Bochumer Rat vertagt Diskussion ums Konzerthaus
17.12.2009 | 17:53 Uhr 2009-12-17T17:53:00+0100
Bochum. Das geplante Konzerthaus für die Bochumer Symphoniker liegt weiter auf Eis. Der Stadtrat setzte in seiner Sitzung am Donnerstag den entsprechenden Tagesordnungspunkt ab. Die Politik hofft nun auf die finanzielle Unterstützung der Landesregierung.
Keine Entscheidung zum Thema Konzerthaus. Auf Antrag der Mehrheitskoalition aus SPD und Grünen wurden am Donnerstag während der Ratssitzung die entsprechenden Verwaltungsvorlagen von der Tagesordnung abgesetzt. Damit spielt der Neubau der Bochumer Symphonie beim ersehnten Haushaltssicherungskonzept (HSK) keine Rolle mehr. Für den Bau einer Spielstätte wird nur noch ein Merkposten von 100 Euro im HSK zu finden sein. Unabhängig davon werden die erforderlichen Kosten für den Spiel- und Probenbetrieb der Bochumer Symphoniker fortgeschrieben. Dieter Fleskes (SPD) hofft nun auf die finanzielle Unterstützung der Landesregierung.
Nur so finanzierbar
Auch Wolfgang Cordes (Grüne) setzt auf einen angemessenen Anteil vom Land: „Anders ist das Konzerthaus nicht finanzierbar.” Die zahlreichen Spender für das Konzerthaus bat Cordes um Geduld. Gleich mehrfach wurden während der Ratssitzung im übrigen Stimmen laut, die den Eingriff des Arnsberger Regierungspräsidente Helmut Diegel für „unangemessen” hielten. Der RP hatte verkündet, dass sich Bochum angesichts der Finanzmisere ein Konzerthaus einfach nicht leisten könne. Es wurde im Rat gefragt, ob der RP ein einzelnes Projekt überhaupt ablehnen könne.

09:12
Junge, bist du hohl!
17:37
Es hat schon seinen Grund, warum die Fiedelbude direkt gegenüber der Fixerstube gebaut werden soll und der weg zum Puff beträgt ja auch nur 5 min zu Fuss. Ich frag mich nur was fürn Scheiss sie die Räte in Bochum in den Kopf knallen. Es dauert eh nicht mehr lange und in Bochum fliegt alles diesen Räten um die Ohren.60 Jahre rote Socken können doch nur Müll verbocken.
16:14
Nennen Sie mir ein Projekt, das Bürger mit einer so enormen Spendensumme und großem Engagement bei verschiedenen Events unterstützen, soll das alles umsonst gewesen sein? Und wie sieht die Stadt mit dem leeren Marienplatz und der maroden Marienkirche aus? Es ist den Bürgern nicht zuzumuten, bei jedem Konzert im Schauspielhaus die schlechte Akustik zu genießen oder ihren Bosys in Konzertsälen der Nachbarstädte zu lauschen, auch das Audimax ist kein adäquater Ort. Und die Proberäume für die Musiker spotten jeder Beschreibung. Man sonnt sich in den guten Kritiken, wie auch bei den Soldaten ´beim Gastspiel in New York und lässt die Stadt alt aussehen. Der Bochumer Bundestagspräsident lächelt umsonst von den Plakatwänden.Aber wie es so tröstlich heißt:ues Die HOFFNUNG STIRBT ZtULETZT.
09:57
#22 Niveau sieht nur von unten betrachtet aus wie Arroganz
20:39
Endlich sind sie wieder da; Meier 2 und Kritiker 1, die alle für blöd halten, die nicht ihrer Meinung sind. Meine Damen/Herren, Ihre Arroganz ist zum Kotzen. Grundsätzlich bin auch ich für ein Konzerthaus, wenn man es sich leisten kann. Nur bei solchen Protagonisten bin ich dann doch dagegen, damit Sie einmal mitbekommen, wo der Hammer hängt. Die von Ihnen offen dargestellte Intolleranz ist ein Zeichen geringer Intelligenz. Ein schlechtes Beispiel für Kulturbeflissene, denn Toleranz gehört untrennbar zur Kultur !
14:13
#20 wer eine solche Frage so stellt und so begründet wie sie es tun zeigt damit, dass er nicht mal eine Pommesbude erfolgreich führen könnte.
13:31
#17 welche logik spricht denn für das Konzerthaus ?
Potentielle neue Firmen orientieren sich doch wohl eher an einer funktionsfähigen Infrastruktur, sprich Straßen, als an einem ominösen Konzerthaus, von dem noch keiner weiß, wie teuer es tatsächlich wird und wie hoch die laufenden Kosten sind.
Merkwürdig ist nur, daß die Stadt Bochum in den 50-er und 60er Jahren bei brummender Konjunktur kein Geld für die Fiedelbude hatte, also gab es damals im Gegensatz zu heute doch auch mal weitblickende Politiker.
11:53
Wer immer noch mit dem schwachsinnigen Argument daherkommt, die Freunde der Fidelbude sollten doch zum Konzert nach Essen oder nach Dortmund fahren, dem sei gesagt: Dann streicht bitteschön auch alle städtische Unterstützung für den VfL (Stadionbetrieb, Polizeieinssatz, Sponsoring der Stadtwerke etc.), denn auf Schalke und in Dortmund wird ja seit langem der bessere Fußball gespielt. Dann fahrt doch dorthin zu Euren Ballerbuden!
11:20
@ Meier 2
Sie sind scheinbar total nicht in den Themen der Stadt. Wenn sie alle Bochumer für manta-manta halten, die nicht für das Konzerthaus sind, stattdessen das Jekiprojekt als das Nonplusultra hinstellen, qualifizieren sie sich bei mir total ab. Jeki weckt Begehrlichkeiten, die die Musikschule jetzt schon nicht abdecken kann. Kaum ein Kind aus Jeki kann nachfolgend Instrumentalunterricht bekommen, weil die Kapazitäten der Musikschule Bochum erschöpft sind und jetzt Sparen angesagt ist. Da will man mit Jeki nur Finanzierungen anders verpacken, um bei der Tränenliste die Musikschullehrer weiter bezahlen zu können. Wer setzt sich hier ein Denkmal?? Aber schön die Intellektuellenschiene fahren und nicht über den eigenen Tellerrand hinausblicken. Sie lassen sich scheinbar gut blenden und nehmen offensichtliche Mißstände nicht wahr.
11:02
so verbissen wir hier viele (wider jeder Logik) gegen das Konzerthaus beißen, könnte der Eindruck entstehen, dass sie gerade vom Mantaputzen kommen.