An Geldnot gescheitert
30.07.2008 | 19:35 Uhr 2008-07-30T19:35:26+0200KOMMENTAR Die Theaterlandschaft in Bochum ist ärmer geworden. Das Wagnis von Jochen Schroeder, vor 14 Jahren die "Comödie" in der Schulaula am Ostring zu eröffnen, ist nach so langer Zeit wirtschaftlich nicht belohnt worden.
Das ist in der Tat sehr betrüblich, nicht wenige Zuschauer werden traurig darüber sein. Privattheater ohne staatliche Subventionen im Rücken haben es nicht leicht. Mit Elan, Charme, eigenem Geld und mit Hilfe von Sponsoren hat Schroeder immer wieder versucht, den Betrieb über Wasser zu halten. Er gründete als Geschäftsführer sogar noch die "Comödie Duisburg" und die "Comödie Wuppertal", doch das herzliche Lachen in den Zuschauerrängen entsprach leider nicht dem Kassenstand.
In seinem Brief an die WAZ bedankt sich Jochen Schroeder bei allen, ohne die die "Comödie" nicht möglich gewesen wäre: Ein Abgang mit Haltung.

12:41
Auch als Essener bedauere ich es sehr, dass die Komödie in Bochum geschlossen hat. Ich bin da gerne hingegangen, denn die Stimmung war immer spitze.
Allerdings haben wir im Ruhrpott ja die besten Alternativen für die Zukunft. Ich denke da an das Theater Freudenhaus in Essen Steele --->
www.theater-freudenhaus.de
Ein tolles kleines Theater mit den schönsten Ruhrgebietskomödien. Die Stimmung ist einfach nicht zu toppen.
Ist aber auch kein Wunder, denn die Schauspieler sind mit Herz und Seele dabei.
donjon