50.000 Besucher sahen „Körperwelten der Tiere“ in Bochum

Kuratorin Dr. Angelina Whalley - im Hintergrund das Ganzkörper-Plastinat eines Elefanten.
Kuratorin Dr. Angelina Whalley - im Hintergrund das Ganzkörper-Plastinat eines Elefanten.
Foto: WAZ FotoPool / Ingo Otto
Was wir bereits wissen
Die „Körperwelten der Tiere“ sind in Bochum zu Ende gegangen. 50.000 Besucher sind gekommen. Die Veranstalter hatten im Vorfeld mit mehr gerechnet.

Bochum.. Die zu Ende gegangene Ausstellung „Körperwelten der Tiere“ im ehemaligen Autohaus Lueg hat nach Angaben des Veranstalters in gut dreieinhalb Monaten rund 50.000 Besucher nach Bochum gelockt. Die Schau blieb damit hinter den Erwartungen zurück: Im Vorfeld hatte Kuratorin Dr. Angelina Whalley mit „mindestens 60.000 Besuchern“ gerechnet und diese Zahl noch als „sehr niedrig angesetzt“ bezeichnet.

„Wir haben die Leute gut erreicht“, sagt dennoch Daniel Niedrich von der veranstaltenden Agentur Eventstifter GmbH, „die, die da waren, waren begeistert.“ Niedrich räumt zwar ein, sich mehr erhofft zu haben: „Aber wir sind insgesamt zufrieden. Ein Erfolg war das trotzdem.“ Noch bis voraussichtlich Donnerstag werden die Exponate an der Hermannshöhe abgebaut, die „Körperwelten der Tiere“ ziehen im Anschluss in die irische Hauptstadt Dublin, wo die Schau am 12. März eröffnet wird. Aus logistischen Gründen hatten die Veranstalter die Ausstellung bereits drei Tage vor dem ursprünglich geplanten Ende am Mittwoch auslaufen lassen. In den nächsten ein bis zwei Wochen sollen auch die zahlreichen Plakate aus dem Stadtbild verschwunden sein.

Derzeit liefen Gespräche, was im Anschluss an der Hermannshöhe zu sehen sein könnte, sagt Markus Mull vom Lueg-Facility-Management: „Die Planungen sind im Gange.“ Auch mit der Eventstifter GmbH, die weitere Ausstellungen in ihrem Portfolio hat, werde verhandelt. Die Agentur, die schon mit den menschlichen „Körperwelten“ und den Terrakotta-Kriegern an gleicher Stelle präsent war, würde das ehemalige Autohaus erneut bespielen wollen: „Der Standort ist attraktiv. Wir würden gerne im Ruhrgebiet weitermachen.“