Ausstellung im Bahnhof freiwillig abgebrochen
10.08.2010 | 12:50 Uhr 2010-08-10T12:50:00+0200
Bochum.In der vergangenen Woche wurde die umstrittene Ausstellung „World Press Photo“ im Bochumer Hauptbahnhof vorzeitig abgebrochen. Die Stadt wehrt sich nun gegen Vorwürfe, dass dies auf Anweisung des Ordnungsamtes geschehen sei.
Eigentlich sollte die diesjährige „World Press Photo“ – Ausstellung eine ganze Woche lang im Bochumer Hauptbahnhof zu sehen sein. Doch bereits nach wenigen Tagen wurde sie aufgrund zahlreicher Beschwerden vorzeitig abgebrochen. Nun wehrt sich die Stadt gegen Vorwürfe, das Ordnungsamt habe den Abbruch veranlasst.
Zwar habe sich tatsächlich ein Bürger und sogar die Bundespolizei beim Ordnungsamt über die kontrovers diskutierte Ausstellung beschwert, so dessen Leiter Reinhard Firlej. Doch man sei gar nicht tätig geworden, da die Bahn die umstrittenen Bilder bereits vor einem möglichen Einschreiten entfernt habe. Zunächst habe man Kontakt mit dem Jugendamt aufgenommen, um prüfen zu lassen, ob die Bilder eine Jugendgefährdung darstellen. Doch bevor sich dieses vor Ort eine eigene Meinung bilden konnte, seien die umstrittenen Bilder bereits abgehängt worden, erklärt Mitarbeiterin Birgit Zimmermann.
Eine „kontroverse Sache“
Reinhard Firlej zeigte sich verärgert und ist „traurig und enttäuscht“, dass die Stadt offenbar als Sündenbock herhalten müsse, weil „offensichtliche Unwahrheiten“ in die Welt gesetzt worden seien. In der Sache selbst besteht jedoch weiterhin Unklarheit. Reinhard Firlej betont, dass er extra die Experten vom Jugendamt zu Rate gezogen habe. Er selbst könne nicht beurteilen, ob ein Foto jugendgefährdend ist oder nicht.
Birgit Zimmermann findet die teilweise sehr direkte Darstellung von Tod und Gewalt durchaus „schwierig vom persönlichen Empfinden her.“ Es handele sich um eine „kontroverse Sache“, da die Bilder letztlich nur die Realität abbildeten, die ohnehin täglich in den Medien zu sehen sei. Allerdings sei der Hauptbahnhof auch nicht mit der Grand Central Station in Manhattan zu vergleichen, wo man die Ausstellung in einer Ecke fernab der Besucherströme unterbringen könne. Im kleinen und engen Bochumer Bahnhof habe man den Bildern also kaum ausweichen können und auch die „Warnhinweise waren leicht zu übersehen“.
Hätte die Bahn nicht von sich aus reagiert, hätte man daher zumindest ein Gespräch gesucht, damit die Bilder gesondert aufgehängt oder abgehängt werden. Rein rechtlich sei ein Verbot aber nicht ohne Weiteres durchzusetzen, sagt Birgit Zimmermann.

21:33
Fakt ist es, dass man den Behörden nicht trauen kann. Ich erinnere mich an ein Fischsterben (Stembergteich) nahe der USB-Deponie. Da wurde gelogen, dass die Balken sich bogen, bis endlich bewiesen wurde, dass Gift in den See sickerte. Anfangs sollte alles noch eine natürliche Ursache gehabt haben: Die Sommerhitze sei schuld! log der Behördenchef - heute übrigens noch im Amt. Auch der OB wird aus ihrer Zeit als Kämmerin in Bezug auf Cross-Border von Seiten ATTACS immer noch unwidersprochen das Belügen des Stadtrates vorgeworfen. Heute gibt es Risse im U-Bahn-Tunnel der U35 - dies soll auch völlig ungefährlich sein. So ähnlich äusserte sich auch die Duisburger Verwaltung über die Loveparade. Alles Lüge - auch in Bochum?! Man weiss es nicht genau - bis die Toten sich stapeln. Bin gespannt was die OB dann sagt oder nicht gewusst haben will!
17:16
Na toll. Die Darstellung von Tod und Gewalt ist schwierig vom persönlichen Empfinden her. Das, was in Duisburg passiert ist, ist es nicht weniger- Aber, muss man nicht manchmal mit harten Fakten aufwarten, um Denkprozesse zu initieren oder zu beschleuinigen? Ich hätte Bochum da mehr Stärke zugetraut.
14:35
EIN BÜRGER UND DIE BUNDESPOLIZEI ! ORDNUNGSAMT UND RATHAUS SCHULDLOS ! DAHER : ABBRUCH DER AUSSTELLUNG ! kommt mir irgendwie bekannt vor , aus der nachbarstadt duisburg ....keiner wars , niemand weiss etwas , betehende unklarheiten , aber w i r sind definitiv schuldlos ! ...EIN BÜRGER....