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Akafö-Bauvorhaben gestoppt

05.01.2011 | 17:46 Uhr

Bochum. Die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen hat einem Eilantrag dreier Nachbarn des Bauvorhabens des Akafö an der Laerholzstraße 80-84 stattgegeben. Das Gericht hält in dem Beschluss die Baugenehmigung seitens der Stadt für unzulässig.

Hier sollte das Landesspracheninstitut mit den Studierendenwohnanlagen verbunden werden mittels der „Max Kade Hall“. Zu dem auf insgesamt 600 000 Euro veranschlagten Neubau stiftete die Max Kabe Foundation aus New York 400 000 Euro.

Entstehen sollten hier 413 Seminarplätze in 14 Seminarräumen, eine Cafeteria für ca. 156 Gäste und 94 Stellplätze. Nach Auffassung der Kammer ist das genehmigte Vorhaben „in dem durch Bebauungsplan festgesetzten allgemeinen Wohngebiet unzulässig, da es nicht gebietsverträglich ist“. Weiter heißt es, der Betrieb sei in der genehmigten Größe und mit den genehmigten Nutzungszeiten mit der auch im allgemeinen Wohngebiet angestrebten Wohnruhe nicht verträglich und widerspreche den Grundzügen der Planung. Er sei „mit den Zielen des Bebauungsplans nicht zu vereinbaren“. Gegen diesen Beschluss wurde bereits eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster eingelegt. (AZ: 5 L 1112/10)

Tom Thelen

Kommentare
08.01.2011
20:19
Akafö-Bauvorhaben gestoppt
von Lude. | #16

Herr Merz, das mag ja sein, aber sie und ihre Kollegen haben offensichtlich gegen Recht und Gesetz verstoßen als sie diese Erweiterung angeleiert...
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Akafö-Bauvorhaben gestoppt
Akafö-Bauvorhaben gestoppt
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2011-01-05 17:46
Bochum