Bochumer Stadtring wird zur Autobahn ausgebaut
09.06.2012 | 09:38 Uhr 2012-06-09T09:38:00+0200
Bochum. Nachdem in der letzten Woche die Arbeiten zum Westkreuzausbau im Bereich der Wattenscheider Straße intensiviert wurden, geht es vom kommenden Montag an auf dem rund 4,6 Kilometer langen Teilstück des derzeitigen Nordhausen-, Oviedo-, und Donezkring zur Sache. Projektleiterin Annegret Schaber rechnet damit, dass die Arbeiten zwei Jahre, bis Mitte 2014 dauern werden. Insgesamt 31 Millionen Euro – etwa 1,8 Millionen davon trägt die Stadt – kostet das Projekt, das die Straße zur Autobahn werden lassen soll. Neben Westkreuz und Querspange ist es eines der Herzstücke der „Bochumer Lösung“.
Für die Autofahrer wichtig: Die Strecke ist in drei Abschnitte unterteilt. Den Beginn macht der Abschnitt von der Universitätsstraße bis zur Wasserstraße. Dabei legt der Bauherr Straßen. NRW Wert darauf, dass niemals zwei Aus- oder Auffahrten gleichzeitig gesperrt bleiben. Zunächst läuft von nächster Woche an der Verkehr in diesem Bereich in zwei allerdings eingeengten Fahrspuren Richtung A 40/Wattenscheid und einer Fahrspur in Richtung Witten.
Diskussion wegen Opel
Drei Brücken mussten saniert, ein Tunnel nachgerüstet, auf gut zehn Kilometern Autobahn Flüsterasphalt auf- und Lärmschutzwände angebracht werden. Jetzt läuft der Verkehr wieder.
Erneuert werden unter anderem die kompletten Asphaltdecken, die Beschilderungen und zum Teil auch die Entwässerung und Schutzeinrichtungen. Hinzu kommt die Instandsetzung von insgesamt 13 Brücken auf dieser Strecke. Wohl aufwendigster Akt dürften die Arbeiten an 560 Meter langen Tunnelröhre werden. Sie genügt schon lange nicht mehr den Sicherheitsstandards, weshalb seit einigen Jahren regelmäßige Überprüfungen notwendig wurden. Die Tunnelröhren sollen durch einen neuen Querschlag (Rettungsweg) miteinander verbunden werden.
Im Rahmen der Diskussion um die Zukunft des Opelwerks gibt es immer wieder Mutmaßungen, ob denn die einst nach dem Autohersteller benannte Querspange tatsächlich gebaut wird. Denn seit Monaten tut sich nicht im Bereich der Höfestraße/Schattbachstraße. Diesen Gerüchten widerspricht Michael Gebert, Leiter der Straßen. NRW-Niederlassung-Ruhr, die das Projekt durchführt, energisch. „Unsere Arbeiten hängen in keiner Weise am Opel-Werk.“ Vielmehr kündigt er an, dass im Herbst dieses Jahres erste bauvorbereitende Maßnahmen, etwa an der Opel-Werksbahntrasse in Angriff genommen werden sollen.

11:45
Eigentlich eine gute Nachricht, weil damit klar wird, dass Öko-Spinner nicht alle Verkehrsinfrastrukturprojekte in NRW blockieren können und der Verkehrsinfarkt im Ruhrgebiet zumindest um ein paar Jahre aufgeschoben ist. Leider wird der Ausbau aber erst jetzt gestartet, wo der Ausbau der A40 in Stahlhausen bereits in der Endphase ist, d.h.die Entlastung für die A40 und den Verkehr im Ruhrgebiet lässt damit weitere 2 Jahre auf sich warten :-((
00:48
@1 weil ne Autobahn vom Bund bezahlt wird, ein stadtring von der stadt ;)
22:06
Eine Sanierung der NS7 ist eine gute Sache auch als Umgehung nach Dortmund. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h finde ich dann angemessen. Bei den vielen Auf- und Abfahrten eine gute Geschwindigkeit. Das sollte dann sehr häufig kontrolliert werden. Ich kenne kaum eine Umgehungsautobahn auf der sich so wenig an die vorgeschriebene Geschwindigkeit gehalten wird. Messungen zwischen Auf-und Abfahrpunkt würden hier schnell das Geld wert sein!
17:45
teurer, überflüssiger Schwachsinn.
Warum muss hier ein Ausbau zur Autobahn erfolgen? Die Strecke mit 80 km/h zu fahren reicht voll und ganz.
Die Querspange ohne Opelwerk noch überflüssiger. Schade um die Idylle an und um die Höfestraße.
Aber wir sind ja eine Autofahrernation, darum wird die Mehrheit dem Usinn sicher zustimmen.
Herr Ramsauer wird es freuen , sollte er mit seinen bekloppten Plänen ,Autobahn Maut durchkommen ,dann brauchen wir nur noch einen der ganze finanzziert , nämlich der dusselige Autofahrer .Schade das die Komunen einen solchen Schwachsinn noch unterstützen !!
Sind sie die Strecke in letzter Zeit mal gefahren? Eine Sanierung ist DRINGEND notwendig, insbesondere der Abschnitt zwischen Uni- und Wasserstraße. Die Asphaltdecke ist eine einzige Katastrophe, ein Flickenteppich, den ich so von keiner anderen Schnellstraße kenne. Und wenn man eh schon dabei ist zu sanieren, warum dann nicht gleich auf Autobahnstandard bringen?
wird dort die neue Arena vom VfL gebaut ;-)
CL Finale kann kommen :-))