„Aufruhrartige Situation“ bei Schlägerei im Bermuda-Dreieck
22.05.2012 | 12:30 Uhr 2012-05-22T12:30:00+0200
Bochum. An der Brüderstraße im Bermuda-Dreieck ist laut Polizei zu einer schweren Schlägerei gekommen. „Es herrschte eine aufruhrartige Situation.“
Im Bermuda-Dreieck hat es am Samstagabend Randale gegeben. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, kam es gegen 22.35 Uhr vor und in einer Gastronomie an der Brüderstraße 10 zu einer Schlägerei zwischen zwei Personengruppen „vorwiegend südländischen Aussehens“. Mehrere Menschen - darunter auch Unbeteiligte - wurden verletzt. „Es herrschte eine aufruhrartige Situation“, schreibt die Polizei.
Nach bisherigem Kenntnisstand attackierte plötzlich eine etwa zehnköpfige Personengruppe drei Männer, die in, beziehungsweise vor der Gastronomie gezecht hatten. „Die Gewalt eskalierte“, so die Polizei. Mindestens vier Personen erlitten Verletzungen, davon mussten drei im Krankenhaus behandelt und medizinisch versorgt werden.
Mit Stühlen geworfen und Gläsern zugeschlagen
Die angreifende Gruppe flüchtete sich in die große Anzahl von Schaulustigen und Passanten. Bei der Auseinandersetzung warfen die Beteiligten Stühle, randalierten und schlugen mit Gläsern um sich. Alarmierte Polizeibeamte wurden ebenfalls angegangen.
Ein Tatverdächtiger konnte am Tatort festgenommen werden. Dagegen wehrte sich der junge Mann immens und verletzte zwei Polizisten.
Die Kripo ermittelt jetzt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung und sucht weiter Zeugen: Tel. 0234/909-8105 (-3121 außerhalb der Geschäftszeiten).

13:43
Sollen die sich doch die Köppe einschlagen lassen , wenn die Rennleitung kommt ist es ok dass unbeteiligte geschützt werden !
So sollten die auch mit HA/Bandidos, Ultras/Hooligans etc. vorgehen... EInfach machen lassen und die Probleme lösen sich von selbst -.-
18:05
warum wundert mich das nicht?
16:59
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
13:59
Ich denke, derwesten.de hat sich dem Pressekodex verpflichtet. Deshalb möchte ich an Richtlinie 12.1 erinnern:
Richtlinie 12.1 - Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.
Wenn man Kommentar 3 liest, erscheint insbesondere der letzte Satz der Richtlinie wichtig!
Soso....Sie denken also.
Unter diesem Aspekt ist Ihr Beitrag dann sicher enorm wichtig.
Woran genau stören Sie sich? Etwa an dem Wort "denke"? Das wäre wirklich lächerlich. Also, was ist das Problem?
So so, realitätsnahe Berichterstattung schürt also Vorurteile?
Und Sarrazin hat soeben sein zweites Buch auf den Markt gebracht.
@Lappschmier: Richtig, es schürt Vorurteile. Es ist für den Artikel ganz und gar unwichtig, ob die Schlägerei unter Nord-, Mittel-, Südeuropäern, Afrikanern oder Amerikanern ablief. Der einzige Effekt, den der Beisatz "Personengruppen vorwiegend südländischen Aussehens“ hat, ist Reaktionen a la "Klar, "die" schon wieder" hervorzurufen. Sieht man doch an ein paar Reaktionen hier. Und mit diesem "die" ist das Vorurteil besiegelt. Wäre die Schlägerei zwischen Schweizern gewesen, hätte das doch niemand erwähnt, oder? Also, warum hier?
Und um möglichen "Argumenten" schon mal vorzugreifen: "Gutmenschentum" und "PC" sind Kampfbegriffe, gerne von "Rechten" benutzt.
Hätten Sie den Artikel sorgfältig gelesen wäre selbst Ihnen möglicherweise aufgefallen, dass darin von einer " aufruhrartigen Situation", hervorgerufen durch Personen mit " südländischen Aussehen" gesprochen wird.
Das ist wohl das Mindeste an Informationspflicht was ich als Leser erwarten darf.
.
Wenn das bei Ihnen Vorurteile schürt, sollten Sie sich bemühen Ihre intellektuellen Defizite zu vermindern.
an cabsmi: Wenn Sie den Artikel zuende lesen, dann werden Sie dort einen Aufruf der Polizei entdecken, dass noch Zeugen gesucht werden. Könnte das etwas mit der in Ihren Augen zu deutlichen Beschreibung der Beteiligten zu tun habe?
Denken Sie mal nach.
Und dann noch eine Frage: Kennen Sie den Granatenpoweruser komisch66?
Der behauptet immer, dass die meisten Verbrechen von Deutschen ausgehen, ohne dazu eine Statistik vorweisen zu können ..
Wie würden Sie so ein Verhalten nennen?
@fraka:
1.) Die "aufruhrartigen" Zustände kann man hervoragend beschreiben, ohne über das Aussehen zu berichten.
2.) Nicht bei mir ruft das Vorurteile hervor, sondern bei anderen Kommentatoren (EinFreund, Lappschmier, trickflyer, u.U. bei den blockierten Beiträgen auch) und u.U. bei Lesern, die nicht kommentieren.
@Lappschmier:
1.) Entweder ich bin Zeuge, dann weiß ich, was gemeint war ("aufruhrartig") und brauche nicht das Stichwort "südländischen Aussehens" oder ich war nicht dabei, dann ist es mir egal. Übrigens steht da noch etwas von "vorwiegend". Haben fast alle übersehen. Und könnte ganz schön irreführend sein, wenn die Polizei mit dieser Hilfe Zeugen sucht, oder? Dann werden nämlich die "nicht südländisch aussehenden" Täter gar nicht gesucht.
2.) Was hat ihre Aussage über den "Granatenpoweruser" mit der Sache zu tun? Es sei denn, Sie wollen meine Vermutung unterfüttern, dass Sie denken "Die nicht-deutschen mal wieder"...
Wenn in meinem unmittelbaren Umfeld bürgerkriegsähnliche Zustände geschehen wüsste ich schon gerne wer die "Täter" sind.
Also jene, welche Sie hier so wortreich und argumentlos zu bedauerlichen " Opfern" erklären.
Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund marodierende Schlägerbanden in die Anonymität zu entlassen.
@fraka: Ach Gottchen, Sie haben ja gar nichts verstanden! Ich habe doch zu keinem Zeitpunt die Schläger in Schutz genommen oder gar zu Opfern gemacht. Es geht mir doch gar nicht um die Schläger! Es geht um alle anderen Menschen "südländischen Aussehens", die nichts mit diesem Vorfall zu tun hatten, die friedlich sind und gegen die nun eventuell Vorturteile geschürt werden. Nochmal: Durch den beagten Zusatz ist der Erkenntnisgewinn für Sie und mich nahezu Null (denn Sie wissen ja immer noch nicht, wer die Schläger waren, noch haben Sie irgendeine zusätzliche Info erhalten. Die Gefahr einer Stigmatisierung anderer Menschen hat aber unnötig zu genommen. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie sich noch einmal die Kommentare hier durch und fragen sich, warum der Presserat diesen Kodex entworfen hat.
Es war übrigens anscheinend eine heftige Schlägerei. Niemand ist plündernd und brandschatzend ("marodierend") umhergezogen. Und "bürgerkriegsähnlich"? Naja, übertreiben Sie mal nicht so...
12:15
Deutschland wird erwachen , früher oder später , das ist nicht mehr zu stoppen.
22:53
Das sog. Bermuda3Eck und hier besonders die Brüderstr. war schon immer ein Ort, wo oft rohe Gewalt herrschte. Kein Ort, um darauf stolz zu sein.
Im Bermuda3Eck wird mehrheitlich friedlich bis ausgelassen gefeiert. Und das insbesondere multinational! Anhänger von "südländischen Gruppen" jedoch verlagern ihre Balz- und Respektprovokationen leider seit einiger Zeit auch in die Bochumer Feiermeile. Dennoch sollte Bochum stolz auf diesen Ort sein, den es in der Form nur ganz selten in Deutschland gibt.
Ich sach nur die Partybrüder von VIVA.
17:27
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