Ärger über Autofahrer, Gehwege und Unrat

Seit 34 Jahren sitzt Manfred Harbord fest im Sattel. Als agiles Mitglied des Radsportvereins „Sturmvogel" hat der 68-Jährige zigtausend Kilometer absolviert – und böse Erfahrungen gesammelt. Am WAZ-Lesertelefon richtete er am Mittwoch zwei Appelle an Auto- und auch Lkw-Fahrer: „Halten Sie beim Überholen eines Radfahrers bitte den Mindestabstand von 1,5 Metern ein!“ Und: „Vorsicht beim Öffnen der Autotür!“ Auf dass alle Radler heil am Ziel ankommen.

Den Zustand etlicher Bürgersteige beklagt Helga Schäck. Vor zwei Jahren zog die Rollstuhlfahrerin von Nordhorn nach Langendreer. „Immer wieder werden Gehwegplatten durch Baumwurzeln hochgedrückt. Da kippt man fast um.“ Zudem mangele es an abgeflachten Bordsteinen: „Man kommt mit dem Rolli zwar hoch, aber vielerorts nicht wieder runter.“ Die Leserin will der Stadt die gröbsten Missstände am Mängel-Melder mitteilen. „Ich überlege schon, nach Nordhorn zurückzuziehen.“

Handlungsbedarf macht Helmut Kloster auch in Laer aus. Ein Grünstreifen am Werner Hellweg befinde sich in beklagenswertem Zustand. „Müll, Unrat, Hundekot: furchtbar! Das Gelände wird seit Jahren nicht gepflegt. Niemand fühlt sich zuständig.“ Die WAZ schaut sich um und fragt nach.