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Bochums OB Eiskirch will Bürger mehr beteiligen

10.01.2016 | 12:00 Uhr
Bochums OB Eiskirch will Bürger mehr beteiligen
Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (Mitte) stellte zusammen mit Wolfgang Otto (links) und Corinna Haarmann (rechts) am Freitag ein neues Konzept zur Bürgerbeteiligung vor.Foto: Klaus Pollkläsener

Bochum.  Der Oberbürgermeister möchte seinen Worten Taten folgen lassen und ins Gespräch mit den Bochumern kommen.

Mehr Austausch mit den Bürgern – das ist das Ziel eines neuen Beteiligungskonzepts, das Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) am Freitag vorstellte. Ab sofort soll es alle sechs Wochen eine „Bürgerstunde“ geben, in der die Menschen persönlich mit dem Oberbürgermeister sprechen können. „Die erste Bürgerstunde findet am 29. Januar um 16 Uhr statt“, erklärt Eiskirch. „Sie geht etwa eineinhalb Stunden.“ Wer einen Termin haben möchte, kann sich mit seinem Themenwunsch anmelden unter buergerstunde@bochum.de oder unter 0800 4477700.

Unter dem Motto „Bürgerrathaus“ soll es zudem vier Mal im Jahr Führungen durch das Rathaus geben. „Ich nehme an den Führungen selbst teil und stehe anschließend für Diskussionen zur Verfügung“, so Eiskirch. Er kenne dieses Format noch aus seiner Landtagstätigkeit. „Ich fand das immer sehr inspirierend und spannend.“ Das Rathaus solle für die Bochumer kein Haus sein, in das sie nur alle paar Jahre kommen, um ihren Personalausweis zu verlängern. „Deswegen wollen wir demnächst auch Ausstellungen auf den Fluren machen.“

Frischer Wind für den Webauftritt der Stadt

Als drittes stellte Eiskirch am Freitag den „Bürgerdialog“ vor. „Dazu wird es drei Termine geben“, sagte er. Zwei seien für das Thema Entwicklung von Bochum reserviert, etwa mit dem Schwerpunkt Wirtschaft oder Gesundheit. „Der dritte Termin ist ein Sommergespräch mit Moderation auf dem Konrad-Adenauer-Platz, sozusagen eine Open-Air-Diskussion mit dem Oberbürgermeister.“ Eiskirch will für die Menschen nicht nur im Wahlkampf ansprechbar sein, sagt er, sondern auch im Amt.

Alle ein bis zwei Jahre will er dafür auch eine „Bürgerkonferenz“ veranstalten. „In der tausche ich mich mit den Bürgern über die tragenden Themen der Stadt aus, zum Beispiel das Thema Strategie.“ An der Konferenz solle nicht ein Sammelsurium von Einzelbetroffenen im Mittelpunkt stehen, sondern ein repräsentatives Panel für Bochum. „Dafür brauchen wir aber auch Menschen, die bereit sind, sich unabhängig von ihrer Person für Bochum zu engagieren.“ Das Ziel sei es, 365 Bürger zu finden: „Für jeden Tag des Jahres einen – oder für jeden tausendsten Bochumer einen.“

Auch die Internetseite der Stadt will er verändern. „Nach einem Update ist sie jetzt schon frischer und klarer, aber noch nicht das, was wir uns vorstellen.“ Ein Ziel sei es, wichtige Formulare auch online verfügbar zum machen. „Für die Bürger bedeutet das mehr zeitliche Flexibilität und Service, für die Mitarbeiter ist es eine Arbeitsentlastung.“

Andrea Böhnke

Kommentare
11.01.2016
14:55
Da verschiebt die BP
von bolol | #7

die sozialen Folgekosten der Verwaltungsrationalisierung vom reichen Hamburg ins arme Bochum und Eiskirch hat Zeit für alberne Mätzchren.

Jungchen...
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Bochums OB Eiskirch will Bürger mehr beteiligen
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2016-01-10 12:00
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