Ärger über Stolperfallen und Schlaglöcher

„Die Stolperstrecke wird entschärft“, versicherten im Januar Stadt und Bogestra, nachdem WAZ-Leserin Marta Hallensberger auf die zentimetertiefen Furchen auf dem Überweg am Haltepunkt Weserstraße auf dem Castroper Hellweg hingewiesen hatte. Passiert ist nichts, bemängelte die 86-Jährige am Mittwoch bei der WAZ-Sprechstunde. „Dabei würden wenige Schippen Teer reichen, um das Risiko gerade für uns Senioren zu bannen.“ Ob’s jetzt klappt? Wir bleiben dran.

Über tiefe Schlaglöcher klagt Günter Tegtmeier. Auf der Karl-Lange-Straße, auf den Parkplätzen am Blumenfriedhof, sei er mit seinem neuen Auto in einen „Krater“ gepoltert. „Höchste Zeit, dass dort etwas passiert“, meint der Leser.

Besser nichts passiert wäre an der Akademiestraße 44, schildert Marlis Landmann. Die Stadt habe Gehwegplatten, die keinesfalls beschädigt gewesen seien, wegen angeblicher Unfallgefahr „herausgebrochen“ und die Löcher mit Teer gefüllt. „Jetzt ist es für Rolli-Fahrer wie mich tatsächlich gefährlich“, ärgert sich die Anwohnerin.