26
Bochum ist und bleibt eine Baustelle.Gut das ich in dieser stadt nicht mehr lebe und arbeite.
22:01
Man kann nur hoffen, dass auch der Kreisverkehr am Steinring/Brunsteinstraße von den Baugeldern profitiert. Falsch geplant und falsch gebaut werden dort die an Kreisverkehren geltenden Verkehrsregeln von 90% der passierenden Verkehrsteilnehmer grundsätzlich ignoriert. Lieber wird in hohem Tempo einfach geradeaus drüberweggebrettert, und wer mal auf die Regeln hinweist, wird arrogant weggehupt. Das Bauordnungsamt ist aber der Meinung, die Anwohner müssten halt die Fehler der Bauplanung/-ausführung aushalten. F*ck you, Bochum!