Affiger Neuzugang im Bochumer Zoo
13.08.2010 | 18:53 Uhr 2010-08-13T18:53:00+0200
Bochum.Die seit Juni im Tierpark Bochum lebenden vier jungen Kattas haben seit Ende Juli Verstärkung. Aus Worms zog eine dreiköpfige Katta-Familie an die Ruhr. Die Lemuren erkunden nun gemeinsam ihre neue 230 Quadratmeter große Anlage.
Die seit Juni im Tierpark Bochum lebenden vier jungen Kattas haben seit Ende Juli Verstärkung bekommen: Aus dem Tiergarten Worms stammt eine dreiköpfige Katta-Familie mit einem erst acht Wochen alten Jungtier. Diese sieben Tiere erkunden nun gemeinsam ihre neue 230 Quadratmeter große und acht Meter hohe Anlage, die früher das Zuhause der Leoparden war und danach im Innen- und Außenbereich umgestaltet und den Bedürfnissen der Kattas angepasst wurde. Kattas sind absolute Könner im Springen und Klettern, praktisch geräuschlos überwinden sie in wenigen Augenblicken große Distanzen.
Die Kattas sind neben den Gibbons, Totenkopfaffen, Weißbüschel-, Liszt- und Zwergseidenaffen die sechste Affenart, die aktuell im Bochumer Tierpark gezeigt wird. Sie sind Bestandteil einer mittelfristigen und maßvollen Umgestaltung des Tierbestandes des Tierparks. Zu dieser Umgestaltung wird auch die zukünftige verstärkte Einbindung diverser Tierarten in eine familien- und kindergerechte Präsentation gehören.
Kattas sind ein Wahrzeichen Madagaskars
Kattas gehören zu den Lemuren, und diese zu den Feuchtnasenaffen. Kattas sind die bekanntesten Lemuren und ein Wahrzeichen für Madagaskar. Nur dort leben diese schönen Tiere mit faszinierenden Augen in freier Wildbahn. Kattas sind überwiegend tagaktiv und verbringen viel Zeit am Boden. Sie sind sehr gesellig, die Gruppen von meist 13 – 15 Tieren werden von dominanten Weibchen angeführt.
Wie alle Zoos freut sich auch der Bochumer Tierpark immer besonders, wenn streng geschützte Vogelarten wie der Rosa Flamingo erfolgreich brüten. Nach dem doppelten Flamingo-Nachwuchs aus dem vergangenen Jahr scheint sich nun ein Rekord anzubahnen: Ein Paar nach dem anderen baute seinen Bruthügel, so dass schließlich fünf dieser Erdhügel nebeneinander entstanden waren.
19 Flamingos im Tierpark
Die beiden Elternpaare des letzten Jahres erwiesen sich als die „schnellsten“, ihr Nachwuchs schlüpfte am 30. Juli und am 6. August. In den nächsten Tagen wird Nachwuchs „Nummer Drei“ bis „Nummer 5“ erwartet. Flamingos brüten und behüten ihr Nest sehr fürsorglich und aufmerksam, wobei Männchen und Weibchen eines Paares sich regelmäßig abwechseln. Selbst die Tierpfleger dürfen sich in dieser Zeit nur auf „Flamingo-Halsesnähe“ den Bruthügeln nähern, um nicht wütende Attacken der zukünftigen Eltern zu provozieren. Zurzeit leben 19 Flamingos im Bochumer Tierpark.

12:36
Zoos dienen neben der traurigen Belustigung des Menschen durchaus auch der Arterhaltung, wie das erfolgreiche Beispiel des Przewalski-Pferdes zeigt. (nur um ein ein Beispiel zu nennen)
Will man den Zoos ihre Daseinsberechtigung entziehen müsste der Mensch mehr Verantwortungsbewusstein der Umwelt gegenüber an den Tag legen.
Da der Mensch dazu jedoch (noch?) nicht in der Lage ist, mehr Umwelt-Recourcen verbraucht als eigentlich nötig ist und immer noch nicht Nachhaltig wirtschaftet wird der Lebensraum vieler Tiere immer kleiner und kleiner werden.
Viele Tiere werden/würden ohne den Tierschutz in Zoos aussterben!
11:31
Einige Tierschützer kritisieren die Haltung von Wildtieren in zoologischen Gärten. Den meist nicht domestizierten Tieren werde es in den Käfigen und Gehegen unmöglich gemacht, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen von Zootieren wurden vereinzelte Verhaltensstörungen festgestellt, die als Folge dieser Haltung angesehen werden können.
Weiter wird kritisiert, dass noch immer wilde Tiere für zoologische Gärten gefangen und exportiert würden, dass überzählige Jungtiere getötet und manche Tierarten - wie Elefanten - gewaltsam dressiert würden. Diese Kritikpunkte beziehen sich meist auf Zoos im Allgemeinen und berücksichtigen nur zum Teil die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte weg von der Zurschaustellung in engen Käfigen hin zur artgerechten Haltung in großen Tieranlagen mit Versteckmöglichkeiten. Diese Entwicklungen sind aber längst nicht abgeschlossen und stehen in einigen Zoos auch noch am Anfang. Zum Teil lassen sich diese Entwicklungen sogar auf Aktionen und Maßnahmen des Tier- und Umweltschutzes zurückführen. Tierschützer wie Hanno Würbel fordern aber ein generelles Umdenken hin zum Haltungsverzicht einiger Tierarten wie Eisbären und Elefanten, deren Haltung in Zoos dem Leben in freier Wildbahn in keiner Weise ähnlich sei.[14]
Dale Jamieson, Autor des Essays „Against Zoos“ in dem von Peter Singer herausgegebenen Sammelband „In defense of animals“, formuliert - ausgehend vom Gleichheitsprinzip des Antispeziesismus - ein Plädoyer für die Abschaffung von Zoos: Demnach erforderten die Moral und „unser“ eigenes Überleben, dass „wir“ lernen, als „eine Art unter vielen“ zu leben. Zoos lehrten aber den Unterschied zwischen Menschen und Tieren und damit ein falsches und gefährliches Verständnis „unseres“ Platzes in der natürlichen Ordnung. Deshalb wäre es sowohl für Menschen wie Tiere besser, wenn Zoos abgeschafft würden.[15]
Eine von der amerikanischen Association of Zoos and Aquariums im Jahr 2007 veröffentlichte und von Zoos und Aquarien vielfach zitierte Studie, die nahelegte, dass Zoos erhöhte Aufmerksamkeit und Verhaltensänderungen in der Öffentlichkeit bezüglich Arten- und Umweltschutz bewirken, wurde 2010 seitens mehrerer Wissenschaftler auf ihre Stichhaltigkeit geprüft. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass die Studie aufgrund methodologischer Mängel nur sehr geringe Aussagekraft besitze und dass es bis heute keine Hinweise gebe, dass Zoos und Aquarien das Verhalten und die Einstellungen von Besuchern hinsichtlich Naturschutz positiv beeinflussen.
09:52
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17:31
Warum gibts dort keine Elefanten?
14:28
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10:38
Artgerechte Haltung?
Ein Widerspruch in sich!
01:15
Dem Tierpark herzlichen Glückwunsch.
Es ist etwas interessantes hinzugekommen.
Der Bochumer Tierpark ist vorbildlich.
Bitte weiter so.
Michael Beckmann
23:34
Da Staufenberg die Welt nur aus seinem feuchten Keller heraus kennt, ist es nicht erstaunlich, dass er von nichts eine Ahnung hat.......
22:56
Im Vergleich mit Dortmund, Gelsenkirchen, Wuppertal und Duisburg ist der Bochumer TP zwar der kleinste aber einer der Schönsten und gerade der so hoch gelobte Gelsenkirchener is für mich nur ein müder versuch mit wirklichen Großen Zoos mitzuhalten allerdings hat man in GE voll versagt. Schlimmer als GE ist nur der Dortmunder Zoo mit kaputten, Dreckigen und verkommenden Gehegen und Krank aussehen Tieren
22:10
Ist doch klar, daß Sie!!! wieder dagegen sind.
Ich persönlich finde diese Tiere sehr schön, süß und niedlich.
Auch im Bochumer Tierpark werden die Tiere artgerecht gehalten.
Dies sagt eine gebürtige Bochumerin, welche zwar vor 31 1/2 Jahren weggezogen ist. Aber nur der Liebe wegen.
Bin jedes Jahr zwei mal im Tierpark.
Werde dies Jahr sogar zum dritten Mal reingehen, nur um diese possierlichen Tiere zu sehen.