Akafö lieferte kein Schulessen

Peter van Dyk versuchte im Trubel um den Stromausfall an der Ruhr-Uni noch das Gute zu finden. Der Pressesprecher des Akademischen Förderungswerkes (Akafö) machte sich am Mittwochnachmittag auf den Weg zur Zentralmensa auf dem Uni-Gelände „in der Hoffnung, jetzt ganz viel Eis essen zu dürfen.“ Er durfte nicht. Das Eis blieb in den Kühlhäusern oder kam noch rechtzeitig hinein.

„Wir haben dann komplett dicht gemacht. Die Kühlhäuser halten die Kälte, die Waren verderben nicht“, sagte er, bevor er die weniger „lustigen“ Nachrichten verbreitete. Am härtesten trifft es am Donnerstag die 18 Schulen der Stadt, die das Akafö mit Essen versorgt. Die Schülerinnen und Schüler dieser Schulen tun gut daran, zumindest an diesem Tag auf das normale „Pausenbrot“ zurückzugreifen. „Es wird am Donnerstag kein Schulessen geben“, sagte van Dyk. „Normalerweise bereiten wir diese Mahlzeiten am Nachmittag des Vortages vor. Das konnten wir nicht machen. Also fällt es aus.“

Es am frühen Donnerstagmorgen zu produzieren ging auch nicht, da dann die „normale“ Tagesproduktion beginnt. „Ich gehe davon aus“, sagte van Dyk, „dass wir die Campusversorgung zumindest zu sechzig oder siebzig Prozent gewährleisten können.“ Für die Studierenden sollte es daher ein fast normaler Tag in der Mensa werden. Der war es am Mittwoch trotz der Probleme an der Uni für die Bewohner der Akafö-Wohnheime. „Da gab es keine Probleme“, sagte van Dyk. „Auch nicht in unserem barrierefreien Haus. Da sind alle Studierenden ohne Probleme rein und raus gekommen.“

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