Bochumer Hauptbahnhof ist für zehn Tage abgekoppelt
07.07.2009 | 08:05 Uhr 2009-07-07T08:05:00+0200Bochum. Wer zwischen dem 17. und 27. Juli eine Fernreise mit der Deutschen Bahn unternehmen will, sollte sich bereits jetzt darauf einstellen, dass in dieser Zeit keine Fernverkehrszüge im Bochumer Hauptbahnhof halten werden. Grund sind dringend nötige Gleisbauarbeiten.
Wer zwischen dem 17. und 27. Juli eine Fernreise mit der Deutschen Bahn unternehmen will, sollte sich bereits jetzt darauf einstellen, dass in dieser Zeit keine Fernverkehrszüge im Bochumer Hauptbahnhof halten werden. Betroffen während dieser Haupturlaubszeit sind davon insgesamt sechs Linien, unter anderem so wichtige Strecken wie Berlin-Köln oder Dortmund-München.
561 Fernzüge fahren an Bochum vorbei
Ausschlaggebend sind dringend erforderlich gewordene Gleisbauarbeiten und die Erneuerung von Weichen in Essen sowie an der Abzweigstelle „Prinz von Preußen” zwischen Bochum Hauptbahnhof und Langendreer. Wie Karl Fastabend von der DB Netz AG erläuterte, müssen wegen des Umfangs der Arbeiten die Strecken komplett gesperrt und die Züge umgeleitet werden.
Doch nicht nur der Bahnverkehr ist davon betroffen. Vielmehr muss der Bahnübergang Ginsterweg während der Bauarbeiten für den Straßenverkehr gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert.
Dadurch, dass insgesamt 561 Zughalte für die Fernverkehrszüge in Bochum Hauptbahnhof ausfallen, sind Reisende darauf angewiesen, von Bochum aus mit dem Nahverkehr nach Essen Hbf zu fahren, um dort in die Züge des Fernverkehrs umzusteigen. Die Fahrpläne seien so geändert und aufeinander abgestimmt worden, dass es keine Beeinträchtigungen bei den Anschlüssen geben wird, versichert Klaus Goertz vom DB Fernverkehr.
RE 1 und 6 halten nach wie vor in Bochum
Auch die Züge der Regional-Express-Linie 11 von Düsseldorf nach Paderborn werden zwischen Essen Hbf und Dortmund Hbf umgeleitet und halten nicht in Bochum, sondern in Gelsenkirchen Hbf und Herne. Von beziehungsweise zu den Zügen bestehen Fahrmöglichkeiten mit dem ÖPNV (U35 von Herne nach Bochum). Alternativ können auch die Regional-Express-Linien 1 und 6 von und nach Bochum Hbf genutzt werden.
Die Bahnkunden werden durch Lautsprecherdurchsagen in den Zügen und auf den Bahnsteigen sowie durch besondere Fahrplanaushänge über die Änderungen im Zugverkehr informiert. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten beziehungsweise kostenfrei unter 0800/5996655, für Handy-, PDA- oder Skmartphonebesitzer: bauarbeiten.bahn.de/mobile.
Kommentar:

07:33
wie sieht es denn in diesem zeitraum mit der
S-Bahn S1 von und nach Dortmund aus ?
gibt es da nur die üblichen Verspätungen oder darf man mit schlimmerem rechnen ?
wahrscheinlich wird jede Durchsage mit der
Worthülse wir bitten um Entschuldigung enden.
07:29
So langsam ahnt man was Mehdorn alles angerichtet hat, als er die Infrastruktur auf ein Minimum reduzierte.
Freuen wir uns auf die Eurogüterzüge, die wenn sie Deutschland passieren vorfahrtsberechtigt vor allen anderen Zügen sind.
Vom ICE bis zur S-Bahn, alle haben zu halten und Platz zu machen wenn die kommt.
Da wünscht man sich doch unsere diktatorischen EU Kommissare würden nicht nur das Modell der gelenkten Demokratie aus China kopieren, sondern auch deren Hang zu Großprojekten.
Also statt scheppernden Güterwaggons auf maroden Mehrdorngleisen, einen Gütertransrapid durchs Münsterland nach Wladiwostok