Bochumer Kulturgespräche werden fortgesetzt

Unter dem Schlagwort „Streitkultur“ sind im letzten Herbst die „Bochumer Kulturgespräche“ von einer Gruppe Kulturschaffender ins Leben gerufen worden. Den Impuls dazu gab die Überlegung, dass die freie Szene und die Kulturinstitutionen gemeinsam die hiesige Kulturlandschaft gemeinsam entwickeln sollten. Jenseits des aktuellen kulturpolitischen Geschehens soll mit der „Streitkultur“ ein Denkraum für die zukünftige Kulturentwicklung in unserer Stadt geschaffen werden. Die nach wie vor drohenden Kürzungen seitens der Stadt schwingen als Untertöne immer mit.

Nach der erfolgreichen ersten Diskussionsrunde findet die 2. Ausgabe der „Streitkultur“ am Mittwoch (1.7.) in den Kunsthallen Rottstraße 5 statt. Unter dem Titel „Ist das Kunst oder kann das weg?“ soll mit dem Publikum über die Qualität von Kunst und Kultur diskutiert werden. Eine Fragestellungen dabei ist, nach welchen Kriterien überhaupt beurteilt wird, was Kunst, was Kultur und was Kommerz ist?

Gäste sind Adrienne Goehler, Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds, Yasmine Freigang, Kulturmanagerin beim LWL, Sarah Heppekausen, Publizistin und Kritikerin, und Hans Nieswandt, künstlerischer Leiter des Bochumer Instituts für Populäre Musik. Moderiert wird der Abend von der Kulturjournalistin Antje Grajetzky. Beginn 19 Uhr, der Eintritt ist frei.