"Das Grundstück ist erschöpft"
28.08.2008 | 19:15 Uhr 2008-08-28T19:15:00+0200Mit der Fertigstellung des achtgeschossigen Gebäudes im kommenden Jahr wird das letzte Bauprojekt im Trimonte-Park vollendet. Am gestrigen Donnerstag wurde Richtfest gefeiert. Anwohner kritisieren den Neubau
Die Hausnummer 1 des Dienstleistungszentrums Trimonte feierte am gestrigen Donnerstag Richtfest. Im kommenden Jahr wird das achtgeschossige Gebäude im Gewerbegebiet an der Ecke Wasserstraße/Wiemelhauser Straße fertiggestellt sein. Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See will dort Büros für 230 Mitarbeiter auf einer Fläche von insgesamt 15 000 qm einrichten.
"Ich sehe dem Neubau mit Freude, aber auch mit einem Wermutstropfen entgegen", sagte Lothar Harmuth, Geschäftsleiter Entwicklung bei Bilfinger Berger Hochbau. Denn mit der Fertigstellung des Hochhauses sei das letzte Projekt in diesem Park vollendet. Weitere Bauprojekte werde es nicht geben: "Das Grundstück ist erschöpft." Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz wies auf die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Bochum durch das neue Gebäude hin: "Hier werden Arbeitsplätze geschaffen und nachhaltig gesichert."
Die Knappschaft-Bahn-See wird mit dem Einzug in das achtstöckige Hochhaus in Bochum nur noch auf drei Verwaltungsstandorte konzentriert sein: auf die Pieperstraße, die Königsallee und den Trimonte-Park. Zuvor waren es noch sieben Standorte. "Die Konzentrierung einer dritten großen Verwaltungseinheit im Trimonte-Park ist für uns ein Bekenntnis zum Standort Bochum und dient auch der Stärkung des Gesamtstandortes", betonte, Vorsitzender des Vorstandes der Knappschaft-Bahn-See.
Von einer "neuen Perle Bochums" sprach Freese ebenso wie davon, dass das neue Gebäude die Stadt bereichere und nicht beeinträchtige. Das dürften die Anwohner an der Wasserstraße und Wiemelhauser Straße anders sehen.
Als im November 2007 die Baugenehmigung erteilt wurde, das Gebäude achtgeschossig und nicht wie eigentlich vorgesehen viergeschossig zu bauen, wurde Kritik seitens der Anwohner laut. Sie fürchten Lärm- und Abgasbelästigung, Verschattung und Nachteile bei Solarnutzung und TV-Empfang. Auch eine durch den Rat genehmigte Änderung des Bebauungsplans, der ein zweistöckiges Parkdeck mit 96 Stellplätzen vorsieht, stößt auf Ablehnung. CDU und Grüne hatten sich zunächst dagegen ausgesprochen, denn dem Parkplatz fallen 800 qm Grünflächen zum Opfer, letztlich aber doch eingewilligt.

08:16
Die im letzten Satz getroffene Aussage ist leider nicht ganz korrekt. Die Fraktion der Grünen hat sowohl im Stadtentwicklungsausschuss als auch im Rat dafür gestimmt. Die CDU-Fraktion lehnt die vollzogene Änderung des B-Planes bis heute ab.
Bitte achten Sie doch darauf, dass keine Falschaussagen durch Ihre Berichte erzeugt werden.
21:22
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21:10
Mit der Fertigstellung des achtgeschossigen Gebäudes im kommenden Jahr, wird das letzte Bauprojekt im Trimonte-Park vollendet.
Na, Frau Buschmann, finden Sie Ihren eigenen Kommafehler?
Warum wird der PISA-Test nicht auch regelmäßig auf alle (Mehr oder weniger talentierten) Zeitungsredakteure angewendet?