Das aktuelle Wetter Bochum 18°C
Haushalt

Bochum droht womöglich die "kulturelle Eiszeit"

14.11.2009 | 07:00 Uhr
Bochum droht womöglich die "kulturelle Eiszeit"

Bochum. Die Stadt muss sparen. Auch im kulturellen Bereich. Angesichts der drohenden Preiserhöhungen in den meisten städtischen Kulturtreffs spricht die im Rat vertretene „Soziale Liste” schon von „kultureller Eiszeit”. Aber auch in den anderen Parteien herrschen kollektive Bauchschmerzen.

Angesichts der drohenden Preiserhöhungen in den meisten städtischen Kulturtreffs spricht die im Rat vertretene Partei „Soziale Liste” schon von „kultureller Eiszeit”, aber auch in den anderen Parteien herrschen kollektive Bauchschmerzen angesichts all jener Verteuerungen bei den städtischen Kultureinrichten.

Geht es nach den Plänen der Stadtverwaltung, niedergelegt im Entwurf zum Haushaltssicherungsgesetz, blühen den Besuchern kräftige Preiserhöhungen, etwa für Konzerte der Symphoniker, im Museum, in den Büchereien, im Stadtarchiv und auch im Planetarium.

"Kemnade international" an Dritte abgeben

Soll privatisiert werden: Kemnade international. Im Bild: Die Alevitische Gemeinde Bochum. Foto: Ingo Otto

Gleichzeitig will sich die Stadt von Veranstaltungen trennen, um Personal zu sparen: So soll das renommierte Festival „Kemnade International” privatisiert und durch Dritte betrieben werden, ebenso wie das Open Air Programm in der Freilichtbühne und die Theatervormiete in der Stadthalle Wattenscheid.

Um jährlich 1,3 Mio Euro Miete einzusparen, liegt der Vorschlag auf dem Tisch, für das Stadtarchiv ein Magazingebäude zu bauen und dafür die großen neuen Räume im BP/Aral-Haus zu räumen.

Höhere Preise, weniger Service: Ungerupft kommt keiner davon. Das ist der Eindruck, wenn man sich die Sparvorschläge der Stadtverwaltung für ihre Kulturtreffs besieht. Doch der Eindruck täuscht: Das Schauspielhaus soll von diesen Einschnitten ungeschoren bleiben. Das Theater, so die Begründung, leiste ohnehin schon einen jährlichen Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 550 000 Euro für den städtischen Haushalt, weil die Tariferhöhung von 2008 nicht von der Stadt erstattet wird.

Das Stadtarchiv soll das BP/Aral-Haus räumen

Künftig soll der Einblick in Archivarien des Stadtarchivs kosten. Hier: Die Ausstellung Literaturgut im Stadtarchiv Bochum, Dr. Nina Hennig am Schreibtisch von Liselotte Rauner. Foto Horst Müller

Massive Veränderungen drohen dagegen dem Stadtarchiv: Das hatte erst 2007 u.a. wegen Schimmelpilz das Gebäude an der Kronenstraße geräumt und war in das BP/Aral-Gebäude an der Wittener Straße gezogen. Doch Miete und Nebenkosten belaufen sich dort auf 1,9 Millionen Euro jährlich, wobei allein die Klimaanlage mit 700 000 Euro zu Buche schlägt. Die Idee der Stadtverwaltung: Neubau eines Magazingebäudes ohne Flächen für ein stadthistorische Museum. Der Bau würde etwa 9,5 Mio Euro kosten, die jährlichen Belastungen dabei bei rund 700 000 Euro liegen. Somit könnten 1,13 Mio laufende Kosten jährlich einge-spart werden. Wo dabei die Kosten für die Klimaanlage abgeblieben sind, geht aus den Unterlagen allerdings nicht hervor. Weitere 250 000 Euro Einsparung soll die Schließung der Außenstelle Wattenscheid und die Aufgabe der Lagerräume für kontaminiertes Archivmaterial bringen. Außerdem sind Gebühren (25,50 Euro) für Einsicht in Archivarien geplant.

Tickets für Bosy-Konzerte 20 Prozent teurer

Für Konzerte der Bochumer Symphoniker sollen die Tickets um 20 Prozent teurer werden und durch Zusatzkonzerte mehr in die Kasse kommen. Beim geplanten Konzerthausneubau „Bochumer Symphonie” sollen die ursprünglich für 2010 angedachten Mehrkosten von 1,7 Millionen halbiert werden. Stellenabbau durch Fluktuation beim künstlerischen Personal soll 140 000 Euro sparen.

Info
Bochums Tränenliste

Höhere Preise, weniger Service, reduzierte Stundenzahl in der Musikschule. Ungerupft kommt keiner davon. Das ist der Eindruck, wenn man sich die Sparvorschläge der Stadtverwaltung für ihre Kulturtreffs besieht.

Diskutieren Sie mit in unserem Forum

Im Museum Bochum soll Personal eingespart, die Öffnungszeit reduziert und der Eintritt ab 2011 erhöht werden: für die Kunstsammlung von drei auf fünf Euro, für Haus Kemnade von 1,50 auf drei Euro. Geld soll ein Museumsshop bringen, auch mehr Sponsering betrieben werden. Dann könne man eventuell auf Eintrittsgelder verzichten. Die Öffnungszeiten in Haus Kemnade könne man im Winter verringern, für die Kontrolle der Kunstsammlungen Videoüberwachung einsetzen und damit Personal sparen. Und: Reduzierung bei der Restaurierung von Werken im öffentlichen Raum.

600 Jahreswochenstunden weniger bei der Musikschule

Bei der Musikschule soll das Angebot um 600 Jahreswochenstunden reduziert werden. Foto Thomas Schild

Bei der Musikschule Bochum soll das Angebot um 600 Jahreswochenstunden reduziert werden. So werde Personal frei, das im Projekt „Jedem Kind sein Instrument” eingesetzt werden könne, das zu 85 Prozent von Land und Stiftungen bezahlt wird. Der Stundenabbau soll durch „begrenzte Nichtaufnahme neuer Kinder erfolgen”. Geplant ist auch die Erhöhung der Musikschul-entgelte: ab 2011 um zehn Prozent, um 15 Prozent ab 2014. Das Gebäude Unterstraße 66 soll aufgegeben werden. Insgesamt sollen bei der Musikschule die Zuschüsse um rund eine Million Euro auf 3,7 Mio Euro gesenkt werden.

Schließung von zwei Zweigstellen der Bücherei

Federn lassen soll die Stadtbücherei und teurer werden. Der Plan: 50 Prozent Aufschlag auf alle Preise, etwa für Jahresausweise oder Fernleihen. Ziel: 150 000 Euro mehr Einnahmen. Und: Streichen des Lieferdienstes mit Medienboxen für Schulen und Kindergärten. Ersparnis 120 000 Euro. Um weitere 840 000 Euro zu sparen, sollen die Zweigstellen in Querenburg und Gerthe geschlossen werde. Außerdem sollen die Zentralbücherei und die Zweigstelle in Wattenscheid mittwochs geschlossen bleiben.

Planetarium: Preiserhöhung um 1,50 Euro

Um 1,50 Euro soll der Preis beim Planetarium für Normalzahler steigen. Durch die neue FullDome-Technik wird ab Frühjahr 2010 auch mehr geboten: Die ganze Fläche der Projektionskuppel kann für digitale Bilder und Videos genutzt werden. Im Planetarium wird daher nichts gekürzt, man setzt auf zusätzliche Einnahmen durch ein noch attraktiveres Programm.

Die Freien Kulturträger sollen, das ist zumindest der Vorschlag der Stadtverwaltung, vorerst noch verschont bleiben. Erst ab 2015 sei eine zehnprozentige Kürzung der Zuschüsse denkbar, was in Summe 120 000 Euro ausmachen würde. Die sogenannten Transferaufwendungen betragen zur Zeit 1,27 Mio Euro jährlich. Diese Summe umfasst Zuwendungen u.a. an das Eisenbahnmuseum, Initiative Bahnhof Langendreer, Figurentheater und Kolleg, Prinz Regent Theater, Bochumer Kulturrat und Centrum Cultur Wattenscheid.

Erhebliche Änderungen sind im städtischen Kulturbüro geplant, vor allem durch Ourtsorcing eigener Kulturveranstaltungen wie Kemnade International. Ziel: Ab 2012 Stellen einsparen.

Rolf Hartmann

Facebook
 
Kommentare
04.12.2009
12:37
Bochum droht womöglich die kulturelle Eiszeit
von Olli K. | #29

Von mir aus können alle Theater und Museen in BO geschlossen werden.

24.11.2009
13:07
Bochum droht womöglich die kulturelle Eiszeit
von bochumerbuerger | #28

die schaffung der grundlage für die entwicklung einer möglichst breit gefächerten kultur gehört zu den ZENTRALEN aufgaben von (lokal)politik. viele bürger haben es offensichtlich verlernt, diese bringschuld einzufordern. für kultur zählt gerade nicht der (vermeintliche) mehrheitswille. in dem was im engeren sinne KULTUR genannt wird, besteht letztlich die fundierung dessen, was eine freie und demokratische öffentlichkeit erst möglich macht. bürger, die der argumentation des geldsparens als kultursparens folgen, folgen einer politik, die lange schon die lebensader unserer gesellschaft trockenlegt. dieser plan einer kulturfeindlichen und damit menschenfeindlichen gesellschaft wird spätestens in kürze aufgehen.

18.11.2009
00:02
Bochum droht womöglich die kulturelle Eiszeit
von MünchnerKindl | #27

Jetzt verfolge ich die Diskussionen um das Bochumer Konzerthaus schon einige Jahre. Mein Fazit:
Der Name Konzerthaus ist für die meisten Leute in Bochum offensichtlich irreführend. Sie glauben, dass in einem solchen Bau nur Konzerte der Symphoniker oder Chorkonzerte stattfinden.
In meiner Heimatstadt in Süddeutschland (eine Stadt mit nur 30.000 Einwohnern) heißt ein solches Haus Bürgerhaus, ist multifunktional, hat eine super Akustik, hat 700 Plätze und dort findet so ziemlich alles statt: Sinfoniekonzert, Blasmusik, RocknRoll, Chorkonzert, Operette, Tanzveranstaltung, Pantomime, Puppentheater, Karneval, Kleinkunst, Comedy, Briefmarkenbörse, Flohmarkt, Diavortrag, Kongress, Tagung, Neujahrsempfang, Parteitag...
Wie gesagt: 700 Sitzplätze für 30.000 Einwohner - und da diskutiert man in BO über ein Haus mit 1000 Plätzen für über 300.000 Einwohner. Manchmal kann ich es nicht fassen, wie beschränkt die Menschen im Ruhrgebiet sind.

15.11.2009
20:26
Bochum droht womöglich die kulturelle Eiszeit
von Snake_Plisken | #26

In Duisburg könnte man locker jährlich 114.000 EUR einsparen, wenn man die Subventionen für die Diskothek Hundertmeister am Dellplatz streichen würde.

Und das Tolle dabei wäre, dass das kulturelle Angebot der Stadt nicht mal darunter leiden wurde.

15.11.2009
19:25
Bochum droht womöglich die kulturelle Eiszeit
von das_ende_der_welt_ist_nahe | #25

Musikschule Unterstraße dichtmachen, ja vielen Dank auch. Am besten, man beschränkt sich auf einen Radius von 2 km um Ottilies Hauptquartier.
Schon oft gefragt, aber nie beantwortet : wie teuer wird eigentlich das technische Rathaus formerly known als Real, Brinkmann usw. Wurde ja auch elegant plattgemacht . Wäre vielleicht mal ein
Thema für den nächsten Atrium-Talk ...

15.11.2009
15:51
Bochum droht womöglich die kulturelle Eiszeit
von SPD für Bochum | #24

Und wer ist jetzt in Bochum Schuld, der Wähler und sein roter Kult, den Grüne und die SPD tuen dieser Stadt sehr weh. Roter Teppich Bulevard zeigen dieses doch ganz klar. Von Schulen aber und Kultur fehlt den Roten jede Spur, Schulen schliessen können sie, den wir sind nur Steuervieh, sie brauchen uns nur für ihr Treiben und wollen sich alles einverleiben. Drum Bochumer Bürger gebt jetzt acht, wer hat den diesen Scheiss gemacht, es war wie soll es anders sein die SPD fast ganz allein, sie hatten hilfe auch von Grün, daraus sollt man ne Lehre ziehn. Wer Rot Grün wählt und das gut heisst der will doch das man ihn bescheisst. Drum liebe Bochmer gebt gut acht bald wird die Stadt ganz dicht gemacht, Konzerthaus für ne Fideltruppe ist den meisten nämlich schnuppe, nur die Oberen könnens nicht erwarten, gibts doch immer schön Freikarten, da geht man dann umsonst hinein, die kosten interessiert kein Schwein, soll doch der dumme Bürger zahlen, er wollts doch so, schaut auf die Wahlen. Ottilie und ihr ganzer Rat sind halt wirklich nicht auf Draht, das ist nur nicht so richtig wahr, im Pleite machen sind sie 1a. jetzt darf sich keiner mehr beklagen ihr wolltet doch die Roten haben. Was die Roten überlassen das sind leere Kassen, das Geld sollt für die Bürger sein, doch in der SPD interessiert dies kein Schwein. Uns geht es gut, der Rest ist nichtig, der Bürger ist uns nicht so wichtig, er soll nur zahlen und schön blechen sein gelddas werden wir verzechen. damit hab wir kein Problem das habt ihr 60 jahre lang gesehn, jetzt wählt schön weiter Grün und Rot dann ist die Stadt bald nur noch TOD.

15.11.2009
11:35
Bochum droht womöglich die kulturelle Eiszeit
von es lebe Israel | #23

Das was ich hier in Bochum seh ist null Kultur und SPD. Die SPD ist einfach Schrott zerstörte sie den ganzen Pott. In China ist jetzt Stahl und Kohle das Revier pfeipft aus der letzten Sohle, verramscht hat es die rote bande sie sind für Deutschland eine Schande, schon Weimar zeigte es ganz klar, die SPD ist unwählbar. In Bochum siehts genauso aus doch Bochums Bürger lernt nichts draus, sie wählen weiter sie wählen selber unsern Tod, der heisst SPD und ist rot.

15.11.2009
11:09
Bochum droht womöglich die kulturelle Eiszeit
von BochumInNot | #22

Gott sei Dank, jetzt werden die hochtrabenen Pläne von Wölk, Pätzold & Co. vom Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte - sprich Stadtarchiv - endlich in die Ecke verwiesen. Das geschwollene Gelaber zur Pflege persönlicher Interessen geht fast jedem Bochumer seit Wagners Zeiten gehörig auf den Wecker. Was dabei herauskommt konnte jede in der merkwürdigen Ausstellung besichtigen. Das Stadtarchiv sollte sich auf seine genuinen Aufgaben beschränken und nicht Katapult für Großmanns/frausträume sein.

15.11.2009
11:01
Bochum droht womöglich die kulturelle Eiszeit
von Frkerts | #21

Stadtbüchereien schließen und dadurch Kinder und einkommensschwache Schichten von Bildung weiter ausschließen ist ja eine tolle Idee. Genauso die Erhöhung der Eintrittspreise und Grundsteuererhöhung. =Mietnebenkostenerhöhung)
Wozu?
Für ein überflüssiges Konzerthaus um den Klassikhörern die paar Meter Fahrt nach Essen / Dortmund nicht zumuten zu müssen? Eine Frechheit bei der Haushaltslage.
Wer leere Taschen hat sollte keine Luftschlösser für Millionen Euros planen, auf Kosten der Allgemeinheit.
Also lieber endlich die Kostenfalle Symphoniker auflösen und das Thema hat ein Ende. Mit dem eingesparten Geld könnte man prima die Musikschule und alternative Kulturprojekte fördern, davon hat die Masse der Bürger was und nicht nur eine kleine elethäre Gruppe.
Wir haben die Lokalpolitiker gewählt um zum Wohle der Stadt zu regieren, nicht um uns Bürger nur aus Prestigegründen zu ruinieren.
Die angebliche Opposition hat wohl auch nicht den Mumm endlich gegen das überflüssige Konzerthaus zu stimmen, warum bloß? Will man da einigen Herren nicht auf die Füße treten und lieber nach dem Motto nach uns die Sindflut handelt?
Wenn ihr euren Vertreter im Rat kennen solltet fragt ihn doch mal wie er die Folgekosten bezahlen will, bei wieder wegfallenden Steuereinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe.

Kauft lieber Fahrkarten für den ÖPNV und lasst die Klassikfans kostenlos nach Essen oder Dortmund fahren, dass ist für uns Bürger wesentlich billiger. Nicht jedes Dorf braucht eine Konzerthalle wenn im Nachbarort schon eine steht. Das Ruhrgebiet ist leider immer noch eine Ansammlung von Dörfer ohne Zusammenarbeit, sonst wäre das Thema Konzerthalle schon lange weg vom Fenster.

15.11.2009
10:37
Bochum droht womöglich die kulturelle Eiszeit
von UlliWeber | #20

Gern zitiere ich den gerade verstorbenen Klaus Steilmann, der für seine Weitsicht bekannt war: ein Konzerthaus in Bochum? So ein Blödsinn! Die paar Leute, die klassische Musik hören wollen, sollen nach Essen oder Dortmund fahren. Diese bürgernahe Ansicht wünsche ich manchem Politiker, der längst nicht mehr wahrnimmt, dass Grundbedürfnisse wichtiger sind als ein positiver Imageträger. Kulturhauptstadt? Kultur im Sinne des Wortes ist das Gegenteil von Natur, also alles, was der Mensch geschaffen hat. Dazu braucht es kein Konzerthaus, man muss nur sehen und hören wollen.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/1895979/create

Umfrage
Die Zukunft des Opel-Werks in Bochum steht auf der Kippe. Glauben Sie daran, dass der Standort nach 2015 erhalten bleibt?

Die Zukunft des Opel-Werks in Bochum steht auf der Kippe. Glauben Sie daran, dass der Standort nach 2015 erhalten bleibt?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Kemnade in Flammen
Bildgalerie
Volksfest
Festival der Kulturen
Bildgalerie
Ruhr International
Festumzug in Linden
Bildgalerie
Schützen
Messerschrf geschliffen
Bildgalerie
Handwerk
Aus dem Ressort
Bombenentschärfung in Bochum steht kurz bevor
Evakuierung
Die riesige Evakuierung in Bochum-Ehrenfeld wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe ist zu großen Teilen abgeschlossen. Im Laufe des Dienstagnachmittag soll der Bombenentschärfer ans Werk gehen. Es gab aber Verzögerungen.
Sechster Brand im selben Haus in Bochum
Feuerwehr
Zum sechsten Mal innerhalb kürzester Zeit hat es in einem Mehrfamilienhaus in Bochum-Hamme gebrannt. Diesmal stand ein Mülleimer in Flammen. Dank der Rauchmelder konnten sich alle Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen.