Bochum plant neue Radarfallen auf A 40 und 43
20.01.2010 | 19:25 Uhr 2010-01-20T19:25:00+0100
Bochum. Auf den Autobahnen 40 und 43 könnte die Stadt Bochum bald neue Blitzer aufstellen. Die Geschwindigkeitskontrollen sollen 380.000 Euro in die klamme Stadtkasse spülen. Bisher schnappen die Radarfallen nur im Auftrag der Polizei zu. Das könnte sich ab 2011 ändern.
Wenn's auf Bochumer Straßen blitzt, könnte in Zukunft die Stadt den Finger auf dem Auslöser gehabt haben – und damit Verkehrssündern den einen oder anderen Euro aus der Tasche ziehen. Bisher schnappen die Radarfallen nur im Auftrag der Polizei zu. Das könnte sich ab 2011 ändern. Vorher muss allerdings noch die Bezirksregierung zustimmen.
Fuß vom Gas auf der A40
Tut sie das, sollten Autofahrer auf der A 40 in Richtung Essen, Höhe Stahlhausen, in Zukunft den Fuß vom Gas nehmen: Dort könnte laut Stadtsprecher Thomas Sprenger ein Kontrollpunkt sein. Auch auf der A 43 nach Wuppertal zwischen Laer und Kemnader See sei die städtische Geschwindigkeitskontrolle denkbar. „Dort wurde festgestellt, dass Unfallhäufungen da sind”, erklärt Sprenger. Auch abseits dieser Stellen dürften sich Schnellfahrer nach den Plänen der Stadt ab 2011 nicht in Sicherheit wiegen. Sprenger stellt klar: „Wir prüfen auch den Bedarf an anderen Stellen.” Dabei gebe es eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei, mit der sich die Stadt zum Beispiel über „Gefahrenbrennpunkte” austausche.
Andere Revierstädte haben schon grünes Licht für die städtischen Flitzerblitzer bekommen: In Essen beispielsweise sind Geschwindigkeitskontrollen seitens der Stadt Alltag. Für den Autofahrer spiele es aber keine Rolle, ob er von Polizei oder Stadt gemessen und für zu schnell befunden werde, meint Sprenger. „Wenn Sie geblitzt werden, werden Sie geblitzt.” Einen Unterschied gibt es aber doch: Während die Polizei in Bochum nur mobil auf Raserjagd geht, würde die Stadt sich festlegen. „Wenn wir was machen würden, würde das fest installiert werden.”
380 000 Euro pro Jahr möglich
Zu schnell ist riskant
Überhöhte Geschwindigkeit gilt als Hauptunfallursache. Bochum ist Mitglied im Netzwerk Verkehrssicheres NRW. Schulen, Polizei, Verkehrswacht und andere arbeiten zusammen, um bis 2015 eine Halbierung der Unfalltoten und -verletzten zu erreichen.
830 000 Euro könnten auf diese Weise jährlich in die klammen Bochumer Kassengespült werden, verraten Vergleichswerte aus bereits blitzenden Kommunen. Dabei legt die Stadt Wert darauf, dass ihre Pläne nicht nur auf das Geld der Bürger zielen, sondern vielmehr auf deren Sicherheit – auch wenn Sprenger zugibt: „Es ist natürlich ein Stück weit beides.”
Die Verwendung der nach Abzug der Ausgaben verbleibenden 380 000 Euro ist nach seinen Worten „noch unklar”. Fest stehe allerdings, dass „ein Großteil zur Verkehrserziehung” ausgegeben werden soll.

18:52
Ist eine Rotlicht Ampel, keine Geschwindigkeit!
18:51
Wurde Heute bei Real ebenfalls geblitz. Bin auch nur knappe 40 gefahren. Aber ich hab keine Ahnung ob es mich erwischt hat, eigentlich war ich ziemlich weit weg noch von dem Blitzer und von von Real gekommen und rechts nach Hattingen abgebogen. Naja, jetzt heisst es warten, ob es mich tatsächlich erwischt hat -.-
15:58
War heute bei real in bochum und bin mit 40 km über die kreuzung richtung D&W gefahren und geblitzt worden was denn das mit knapp 40 loo, ist da ne 30 zone ??? kenn nur 50 km und 70 auf der querstrasse !?
08:40
Habe drei neue statische Blitzer in Bochum entdeckt.
An der Unistraße, Fahrtrichtung stadteinwärts direkt an der Haltestelle Wasserstraße
An der Castroper, Fahrtrichtung aus Gerthe kommend – direkt vor Burger King.
Berlinerstr. Fahrtrichtung „D&W“. Unter der Autobahnbrücke da wo es links auf den Parkplatz von Real und rechts nach D&W und Polo geht. Sieht man aber erst wenn‘s zu spät ist ;)