Currywurst im Ohr und Topmodels am Tresen
05.12.2009 | 13:05 Uhr 2009-12-05T13:05:00+0100
Bochum. Die Fetten Brote überzeugten bei der Aftershow-Party der 1Live-Krone 2009 als DJ, Sarah K. aus BO als schöne Frau. Und sogar ein Schalker hatte sich zum Feiern nach in die Jahrhunderthalle verirrt: Gerald Asamoah.
Das große „Meet and Greet” - früher „sehen und gesehen werden” - der deutschen Popwelt gewinnt seinen Charme auch durch lokale Aspekte. So eröffneten die DJs von Fettes Brot ihr Set mit „Currywurst” von Herbert Grönemeyer und manch vermeintlicher Gourmet schaute für eine Sekunde nachdenklich den St. Pierrefisch vom Büffet auf seinem Teller an.
Doch nicht nur der Geist des großen Bochumer Beitrags zur Popgeschichte hallte durch den Saal, auch einige Protagonisten des lokalen Partylebens feierten ganz lebendig an den vielen trubeligen Tresen des Jahrhunderthallenfoyers.
Stolze Pamela Falcon
Sehr stolz etwa Pamela Falcon. Die lange Musikerin glänzte mit einem silbernen Pailletenkleid und strahlte über die Krone für die besten Newcomer für Luxuslärm. Deren Frontfrau sei nämlich eine Gesangsschülerin von ihr, berichtete die Herrscherin der New York Nights im Riff.
Weniger Grund zum Strahlen hatte Bochum-Total-Chef Marcus Gloria. Er absolvierte einen Marathon-Tag. Morgens noch hatte ihn sein ewiger tapferer Kampf gegen die GEMA (die dieses Mal den Bochumer Weihnachtsmarkt attackiert) in Anspruch genommen, dann strapazierte ihn zusätzlich die Krankheit seines Nachwuchses. Den betreute Gloria aber kurz zwischen Show und Party und konnte so dann später scheinbar angeregte Partypläne austüfteln mit Bernd Kowalzik von Roof Music und Heri Reipöhler von Radar.
Party ist Party
Partyerfahrung hat Sarah Knappik zuletzt wohl massiv gesammelt als Kandidatin von Germany's Next Topmodel. War es auf dem roten Teppich noch eine riesige Ghettoblaster-Handtasche (ein Berliner Designprodukt), die Aufmerksamkeit erregte, trug sie auf der Party dann lieber ein dezenteres Taschen-Model. Das überließ sie zum Halten aber gerne einer Freundin als sie von einem Rudel Fotografen zu einem spontanen Posing vor der Wodkatheke „überredet” wurde. Job ist Job und Party ist Party.
Etwas Sorge, weil er seine Arbeit „schwänzte”, vermeldete Spitzengastronom Nelson Müller. Der Sänger und prominente Fernsehkoch ließ für die Krone erstmalig sein vor drei Monaten eröffnetes Restaurant „Schote” in Essen-Rüttenscheid allein. Einige Kontrollanrufe in dieser angesagtesten Küche des Ruhrgebietes reichten aber, dann konnte sich Müller bis zum frühen Morgen auf der Tanzfläche entspannen.
Gerald Asamoah auf der Tanzfläche
Genausolang sah man auchüberraschend Gerald Asamoah feiern. Den Schalker hielt es wesentlich länger auf der Tanzfläche (und daneben) als seine zahlreichen VfL-Kollegen - oder besser Konkurrenten. Der Mann hatte jedenfalls sichtlich Spaß am Event.
Den hat angeblich auch Mike Litt wiedergefunden. Der EinsLive-Moderator aus Langendreer pausierte bei den Kronenübergaben in den letzten drei Jahren und war nun wieder voll dabei.

19:34
Klasse (be) & (ge) schrieben .
Der Abend war ein voller ERFOLG.
Freue mich jetzt schon auf Dez. 2010