Beratungszentrum stößt an Kapazitätsgrenze

Immer mehr behinderte oder chronisch kranke Studierende an der Ruhr-Universität machen von dem Angebot Gebrauch, Klausuren und Prüfungen mithilfe eigens an ihre Bedürfnisse angepasster Technik abzulegen.

„Der Andrang ist so groß“, sagt Peter van Dyk, Pressesprecher des Akademischen Förderungswerkes (Akafö), das diesen Raum betreibt, „dass der zu diesem Zweck speziell ausgerüstete Computerarbeitsraum des Beratungszentrums zur Inklusion Behinderter – BZI – an der Ruhr-Universität an seine Kapazitätsgrenzen stößt.“

Die multifunktionale Soft-und Hardware wird laut van Dyk inzwischen rund 25 Mal häufiger zu Klausur- und Prüfungszwecken genutzt als noch vor fünf Jahren. „Im Sommersemester 2009 wurden vier Klausuren in diesem Raum geschrieben. Im Wintersemester 2014/15 waren es insgesamt 96.“

Rund 16 Prozent der Bochumer Studierenden sind behindert oder leiden unter einer chronischen Krankheit. Der BZI-Computerarbeitsraum bietet diesen Studierenden unter anderem frei schwenkbare und höhenverstellbare Monitore und Arbeitsflächen, spezielle Texterkennungssoftware sowie Großschrift- und Braille-Tastaturen.