Bochum wird zum Schaufenster für Tanz

Durch die Kooperation zwischen der Renegade/Pottporus-Compagnie  und dem Schauspielhaus ist Bochum wieder zu einer auch international beachteten Tanzplattform geworden.
Durch die Kooperation zwischen der Renegade/Pottporus-Compagnie und dem Schauspielhaus ist Bochum wieder zu einer auch international beachteten Tanzplattform geworden.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Das Kultursekretariat NRW setzt seine internationale „Tanzrecherche NRW“ im Herbst fort. Während sich Bonn bereits zum zweiten Mal beteiligt, macht Bochum erstmals mit.

Bochum.. Beide Städte bieten mit ihren lokalen Partnern im September und November mehrwöchige Rechercheaufenthalte für Tänzer und Tanzcompagnien an. Eine Jury hat aus mehr als 100 internationalen Bewerbungen zwei Stipendiaten-Teams ausgewählt.

Das Stipendium der Tanzrecherche NRW #16 in Bochum erhält die slowenische Tanzperformerin Lili M. Rampre, die bereits im April 2015 als Artist in Residence bei der Nachwuchsplattform „Sprungbrett“ von Tanz NRW gastierte.

Gemeinsam mit dem ebenfalls aus Slowenien stammenden Designer, Musiker und bildenden Künstler Tomaž Tomljanović geht sie von Mitte Oktober bis Ende November unter dem Titel „The Idea of Antidepressive Wear – Valuable Movements“ urbanen Ausdrucksformen und Bewegungen im städtischen Raum nach; im Fokus steht die Verbindungen von Tanz, Street Fashion und Design. Partner in Bochum sind Renegade/Pottporus e.V. und das Schauspielhaus.

Stipendienprogramm

Die Tanzrecherche NRW #17 in Bonn bietet der koreanischen, in Belgien lebenden Tänzerin und Choreografin Sung-Im Her von Mitte September bis Ende Oktober 2015 die Möglichkeit, den Einfluss lokaler und ortsspezifischer Gegebenheiten auf die Identitätsbildung von Individuen zu untersuchen.

Internationale Ausrichtung

Seit 2009 betreibt das NRW-Kultursekretariat gemeinsam mit den Städten die Tanzrecherche NRW als internationales Stipendienprogramm. Anders als andere Fördermodelle im Bereich Tanz ist die Tanzrecherche NRW nicht produktionsorientiert. Die Stipendiaten profitieren während ihres Aufenthalts von den Vernetzungen des Kultursekretariats und den Kontakten der lokalen Veranstalter.