Cafe Corba bietet in Bochum vegane und laktosefrei Speisen

Der Name des Cafés setzt sich aus den Vornamen der Inhaberinnen zusammen: Corina Kotzum (r.) und Barbara Hirmke (mit Maskottchen Mr. Schulzi).Foto:Dietmar Wäsche
Der Name des Cafés setzt sich aus den Vornamen der Inhaberinnen zusammen: Corina Kotzum (r.) und Barbara Hirmke (mit Maskottchen Mr. Schulzi).Foto:Dietmar Wäsche
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Ser
Was wir bereits wissen
Das Cafe Corba hat an der Huestraße seine Türen geöffnet. Angeboten werden vegane und laktosefrei Speisen. Auch Fleischesser sind willkommen.

Bochum.. Ab Pfingstmontag gibt es in der Innenstadt eine neue Anlaufstelle für alle, die in entspannter Atmosphäre genießen möchten und dabei auf bewusste Ernährung setzen. Café Corba heißt das Projekt, das von Barbara Hirmke und Corina Kotzum an der Huestraße realisiert wird.

Das Angebot des Café-Bistros reicht vom kleinen Mittagstisch bis zum Kuchen. „Wir nutzen weitestgehend regionale, biologisch angebaute und saisonale Lebensmittel. Frisches Obst, Gemüse und Kräuter bauen wir teilweise in unserem eigenen Garten an“, sagt Corina Kotzum. Sämtliche Speisen sind vegan,laktosefrei und werden ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe sowie Geschmacksverstärker hergestellt.

Ohne Sorgen essen

Barbara Hirmke leidet selbst unter Laktoseintoleranz und kennt die sich daraus ergebenden Probleme: „Mit Laktoseintoleranz kannst du nirgends hingehen, ohne dass du eine Tablette nimmst.“ Kotzum fügt hinzu: „Bei uns kann jeder die Karte rauf und runter essen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.“

Corina Kotzum hatte mehr als zehn Jahre den Wunsch, ein Café zu eröffnen. Als ihr Sohn Angelus zur Welt kam, fing sie an, sich mit Ernährung zu beschäftigen. Seither kocht und backt die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin ausschließlich vegan. Im Park lernte sie zufällig Hirmke kennen. Die Fränkin war als Restaurantleiterin nach Bochum gekommen und bringt entsprechende gastronomische Erfahrungen mit.

Das Ambiente des Cafés orientiert sich an dem Ort, an dem sich die beiden Inhaberinnen kennengelernt haben. Zweige und Äste, die dem Pfingststurm Ela zum Opfer gefallen waren, erwachen als Dekoration wieder zum Leben. Das Café ist um einen Wunschbaum konzipiert. An diesem Baum dürfen Kinder aus sozial schwachen Familien oder Heimen eine Karte mit ihrem Herzenswunsch anbringen, der dann von Gästen erfüllt werden kann. Zudem wird es eine Spendenkasse geben, deren Erlös der Arbeit von Kinderhospizen zu Gute kommen wird. „Uns beiden geht es gut und wir möchten davon etwas weitergeben“, erklärt Hirmke die Motivation.

Das Café Corba ist auch für Fleischesser keine No-Go-Area. Hirmke freut sich über jeden neugierigen Gast: „Bei uns kann man mal einen anderen Geschmack ausprobieren. Jeder, der lacht, ist uns Willkommen!“