Bochumer Stadttöchter zahlen für Konzert von Paul McCartney
14.11.2012 | 17:55 Uhr 2012-11-14T17:55:00+0100
Bochum. Die Honorar-Affäre der Stadtwerke Bochum bringt es ans Licht: Promivermittler Sascha Hellen soll für Sparkasse und Stadtwerke Bochum ein Benefizkonzert mit Paul McCartney organisieren. Fast 50.000 Euro soll er dafür nach WAZ-Informationen bereits erhalten haben.
Als streng geheime Kommandosache galt ein bislang unbekanntes Geschäft zwischen Sascha Hellen (34) und den Stadttöchtern Sparkasse und Stadtwerke. Der Promivermittler erhielt vor geraumer Zeit mehrere Tausend Euro, um in Bochum ein Benefizkonzert mit Paul McCartney zu organisieren.
„Wir haben vor anderthalb bis zwei Jahren einen entsprechenden Sponsoringvertrag mit der Agentur Hellen abgeschlossen“, bestätigte Volker Goldmann (63) gegenüber der WAZ den Deal. „Das Konzert mit Paul McCartney soll am ersten September-Wochenende 2013 im Ruhrcongress stattfinden.“
Einige Karten sollen verlost werden
Kunden der Sparkasse können sich freuen. Einige Karten für den Abend mit McCartney sollen im kommenden Jahr, passend zum 175. Geburtstag des Geldhauses, verlost werden. Wie der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse mitteilte, ist bereits Geld an die Agentur Hellen geflossen. „Das ist bei solchen Verträgen üblich“, so Goldmann, der keine Zahlen preis gab.
Der Bochumer Medienberater Sascha Hellen will trotz der Stadtwerke-Affäre an seinem umstrittenen „Steiger Award“ festhalten.
Nach Informationen der WAZ soll Hellen 50.000 bis 60.000 Euro von der Sparkasse für das Konzert bekommen, zwischen 20.000 und 25.000 wurden als Vorschuss bislang ausgezahlt. Unseren Informationen nach sind die Stadtwerke mit nahezu den gleichen Konditionen an dem Benefizkonzert beteiligt. Demnach hätte die Agentur Hellen Ende 2010, Anfang 2011 bereits fast 50.000 Euro für ein Konzert erhalten, das Ende 2013 stattfinden soll. Üblich? Oder warum?
Zusammenarbeit fortsetzen wollen
Diese Verträge zwischen Hellen und den Stadttöchtern könnten neben „Steiger Award “ und „Herausforderung Zukunft“ ein zusätzlicher Grund für OB Ottilie Scholz (SPD) sein, die Zusammenarbeit mit der Agentur um jeden Preis fortsetzen zu wollen. Auch beim Steiger ließen sich die Stadttöchter nicht lumpen und überwiesen pro Jahr rund 125.000 Euro an Sascha Hellen.
"Restlose Aufklärung" hatte Bochums Oberbürgermeisterin Scholz (SPD) versprochen. Aber bereits vor der Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke kursierte eine Pressemitteilung in der deren Chef, Bernd Wilmert, von allen Vorwürfen rund um das 25.000 Euro-Honorar für Peer Steinbrück reingewaschen wurde.
Sparkassen-Chef Goldmann will den Stab über Hellen im Übrigen nicht grundsätzlich brechen. „Es gibt keinen Grund, den Jungen in den Boden zu hauen. Sollte Hellen eine Super-Idee haben, die in unsere Werbestrategie passt, werden wir mit ihm reden.“ Eine Zusammenarbeit beim „Steiger“ schloss Goldmann für die Zukunft indes aus.
Licht in die Honorar- Affäre bringen
Wie berichtet, werden bis Freitag Wirtschaftsprüfer Verträge, Vereinbarungen und E-Mails zwischen den Stadtwerken und der Agentur Hellen sichten und bewerten, um Licht in die Honorar-Affäre zu bringen, die der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück durch die Veröffentlichung seiner Nebeneinkünfte ausgelöst hat. Gut möglich, dass dann auch die Akte Sir Paul McCartney im Stadtwerke-Aufsichtsrat aufschlägt.

09:58
Warum den Karneval abschaffen. Das ist doch das Beste Bespiel warum wir so eine schlaue Macht am Start haben. Bei uns in Wattenscheid hat man schon lange nichts mehr zu lachen. Bekannte schlaue Größen werden umjubelt. Die Unterstützer des Musikzentrums, Abschaffung der Grundschulen und Freizeitstätten etc. Wolfgang Schick SPD, Bürgermeister, Hans Henneke CDU, Berufliche Fähigkeiten: Karnevalsprinz, Ratsmitglied, Polizei OB Hauptkommissar, Alleskönner. Das sind gute Menschen und Vorbilder aus Tradition. Die sind für das Lachen, bestimmt. Jahre für Jahr werden diese Vorbilder immer wieder belohnt das sie so toll sind. Reverenzen: Einmal im Jahr die Nahversorgung auf Ihren Karnevalszügen mit Gammelsüßwaren und Spielzeugschrott zu zumüllen. Und alle gehen hin klatschen Beifall und weil sie so toll sind werden sie wieder gewählt. Das kostet Geld.
09:27
Die Bochumer haben rot-grün gewählt! Und das Schlimme ist, die sind alle so schlau die werden es wieder dun. Fragt doch mal in den Stadtteilen was sie alle gewählt haben. Die Antwort ist doch immer dieselbe. Geht dich einen scheiß an oder die habe ich nicht gewählt, Mir doch Egal! Die alten Genossen hier wählen aus Prinzip SPD. Und im Übrigen was wollt ihr den alle von der armen Frau Otti die macht doch Ihren Job. Der Rat der Stadt besteht aus super Schlauen. Die die Bochumer Jahr für Jahr wieder wählen. Und dieses aus gutem Grund. Den Job machen wollen alle. Aber besser machen kann keiner. Dazu fehlt der Grips in der Birne wie auch? Ein altes Flugzeug was abstürzt kann man nicht mehr so einfach zum Fliegen bringen. Die „Steudes“ „Noeppis“ sollten sich mal darüber Gedanken wer den Job besser machen kann. Alle tut mir alle nur einfach Leid.
09:06
Grössenwahnsinnig und Realitätsfern
11:47
Endlich wird einmal der Sumpf aufgedeckt, dem wir so desolate Straßen, Schulen, Schwimmbäder, wenn überhaupt geöffnet, zu verdanken haben. Großmannsucht, siehe Massenbergboulevard!
Der ist ja mutig gebaut, da passt wirklich viel "Mob" drauf!
13:40
Gestern Abend bei Anne Will!
Augstein zu Steinbrück und dem Atrium-Talk:
Die „Einlader“ hätten kein Geld zu verschenken, sondern wollten nur die Nähe zur Macht. Die Nähe zum potentiell künftigen Bundeskanzler.
Goldmann als alter McCartney Fan will auch nur für sich, seine Familie und Freunde die Nähe zu dem SuperStar. Für die gibts ja dann FREIKARTEN und das gemeine Volk zahlt und glaubt auch noch die Veranstaltung sei für die Bochumer Bevölkerung!
"Für die gibts ja dann FREIKARTEN und das gemeine Volk zahlt und glaubt auch noch die Veranstaltung sei für die Bochumer Bevölkerung!"
Also wenn sich da Vorstände+Aufsichtsräte der ganzen "Stadttöchter" und Stadtpolitik und Stadtprominenz jeweils mit "Anhang" im Ruhrcongress einfinden wird da auch gar kein Platz mehr für den Pöbel sein.
12:09
die lassen nix aus.vorschuss...kein thema.aber wehe der kleine handwerker will sein sauer verientes geld sehen,dann ist schluss mit lustig.man sollte oben anfangen mit dem aufräumen frau scholz.
11:43
Ich hatte einen Moment die Befürchtung, dass Herr Hellen als Bauernopfer nie wieder eine Veranstaltung in und von Bochum organisiert, aber die Befürchtungen hat der Sparkassen-Chef ja jetzt ausgeräumt.
Bitte weitergehen! Hier gibt es nichts zu sehen!
Ob Kölscher Klüngel oder Bochumer Filz, alles das Gleiche.
m(
10:54
Herr Hellen ist ein Cleverle. Es ist beeindruckend wie er die selbsternannten Fürsten der Stadt Bochum, Stadtwerke, Stadtsparkasse finanziell anzapft und aussaugt, ohne je eine Superidee, die in die Werbestrategie, der eingangs erwähnten "Unternehmen" , vorgestellt hat
soll heißen .. vorgestellt zu haben.
09:56
Wie viele "Verträge" mit Herrn Hellen schlummern noch in Schubladen der Stadt/Stadttöchtern.
Wieviel Vorschusszahlungen wurden noch an Herrn Hellen geleistet?
Alle diese Vorgänge werden sicher nicht von den Wirtschaftsprüfern im Rahmen des derzeitigen Auftrags geprüft.
Erweitert der Rat nun den Auftrag an die Wirtschaftsprüfer?
Auch ich habe mir die Bilanzen der Hellen-Firma im Bundesanzeiger angesehen - und ich finde die Daten doch sehr bedenklich oder zumindest erläuterungsbedürftig. Die Firma stand in den vergangenen Jahren stets am Rande der Insolvenz.
Herr Hellen, der früher für die UNESCO-Gala in Neuss tätig war, lebt anscheinend hauptsächlich von den Sponsorengeldern von Stadt und Stadttöchtern. Auf seiner Homepage sind nur wenig andere Events angeführt.
09:06
3. Der Bochumer Pranger mit fröhlichem Tortenwerfen unter reger Bürgerbeteiligung. Ottilie, Peer, Goldmann und viele verantwortliche Bochumer Würdenträger und Prangerpreisträger werden am Pranger ausgestellt und dabei permant mit der Musik von Xavier Naidoo beschallt. Okay, wegen Naidoo sehe ich einen Interessenskonflikt mit Amnesty International, Folter ist halt bei uns verboten. Aber das kann man klären. Höhepunkt der Veranstaltung ist das fröhliche Tortenwerfen auf die Geprangerten. 3 Wurf 50 Cent - Schüler, Studenten, Alleinerziehende und H4 Bezieher bekommen eine Ermäßigung. Der Erlös kommt einer karitativen Organisation zugute.
4. Weniger Aussicht auf rege Bürgerbeteiligung und Realisierung hat folgender Vorschlag: Solidaritäts-Kuchenbacken mit begleitender Spendenaktion für die einsitzende Ottilie und andere städtischen Würdenträger für die Finazierung ihrer Anwaltskosten.
Und jetzt zur Abstimmung. Welchen Bürgerevent favorisierst du? 1, 2,3 oder 4? Neue Vorschläge werden