Auf der Krone-Aftershow-Party zwischen VIPs und Flip-Flops
09.12.2011 | 18:46 Uhr 2011-12-09T18:46:00+0100
Bochum. Die Krone-Preisverleihung in der Jahrhunderthalle hatte manche Längen. Bei der Aftershow-Party indes ging es höchst kurzweilig zu.
Du stehst am Tresen – und Udo Lindenberg ordert neben dir einen Wodka. Du eroberst einen freien Stehplatz – und findest dich zwischen Culcha Candela, Scooter und den Fanta 4 wieder. Du wirst angerempelt – und vernimmst ein freundlich geflötetes „’tschuldigung“ von Lena.
Du gehst aufs Klo – und plauderst am Urinal mit den Tatort-Kommissaren Axel Prahl und Klaus J. Behrendt. Du enterst die proppenvolle Tanzfläche – und Soul-Titan Jan Delay legt auf. Mit Promis auf Tuchfühlung, unverkrampft, mitunter auf Du und Du: Wer die Nähe sucht, ist bei der 1Live-Krone-Party am exakt richtigen Platz.
Alkoholisierte Kommissare
Deutschlands größter Radio-Award bescherte Bochum am Donnerstag einen glanzvollen Abend. Genauer: Nacht. Denn die gut zweistündige Show in der Jahrhunderthalle ist zwar hochkarätig besetzt, hat aber manche Längen: zum Leidwesen der wenig amüsierten Besucher, die die Preisverleihung trotz Sitzplatzkarten stehend verfolgen müssen.
Die VIPs in den ersten Reihen werden derweil nonstop mit alkoholhaltigen Erfrischungsgetränken versorgt. Die Wirkung ist nicht nur dem wunderbar kauzigen Axel Prahl alias Tatort-Ermittler Frank Thiel anzumerken: Alles klar, Herr Kommissar . . .
Talentschmiede "Jungle"
Besucher und Promis sind bei der schon legendären Krone-Aftershowparty vereint. Im Fokus der Fotografen einmal mehr Dschungel-Kämpferin Sarah Knappik . Die Bochumerin lebt noch in Berlin, hat aber auch wieder eine Wohnung in Stiepel angemietet, erzählt sie.
„Ich weiß aber noch nicht, ob ich die wirklich beziehe“, gibt sie sich geheimnisvoll. Sie hat ihr kurzes Kleid am Vortag in Bochum erstanden, sagt sie. Wo? In der Boutique „Jungle“, dort, wo sie unter Chefin Nastasja Vonderstein einst zusammen mit einem anderen heutigen Popstar jobbte: Frida Golds Frontfrau Alina Süggeler .
„Wenn schon keine Krone, dann wenigstens einen in der Krone!“
„Voll die Talentschmiede“, sagt das blonde Model und lacht. Zu dieser Zeit der Party ist ihre Ex-Kollegin Süggeler schon etwas heruntergekommen. Sie hat nach Mitternacht ihre High-Heels gegen Flip-Flops eingetauscht und herzt sich heftig mit Udo Lindenberg. Der ist bei der Preisverleihung leer ausgegangen. Null Problemo: „Wenn schon keine Krone, dann wenigstens einen in der Krone!“
Stadtwerke-Sprecher Thomas Schönberg drängt sich mit einem vom WAZ-Schreiber geborgten Kuli durch die Menge. Er hat daheim versprochen, ein Autogramm von Tim Bendzko zu besorgen. Ob mit Erfolg, ist nicht überliefert. Den Kuli darf er behalten.

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