Chirurgische Instrumente
24.02.2008 | 19:50 Uhr 2008-02-24T19:50:48+0100Container für Togo fasst 32 Kubikmeter. Auch Leprainvaliden werden betreut
Von Larissa Mohar Den ersten mit Hilfsgütern gefüllten Container in diesem Jahr schickte die Aktion Canchanabury am Samstag nach Togo. "Der Container fasst 32 Kubikmeter, und wir versuchen jeden Kubikzentimeter auszunutzen", erklärte Reinhard Micheel, Geschäftsführer der Aktion. Palettenweise beluden er und seine Mitarbeiter den Lkw mit unterschiedlich befüllten Bananenkisten. "Die Kartons werden in Afrika recycelt und als Sonnenschutz verwendet."
In den Kisten sind u.a. chirurgische Instrumente für mehrere Krankenhäuser im Norden des westafrikanischen Landes. Außerdem wurde noch eine medizinische Grundausstattung für die Gesundheitsstation eines Zentrums für Straßenkinder und Aids-Waisen in der Hauptstadt Lomé und Hilfsgüter für die beiden Leprazentren Akata und Koloware verschickt.
"Dort leben ehemalige Lepra-Patienten, die zwar geheilt, aber durch die Krankheit so stark verstümmelt und behindert sind, dass sie dauerhaft auf Pflege und Behandlung angewiesen sind", sagte Micheel. Um diese Leprainvaliden kümmert sich die Bochumer Aktion seit vielen Jahren. Gemeinsam mit einem togoischen Pfarrer betreut sie die Kranken in den beiden großen Leprazentren des Landes. Daneben engagieren sich beide Partner gemeinsam im Bereich landesweiter Kampagnen zur Lepra-, Malaria- und HIV/Aids-Prävention.
Infos im Internet unter www.canchanabury.de. Spenden: Sparkasse Bochum, BLZ 430 500 01, Konto 343 000 46.

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