Baustelle bringt Umsatzeinbußen
30.08.2012 | 18:56 Uhr 2012-08-30T18:56:00+0200
Bochum. Geschäftsleute und Anwohner klagen über die Belastungen, die die Dauerbaustelle an der Kortumsstraße zwischen Brückstraßé und Nordring mit sich bringt. Teilweise werden Umsatzeinbrüche beklagt.
An der nördlichen Kortumstraße zwischen Brückstraße und Nordring hämmert und donnert es schon seit Mitte Juli. Die Stadtwerke verlegen neue Fernwärmeleitungen, weil die alten ein halbes Jahrhundert alt sind. Eigentlich gut für die Geschäftsleute dort, zumal sie nachher auch noch einen nagelneuen Belag auf der Straße bekommen. Doch der Preis dafür ist hoch: Viel Dreck, viel Lärm - und teilweise auch Umsatzrückgänge , weil die Kortumstraße an dieser Stelle für Autofahrer eine unansehnliche Sackgasse geworden ist.
„Es ist ein unbändiger Krach“, sagt Annegret Arendt, die in ihrem An- und Verkauf-Geschäft „Einzig Artig“ Porzellan, Schmuck, Kleidung, Möbelstücke und Accessoires verkauft. Neulich habe vor ihrem Schaufenster ein Bagger mit seiner Schaufel große Platten zertrümmern wollen. „Bei mir hat die Lampe geschwankt, die Gläser haben gezittert.“ Eine Nachbarin über ihr sei kreidebleich gewesen.
Sie habe durch die Baustelle weniger Kunden, beklagt sie. „Wo sollen sie denn parken?!“ Sie fühlt sich von den Stadtwerken auch sehr schlecht informiert. Von der 30. bis 35. Woche sollten die Bauarbeiten dauern, habe es anfangs geheißen. Sie hätten aber eine Woche vorher angefangen. Und zu Ende sind sie jetzt noch lange nicht.
„Oft müssen wir die Tür schließen wegen des Lärms und des Staubs“
Wenige Meter weiter nördlich bereitet die Baustelle auch der Reinigung „Sauber und Rein“ Probleme. „Die Kombi-Fahrer, die unsere Waren abholen und wieder anliefern, finden keine Parkplätze“, sagt Mitarbeiterin Sylvia Fischer. Das Gleiche gelte für die motorisierten Kunden. Hinzu kommt: „Oft müssen wir die Tür schließen wegen des Lärms und des Staubs.“ Dabei könnte etwas Luft von draußen wegen der warmen Maschinen nicht schaden. „Wenn draußen 35 Grad sind, haben wir hinten 65 Grad“, sagt Mitarbeiterin Anita Lettau.
Umsatzeinbrüche stellt auch Karin Borowski fest. Sie arbeitet in der kleinen Imbissbude „Pommes Schranke“ an der Kreuzung Kortumstraße/Nordring. „Stammkunden kommen auch weiterhin trotz der Baustelle. Aber andere Kunden finden keinen Halteplatz mehr. Viele sind mit dem Auto die Kortumstraße reingefahren. Das ist jetzt nicht mehr möglich.“ Die Baustelle riegelt jede Durchfahrt ab.
Wegen des Lärms muss sie manchmal auch mit den Kunden extra laut reden, sonst versteht sie die Bestellung gar nicht. „Das ist nicht so angenehm.“ Okay, die Bauarbeiter würden ja nur ihren Job machen müssen. Aber wenn man den Krach fast den ganzen Tag höre, sei das schon sehr belastend.
-
Seite 1: Baustelle bringt Umsatzeinbußen -
Seite 2: Baustelle wird Anwohner noch viele Nerven kosten
|
|
1 | 2 |

08:20
Immer dieses Rumgemecker von Kaufleuten. Da werden notwendige Arbeiten durchgeführt und man sollte froh sein, dass sie gemacht werden.
Und diese unsägliche "Parkplatz-Heulerei" kann ich auch nicht mehr hören. Direkt um die Ecke befindet sich das größte PARKHAUS in der Innenstadt! Dann muss man halt mal 50 Meter laufen...
Das kostet Geld und am Ruhrpark gibts auch alles viel entspannter.
Wieso sind hier eigentlich sogar Apostrophe zensiert???
21:19
Und wer Bochums Straßenbaustellen kennt, werden die nie in 5 Wochen fertig sein.
An der Castroper Straße wurde monatelang neue Wasserleitungen Abwasserrohre und Schienen gelegt und die aufgerissenen Löcher auf der Straße zu den Hausanschlüssen so stümperhaft verfüllt das es eine einzelene Buckelpiste ist, erst gedacht, okay wenn die fertig sind kommt dort einen neue Straßendecke drüber , aber als dann diese Buckelpiste mit zt aufgebrochenen Löchern neu markiert wurden, war klar...das bleibt so.
Also selbst wenn man mal was positives über die Stadtverwaltung denkt, wird man hinterher enttäuscht, aber Ottie hat ja besseres zu tun und den Wicking abzumahnen, Die soll sich mal mehr um die Stadt kümmern.
Ich bleib dabei solche hohen Posten dürfen nur Bochumer , echte Bochumer bekleiden die in mindestens 3ter oder 4ter Generation hier leben und sich mit dieser Stadt indentifizieren kann, nicht so Geldabschöpfer. Keine hinzugezogenen in hohe Verwaltungsposten.
20:04
vielleicht dauerts ja wie bei der okar hoffmann str. gleich 2 jahre.
in dieser stadt ist nichts unmöglich.