Autokran wird schweres Bohrgerät in den Bunker hieven
13.01.2009 | 16:07 Uhr 2009-01-13T16:07:00+0100Am Exzenterhaus kann in Kürze der Hochbau beginnen
Mit leichtem Gerät gibt sich keiner am Exzenterhaus ab. Die Vorarbeiten sind abgeschlossen, jetzt beginnt der eigentliche Bau des Hochhauses auf dem Rundbunker an der Universitätsstraße.
Ein etwa 60 Tonnen schweres Bohrgerät wird eigens an Ort und Stelle zusammengesetzt. „Fast eine Woche wird allein der Aufbau des Bohrgeräts dauern”, sagt Dr. Thomas Durchlaub, Bevollmächtigter des Exzenterhaus Bochum GmbH & Co KG. Es wird – wie vor Monaten der Bagger, nur deutlich schwerer – per 500-Tonnen-Autokran am 16. Januar in den Hohlkörper des Bunkers gehoben. Sechs Tieflader sind als Begleiter nötig, um ein Gegengewicht zu bilden. Der Autokran wird währenddessen stadtauswärts auf der Mittelinsel stehen: „Das wird eine sehr aufwändiges Unterfangen”.
Mit dem Bohrgerät werden zwölf Löcher gebohrt, jedes 30 Meter tief mit einem Durchmesser von 1,20 m. Anschließend kommen Stahlkörbe hinein, die mit Beton ausgegossen werden. Sie bilden die Grundlage für zwölf Säulen, auf die eine Bodenplatte ausgegossen wird als Fundament. Gebohrt werden soll bis Ende Januar. Der neue Kern aus Treppenhaus und Fahrstuhlschächten wird etwa 60 Prozent des Hochhaus-Gewichtes stemmen. Den Rest soll die Außenmauer des Bunkers tragen.
Sobald die Fundamente stehen, kann der eigentliche Hochbau beginnen; Durchlaub rechnet, dass es im Februar losgehen kann. Sechs Stockwerke entstehen innerhalb des Bunkers, weitere 15 werden dann darauf wachsen. „Als erstes wird der Parkplatz gebaut, der als Lagerfläche dienen soll.”
Parallel werden weitere Bohrlöcher in die Erde getrieben, die der Energiegewinnung dienen; das Exzenterhaus soll überwiegend mit Erdenergie betrieben werden, die im Winter das Gebäude heizen und im Sommer kühlen soll. „Fernwäre und Klimaanlage dienen nur als Vorsorge für absolute Spitzentemperaturen; im Normalfall wird die Erdenergie ausreichen.”
Ab Oktober folgt laut Plan der Bau der Glasfassade des hauses mit drei Schichten und teils nach außen transparenter, reflektierender Chromschicht bedruckt. Thomas Durchlaub: „Auch das wird den Energiespareffekt unterstützen.”
Er rechnet damit, dass Ende 2010 die künftigen Mieter die Etagen beziehen können.

09:16
Bürgerinitiativen = Rentner mit viel Langeweile.
Dieses Projekt ist mal ein Sinnvolles.
Sieht gut aus, wird Imageträger und bereichert die Liste der sehr rar gesäten Besonderheiten in Bochum.
20:33
Dies buregerinitiative,kümmern Sich um Jeden ******..
Vor ein paar Jahren um ein Feuergerätehaus,dann mal wider die DÜBODO.
Und jetzt der Bau an der Unistraße.
Es einmal wird hier die Wirtschaft an gekurbelt.
Auch Arbeitsplätze Hängen da von ab.
Und wiese eigendlich diese buregerinitiative.
Das jeder Tag einer verzögerung den Bauher Bares Geld kostet.
Wie wäres wenn jeder der sich auf der Listesteht den Bauher mit sein Geld unterstützt.
12:10
Im Ernst? Coole Sache... Noch weniger Parkplätze als ohnehin schon.
Ich hätte den Bunker lieber so stehen lassen wie er ist. Immerhin beinhaltet er deutsche Geschichte. Sowas gehört einfach nicht versaut.
10:32
endlich tut sich mal was in dieser stadt... buregerinitiative ist ja ganz nett, wird den bau aber hoffentlich nicht verzoegern. ein neues, privat finanziertes eingangstor fuer die city. keine oeffentlichen gelder, dann sollte es ja auch klappen.
10:08
Schmarrn ists vor allen Dingen weil wir die Büroflächen in Bochum ja auch unbedingt brauchen. Es steht ja noch nicht genug leer: Stadtbadgalerie Europahochhaus, park inn, etc.
Außerdem stehen ja auch sonst keine weiteren Leuchtturmprojekte dieser Art an wie z.B. der Abriss des Medion-Parkhauses am Bahnhof - auch hier sollen Büroflächen entstehen.
06:33
Das ist Meinungsmache ala WAZ. Kein Wort darüber, dass da noch ein Rechtsstreit gegen den Bau anhängig ist, der hoffentlich diesem Schmarrn ein Ende bereitet.
23:39
uns wieder ein Projekt, was in die Hose gehen wird, unnötig Geld kostet und gegen den Willen der Bürger gebaut wird
22:29
Gut so - es geht voran. Es ist kurz noch Zeit, die herumjammernden Bürgerinitiativen auszulachen.