Alles auf Anfang?
19.11.2008 | 19:20 Uhr 2008-11-19T19:20:00+0100Alles auf Anfang? Nach dem drohenden Insolvenz-Aus öffnet sich am Freitag, 21. November, in der Comödie wieder der Vorhang.
Wie berichtet, hatte Jochen Schroeder sein Boulevardtheater am Ostring im Sommer wegen Zahlungsunfähigkeit schließen müssen. Dass es nun eine (zumindest vorläufige) Wiedereröffnung gibt, verdankt Schroeder vor allem dem Kulturdezernenten Michael Townsend sowie Heinz-Dieter Fleskes, dem Vorsitzenden des Kulturausschusses. Beide hatten sich dafür eingesetzt, dass die Comödie vorerst weiter spielen kann, damit zahlreiche Theatergänger nicht auf ihren bereits bezahlten Abonnements sitzen bleiben. Die Comödie in Duisburg bleibt aber weiterhin geschlossen: „Dort gibt's eben nicht so kluge Politiker wie hier”, stellt Jochen Schroeder fest.
Fünf Produktionen sind bis Ende Mai 2009 fest eingeplant. Was danach geschieht, wird sich zeigen: „Ich nutze den Zeitraum bis Mai, um Gespräche zu führen”, so Schroeder, der zwei Möglichkeiten sieht, die Comödie in Bochum weiterhin zu betreiben: entweder durch eine General-Renovierung der Aula am Ostring zu einem „zeitgemäßen Theatersaal” oder durch einen Umzug in ein neues Gebäude. „Darüber wird mit den Kulturpolitikern zu sprechen sein.” Ferner knüpft Schroeder ein Fortbestehen der Comödie an öffentliche Subventionen: von 100 000 bis 150 000 Euro im Jahr. „Wenn dann die Bude gut läuft, kann man natürlich über eine Rückfinanzierung nachdenken.” Sollten diese Gespräche scheitern, ist für Schroeder klar: „Ich lege mich hier nicht mehr krumm.” Im Februar beginnt er übrigens, an zwei Theatern in Köln und Düsseldorf zu arbeiten. „Um mich braucht ihr euch keine Sorgen zu machen”, sagt er.
Dass es noch offene Verbindlichkeiten mit ehemaligen Mitarbeiten gebe, bestreitet Schroeder vehement: „Ich kenne niemanden, der von mir noch Geld bekommt”, betont er. Das Insolvenzverfahren sei „sauber gelöst” worden: „Wer das anders sieht, soll sich bei mir melden.”
Mit dem Lustspiel „Charleys Tante” und gleich zehn Darstellern auf der Bühne (eines der größten Ensembles, das je in der Comödie zu sehen war), startet am Freitag die neue Saison. Vor allem durch die Verfilmungen mit Heinz Rühmann und Peter Alexander ist das muntere Verwirrspiel bekannt geworden: „Aber wir machen unser eigenes Ding”, sagt Regisseurin Heike Werntgen, die Wert darauf legt, das Stück mit Kulissen des 19. Jahrhunderts auszustatten. Neben neuen Schauspielern sind auch bekannte Gesichter wie etwa Bettina Jerch und Jörg Bodschwinna dabei.
Fotostrecke: Charlys Tante kommt in die Komödie

09:42
Ich denke mal(!) nicht nur der Presse sind Hintergründe bekannt. Trotzdem ist es für viele ehemalige Mitarbeiter ein Rätsel warum die Stadt Bochum sich so verhält und auf der Nase herumtanzen läßt. Da müssen noch ganz andere Dinge eine Rolle spielen.
Übrigens: Es ist an keinem Theater die Regel, das man auf sein Gehalt oder seine Gage 3 Monate warten muß!!
12:29
Ich schließe mich meinen Vorschreibern voll und ganz an und kann alles nur bestätigen. Ich hoffe nur das die WAZ Redaktion auch diese Kommentare liest und sich mal Gedanken macht ob alles so toll ist wie Schroeder es in der Presse immer darstellt. Das wäre doch mal was zum recherchieren für die Redakteure. Die ehemaligen Mitarbeiter könnten tolle Geschichten erzählen über diesen Herrn für den Mitarbeiter nur Material sind. Nach dem Gesetz mag es ja richtig sein wenn man eine Firma in die Insolvenz steuert, macht man eben die nächste auf und hat mit den alten Mitarbeitern nichts mehr zu tun. Ich warte sehr auf einen kritischen Bericht in den Medien.
00:03
Keiner macht sich Sorgen um Schroeder der je für ihn gearbeitet hat!!!!!! Nur für`s Gedächnis:Im Büro sitzen noch (leider glauben die noch an Wunder) Leute denen er Geld schuldet.Es gibt auch noch viele Schauspieler die ihre Gagen nicht komplett von der AG bekommen haben!!!!!Aber es ist ja eine sauber Lösung gefunden worden.....leider nur für Schroeder!!!!!Fredda ich kotze mit dir!!!!
23:56
Schroeder hat wohl mal wieder ein Bierchen zuviel getrunken......
23:27
ZITAT ANFAG: Ferner knüpft Schroeder ein Fortbestehen der Comödie an öffentliche Subventionen: von 100 000 bis 150 000 Euro im Jahr. „Wenn dann die Bude gut läuft, kann man natürlich über eine Rückfinanzierung nachdenken.” Sollten diese Gespräche scheitern, ist für Schroeder klar: „Ich lege mich hier nicht mehr krumm.” ZITAT ENDE
Heißt doch soviel wie: Gebt mir das Geld, Ihr bekommt es nie wieder zurück!
ZITAT ANFANG: Um mich braucht ihr euch keine Sorgen zu machen”, sagt er. ZITAT ENDE
Macht sich auch keiner, Herr Schroeder. Nur die, die für Sie noch arbeiten mach ich mir Sorgen. Aber das Arbeitsamt wird es wohl wieder sauber lösen
Ich kann garnicht so viel essen wie ich kotzen möchte....
19:15
Unverschämt von Herrn Schroeder zu behaupten es gäbe keine Gehaltsansprüche von ehemaligen Mitarbeitern. Da wird dann eben wieder eine neue Firma aufgemacht und man ist aus dem Schneider. Und so geht das immer weiter......Leute lasst die Finger von der Comödie.....es gibt auch gute Theater. Schroeder gehört vor Gericht.
16:53
in Bochum gibt es viele Premierenklatscher,so wird es auch in dieser alten Kamelle sein,biß der Vorhang fällt.
02:10
Super Schauspieler, super Kostüme...wass hat Margit gesehen?...Fotos in der Zeitung? Das war doch eher Laientheater-Fotos. Schroeder schuldet keinem mehr Ged?...Lüge!...Und die Gagen für die Schauspieler aus der letzten Spielzeit hat das Arbeitsamt bezahlt!!!! Wann interessiert sich die Staatsanwaltschaft für Schroeder...auch Townsend, der , ohne ersichtlichen Grund, Schroeder für billig wieder spielen lässt, obwohl er an die Stadt hundertausende an Schulden hat,,,und nun noch ne Subvention in der Höhe haben will. Filz!!! Kunkelei!!!
22:13
wow, super, dass die Comödie wieder spielen darf/kann.
tolles Stück mit super Schauspieler und schönen Kostümen. Gratuliere. Ich freue mich auf die Vorstelung.
22:11
grandios, ich freue mich für Die Comödie.