Bochumer FDP-Kandidatin warnt vor der FDP
26.08.2009 | 11:00 Uhr 2009-08-26T11:00:00+0200Die ehemalige Landtagsabgeordnete und Ex-Kreisvorsitzende der Bochumer FDP, Dr. Ute Dreckmann, hat zusammen mit ihrem Mann Dirk Caemmerer vor der FDP gewarnt:
„Kulturinteressierte können diese Partei so nicht mehr wählen”, teilten sie in einer „Medien-Information” mit. Und: „Die FDP-Ratsfraktion ist kultureller Brandstifter.”
Pikant: Beide kandidieren aktuell für die FDP, Dreckmann in einem Wattenscheider Wahlkreis für den Rat, Caemmerer, zur Zeit Bezirksvertreter der FDP in Wattenscheid, ist Spitzenkandidat für den Bezirk Wattenscheid. Außerdem hält er Platz 5 auf der FDP-Ratsliste.
Wie eine Parodie auf die Hessenwahl
Was fast wie eine Parodie auf Wolfgang Clements Äußerungen vor der Hessenwahl wirkt, sei durchaus ernst gemeint, sagte Dirk Caemmerer der WAZ gegenüber. Ursache der Empörung war eine Äußerung von FDP-Fraktionschef Jens Lücking in der letzten Ratssitzung. Da hatte Lücking, der auch OB-Kandidat und Bochumer Parteivorsitzender ist, bei der Diskussion um Spareinschnitte wörtlich gesagt: „Auch im Kulturbereich muss gespart werden, auch wenn dies angesichts des Kulturhauptstadtjahres 2010 sicherlich schwer vermittelbar ist. Wir müssen uns fragen, ab das Museum Bochum mit seinen vielen im Keller gelagerten Exponaten in dieser Form in Zukunft weiter bestehen kann.”
Das hatte Ute Dreckmann aufgeregt. Die Kunsthistorikerin war in der 1980-er Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum und sie kenne die „exzellente Sammlung sehr gut”. Wenn sich die FDP jetzt für die Schließung eines weit über die Grenzen Bochums hinaus angesehenen Haus einsetze, müsse sie ernsthaft darüber nachdenken, ob sie ihre Wahlplakate wieder abnehme.
Dirk Caemmerer: „Das war ein Alleingang der Ratsfraktion, das können wir nicht nachvollziehen.”
Jens Lücking reagierte gelassen
Der Bochumer FDP-Parteichef Jens Lücking sieht keinen Grund, noch vor der Kommunalwahl auf die Attacke aus den eigenen Reihen zu reagieren. Man werde sich nach der Wahl damit beschäftigen, erklärte er gelassen: „Natürlich werden wir dann helfen, das zu verstehen.” Sein Hinweis auf das Museum hätte einen anderen Hintergrund, etwa, dass man das Haus in Form einer Stiftung mit verstärkten Koperationen führen könnte.

02:42
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13:58
Pispers ist keine besondere Leuchte. Er ist ein kleiner verbissener Gnom, der Vorurteile pflegt und linke Hetzparolen als Satire verkauft.
10:41
Arme Kreaturen, die beiden von der Graf-Adolf-Str.
22:17
Ach Leute nicht aufregen, so kommen Frau Dr. D und Herr C. auch mal in die Zeitung. Sogar in die Bo-WAZ. Sonstige Aussagen haben sie zur Wahl eh nicht zu machen. Beide kandidieren in WAT, im Wahlprogamm der Pünktchenpartei kommt WAT aber nicht vor. Noch Fragen?
19:50
Nach Pispers.
19:45
Wenn alle Mitglieder der F.D.P. mal ein Jahr lang mit der Steuerhinterziehung aufhörten, wäre der deutsche Staat schuldenfrei.
Frei zitiert, also nicht motzen bitte.
16:54
#13
Das war auch für Nokia sehr wichtig, als die sich für das rumänische Land entschieden haben!
13:31
Man sollte sich auch mal überlegen, dass kulturelle Einrichtungen (wie Schauspielhaus, BoSy oder Museum) für Unternehmen in der Bewertungen von möglichen Unternehmensstandorten eine nicht unwichtige Rolle spielen. Das wird in der Diskussion häufig nicht bedacht.
08:49
Bei dieser katastrophalen Haushaltslage schien die FDP als einzige Partei wirtschaftliche Vernunft auszustrahlen! Leider sind auch dort die Leute zu wählen die Ihre persönlichen Belange von der allgemeinheit bezahlen lassen wollen! - Wie abstossend!
08:21
FDP - was ist das????