Ärzte und Patienten sprechen über den Kampf gegen Krebs
27.11.2009 | 07:00 Uhr 2009-11-27T07:00:00+0100
Bochum. Um die Geißel Krebs geht es beim nächsten WAZ-Nachtforum Medizin im Knappschaftskrankenhaus Langendreer am Donnerstag, 3. Dezember 2009 um 19 Uhr. An dem vielfältigen Programm werden auch Patienten mitwirken und über ihre Erfahrungen berichten.
Diagnose Krebs: Dieser Befund ist für den Patienten zunächst ein Schock. Wie geht man mit einer solchen Nachricht um? Panik, Angst, Verzweiflung sind häufige Reaktionen. Aber ist der Kampf gegen Krebs immer aussichtslos? Dieser Frage gehen fünf Fachmediziner beim nächsten WAZ-Nachtforum Medizin im Knappschaftskrankenhaus Langendreer am nächsten Donnerstag, 3. Dezember, 19 Uhr nach, moderiert von WAZ-Redaktionsleiter Werner Conrad.
In der Cafeteria der Universitätsklinik in Langendreer, In der Schornau 23-25, werden an diesem Abend aber auch einige Patienten mitwirken und über ihre Erfahrungen berichten. Deutlich gemacht werden soll die Bedeutung der Zusammenarbeit der verschiedenen medizinischen Disziplinen wie Innere Medizin (Chemotherapie), Chirurgie (Operation) und Radiologie (Bildgebung) für die Behandlung von Krebspatienten.
Thema Leukämie eröffnet das Forum
Zunächst wird es am 3. Dezember um Leukämie gehen unter dem Titel „Von den Genen zur gezielten Therapie” (PD Dr. Roland Schroers, Oberarzt Medizinische Klinik am Knappschaftskrankenhaus). Dann folgt ein großer Themenblock „Metastasen bei Krebs – immer tödlich?”, der angelehnt an das Vorgehen einer interdisziplinären Tumorkonferenz anhand eines konkreten Beispiels eines metastasierten Dickdarmkrebses die Therapiekette nachzeichnet: mit dem Onkologen Professor Dr. Wolff Schmiegel, Direktor Medizinische Klinik am Knappschaftskrankenhaus), dem Radiologen Dr. Eckhart Mielke (Oberarzt Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin am Knappschaftskrankenhaus) und dem Chirurgen Prof. Dr. Richard Viebahn (Direktor Chirurgische Klinik am Knappschaftskrankenhaus). Mit „Zusammenarbeit zählt” schließt Professor Schmiegel den Mittelteil ab.
Erkrankungen werden zunehmen
Den Abschluss des 16. WAZ-Nachtforums Medizin gestaltet Privatdozent Dr. Christian Teschendorf, Oberarzt Medizinische Klinik, mit „Lymphknotenkrebs: Rückfall – was nun?”.
Die Ärzte stehen – bei Imbiss und Erfrischung – nach den Vorträgen für persönliche Gespräche und Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter 0 18 02 40 40 72 (6 Ct./Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk kann abweichen)
Jedes Jahr erkranken nach Angaben der Deutschen Krebshilfe 436.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs, rund 210 000 sterben jährlich daran. Die Zahl der Krebserkrankungen wird zunehmen, weil die Menschen immer älter werden und Krebs insbesondere ältere Menschen betrifft.

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